Hallo Ihr Lieben,
hier kommt das Wort zum Dienstag...
Sorry, habe hier in der Arbeit so viel zu tun, dass ich kaum noch zum Lesen geschweige denn Schreiben komme.
Also ich bin für München - klar, liegt ja auch näher für mich.
Reist ihr denn am Samstag an oder schon Freitag?
Wann und wo sollen wir uns treffen? Zentral wäre der Marienplatz - aber da ist Weihnachtsmarkt und wir werden uns in dem Gedränge nur schlecht finden.
Sonst gäbe es noch die S-Bahn-Haltestelle Stachus/Karlsplatz , dort könnte man sich am Torbogen (dem Eingang zur Fußgängerzone) treffen.
Tja, neu verliebt oder so ist leider nicht. Mein Ex hatte mich ja wegen einer Übersetzung angefragt - ja und was soll ich sagen? Ich habe sie natürlich gemacht. Ich konnte ihn einfach nicht so kalt abblitzen lassen, obwohl mir alle Freunde dazu geraten haben und es keiner verstehen kann. Nun ja, ich denke, ich habe auch jetzt wieder eine Lektion gelernt, nämlich dass es mir nicht gut getan hat, denn es ist alles wieder hoch gekommen. Er wollte sogar noch mit mir telefonieren, um den Text zu besprechen, aber ich habe ihm gesagt ich wäre nicht da (feige, ja ich weiß). Nachdem ich ihm die Übersetzung geschickt und gestern früh noch eine Frage von ihm dazu beantwortet habe, hat er es nicht mal mehr für notwendig befunden, darauf zu reagieren.
So, und nun ist es gut! Das habe ich mir geschworen. Ich will jetzt meine Ruhe haben, um endlich von ihm loszukommen. Will mir mein Leben nicht noch länger durch Gedanken an ihn und seine Neue verderben lassen.
Torschlusspanik? Ja, die habe ich auch. Gut, mit über 40 ist die Kinderfrage schon mal vorbei, aber ich habe auch unendliche Panik davor, den Rest meines Lebens ohne Partner zu sein. Oft fühle ich mich wie Ausschussware, die keiner will.
Aber ich versuche, das von mir zu schieben, denn sonst werde ich wieder total verkrampft. Dass ich mich für meinen Ex zum ersten Mal öffnen konnte, das will ich mitnehmen ins nächste Jahr und einfach versuchen, offen zu sein für das, was kommt. Ich habe mich früher nie getraut, Männer anzuschauen oder zu flirten (Vivienne, das wolltest du mir beibringen - nicht vergessen!), aber das werde ich jetzt versuchen zu tun. Oder notfalls, wenn gar nichts hilft, werde ich vielleicht doch mal in eine Online-Börse gehen. Aber ich habe Angst, dass ich zu sensibel für die doch wohl oft haarsträubenden "Auswahlverfahren" dort bin.
Ich weiß, dass ich für mich alleine sorgen kann, aber der Gedanke an eine Zukunft alleine macht mir Angst. Aber ich versuche auch zu sehen, wie viele Menschen in unglücklichen Beziehungen stecken und leiden - so wie ja ich auch die letzten 2 Jahre - und sich aufgrund dieser Angst nicht davon befreien können. Ich merke jetzt erst, nachdem die schlimmste Trauer langsam vorüber geht, wie katastrophal diese Zeit für meine Seele, meinen Selbstwert war. Ich habe diese 2 Jahre immer nur in Angst gelebt verlassen zu werden, habe nichts genießen können, mir immer nur Gedanken um ihn gemacht. Und jetzt - jetzt ist mein Kopf wieder freier, meine Seele fängt an sich zu erholen - auch weil ich mit so viel lieben Menschen hier schreibe, die mir wieder ein Gefühl für meinen eigenen Wert geben.
Oh Gott, welch Roman!
Daisy was ich kurz sagen wollte

ich versuche mich mit dem Gedanken anzufreunden, notfalls lieber alleine und mit guten Freunden um mich rum zu leben, als in einer schlechten Beziehung. Natürlich möchte ich das nicht, aber ich denke es ist sinnvoll (für mich), auch diese Option als mögliche (glückliche?) Lebensform in Betracht zu ziehen. Aber frag mich nochmal Ende nächsten Jahres.... Natürlich hoffe ich immer noch auf einen Partner - aber ich muss erst mit mir selber glücklich werden, das habe ich jetzt erkannt.
Wer/was ist FD?
Liebe Grüße an alle

und sorry für diesen Erguss...
