Zitat von DonaAmiga:Ich nicht! Vielmehr scheint es mir als schick zu gelten, von sich sagen zu können, man sei "in Therapie" oder habe "einen ...
Ich finde du hast schon nicht ganz unrecht, heute gilt es scheinbar irgendwie als schick, sich therapieren zu lassen. Und ich rede da nicht von Missbrauchsopfern oder psychisch kranken Menschen. Ich habe selber wegen plötzlicher Panikattacken, 25 Stunden in Anspruch genommen, weil ich nicht wusste, was und woher und wieso und wie damit umgehen. Zum Glück war das Thema damit soweit besprochen, dass ich mir selber dem weiteren Weg ebnen konnte. Ich habe es in der vorletzten Stunde auch bewusst ausgesprochen, dass das Ganze nur mehr den Status "Lebensberatung" hat, da ich das notwendige Werkzeug an die Hand bekommen habe.
Aber bei manchen hat man das Gefühl sie gehen zum Therapeuten, weil es in Mode ist ein Problem zu haben und es mach außen suggerieren soll, dass man an sich und seinen Problemen arbeitet. Dass aber eine Therapie nur begleiten kann und man selber auch etwas dazu beitragen muss, verstehen viele glaube ich nicht. Aber man geht ja zur Therapie, muss ja was positives sein, auch wenn man sich nur alle zwei Wochen berieseln lässt...
Dem TE würde ich raten, das Gedankenkarussell abzustellen, du willst dir eine Hoffnung einreden wo keine ist, bzw keiner wissen kann, was raus kommt.
Und wie schon gesagt wurde, wenn sei wirklich ein Depression hat, dann interessierst du sie aktuell wsl weniger als ein Pickel an ihrem erweiterten Steiß. Da hat sie ganz andere Probleme