rosenrot
Gast
Keine Ahnung. Für mich persönlich liegt auch nicht darin mein Problem. Eher wie verhalte ich mich richtig, dass ein Narz keine Chance hat mich zu verletzen.
Ich ärgere mich oft über Menschen, die meine Grenzen gedankenlos oder rücksichtslos überschreiten. Ich erwarte automatisch von anderen, dass sie sich verantwortungsbewusst und wertschätzend verhalten. Dass sie selbst erkennen, was sie tun müssen und was sie unterlassen sollen. Denn das ist meine eigene Überzeugung, nach der ich versuche zu leben.
Ich denke, wenn ich mich so verhalte, dann tun es andere auch so. Aber das ist mein Denkfehler. Deshalb können mich Menschen oft enttäuschen. Dann setzt das wieder eine Denkspirale in Gang: Ich reflektiere mein Verhalten, komme zu der Überzeugnung, es ist mein Fehler. Ich muss eben netter sein zu den anderen, mich noch mehr anstrengen, mich besser ausdrücken, nicht so ärgerlich reagieren, nicht so viel erwarten. Dann fange ich an mich zu rechtfertigen, zu entschuldigen, halte mich für ungerecht.
Und teilweise ist das ja auch ein falscher Weg! Ich bin viel zu lange nett, gutmütig und verständnisvoll. Damit eröffne ich den anderen die Möglichkeit meine Grenzen zu überschreiten. Wenn meine Geduld dann endlich mal am Ende ist, spare ich nicht mit deutlicher und schonungsloser Kritik. Das versteht der andere oft nicht. Meine Argumente sind dann knallhart. Dann kommen oft Reaktionen wie: Was hat sie denn, bis jetzt hats sies doch auch geschluckt.
Und da liegt das Problem. Nicht viele können mit den Freiheiten, die sie von mir bekommen, umgehen. Beispiel: Ich mache klare Ansagen, diese Arbeit muss bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der vorgebenen Weise erledigt werden. Kommt dann ein "ja, aber", bin ich viel zu oft bereit Verständnis für die ganzen Ausreden und Befindlichkeiten anderer zu haben und überdenke meine Kritierien, statt die Einwände der anderen zu überprüfen.
Oft schon Sekunden später merke ich, dass ich wieder nachgegeben habe und dadurch für mich selbst die Nachteile in Kauf genommen habe.
Dann ärgert es mich, dass der andere so unsensibel war. Spätestens in diesem Moment müsste ich aber wieder klare Ansagen machen.
Und genau in diesem Moment halte ich dann wieder doch den Mund und erledige die Arbeit selbst.
Das kennt ihr vielleicht auch. Das ist natürlich für einen waschechten Narzen ein gefundenes Fressen.
Deshalb erkenne ich hier meine Baustelle. Wenn ich es lerne, meine Wünsche, Bedürfnisse und Ansagen klar und transparent zu formulieren, ist das der erste Schritt. Aber ich muss im zweiten Schritt auch darauf bestehen, dass meine Bedingungen zu meinen Bedingungen erfüllt werden. Und das muss ich wohl mit mehr Selbstbewusstsein und Konsequenz einfordern.
Vielleicht gibt es Sätze, die man einüben kann. Nachfragen, ob meine Ansagen klar verstanden wurden. Sätze, die den Ball zurückspielen. Sätze, die den anderen anregen, über sein rücksichsloses Verhalten nachzudenken.
An den Reaktionen würde man dann auch einen Narzen sofort erkennen. Denn ein empathischer Mensch würde dann eher Einsicht zeigen und sich bemühen.
Liege ich da richtig?


heute denke ich, der belügt den genau wie mich…der wir nicht besser dran sein als ich….letzt sagte ich zu ihm: ich wills nicht hören..du bist kein Kleinkind..du hast es so entschieden,also leb damit oder ändere es" Waidwunder Blick und "ja, ich hab es ja verdient dass du SO zu mir bist". Ich: JA STIMMT. der wusste nicht mehr, wohin mit sich …hatte keine Antwort mehr..aber wisst ihr ,was das schönste war: es hat NICHST mehr mit mir gemacht! liebe Grüße und euch einen schönen Tag! Delfina
:"Ich hab Dich sehr lieb GEHABT, Sabi"...bis nachts vorher um 3, als er sturzbetrunken weg war.