Guten Morgen ihr alle
Ich glaube, Melody wollte irgendwie ausdrücken, dass man immer seinen Teil in einer Beziehung mitbringt und auch mit "schuld" an Beziehungen ist. In normalen! Aber Dunkelrot, bei Ns gebe ich Dir recht: ich für meinen Teil sehe schon in meiner letzten Beziehung "meine" Anteile auch, die da wären:
- Kontrollsucht
- Misstrauen
- Nörgelei wegen seiner Faulheit im Haushalt, Verantwortungslosigkeit im Leben generell
ABER und das ist ein großes ABER: d
as alles war eine REAKTION auf seine Vergangenheit UND auf sein Verhalten. Denn alle drei Eigenschaften hatte ich bis dahin noch nie. Vor allem nicht Kontrollsucht und Misstrauen! Er hat mir oft vorgeworfen, dass ich ihn so kontrolliere, ihm keine Luft lasse und ich habe dadurch ständig an mir gearbeitet, weil ich dachte, das stimmt. Hat es sicher auch, aber es ist auch normal, dass man sich so verhält wie ich nach dieser Geschichte und wenn der Partner nie was zugibt und tatsächlich verantwortungslos handelt oft und vor allem nicht die gleichen Werte vertritt, weil er sie für richtig hält (Treue, Ehrlichkeit etc).
DAHER: nein, ich für meinen Teil kann sagen, dass meine "Schuld" minimalst bis verschwindend gering ist, denn ER war krank, nicht ich. In meinen vorherigen Beziehungen waren alle drei Punkte NIE ein Thema!
Ich habe kurze News:
Meiner hat sich gestern abend bei mir gemeldet per Email. Er schrieb mir, dass er mich immer noch liebt und sich so alleine fühlt und er es nicht fassen kann, dass ich nie wieder in seinen Armen liege (dieses "nie wieder" ist ihm sehr wohl bewusst, weil ich ja ALLES, was er so getan hat, meiner Familie erzählt habe und er weiss, dass ich mich gegen meine Familie stellen müsste, um mit ihm zusammen zu sein nochmals und das war damals ja reiner Selbstschutz für mich, um mich trennen zu können. Und er weiss, dass ich mich NIE gegen meineFamilie stellen würde!)
Wie fühle ich mich?
Gut! Trauer noch da, ganz klar, ich vermisse ihn manchmal schon noch, aber eher dieses idealisierte Bild von ihm, wei eine von euch schon mal sagte (Medium, Phoenix oder Dunkelrot?), aber gleichzeitig fühle ich mich sooo befreit von dem Druck der oben genannten Punkte, dass ich, selbst, wenn niemand was von seiner Geschichte wüsste, ich nicht mehr zu ihm zurückkehren würde. Auch bin ich mir nicht sicher, ob seine Nachricht stimmt

Ich habe dann nur kurz zurückgeschrieben, dass es mir leid tut für ihn, aber ich einfach die Hoffnung aufgab, dass er mich nie wieder anlügt als Strafe und ich hoffe, dass er glücklich wird.
Ich habe auch gefühlsmäßig kein Tief danach erlebt, sondern wie gesagt, eher Erleichterung, den Absprung geschafft zu haben und nicht ständig mich zu fragen "wo ist er jetzt" "was tut er jetzt", "warum ist er nicht erreichbar?) etc.
EDIT: mit Melodys Beitrag überschnitten
nochmals EDIT: ich glaube, ich bin realativ fix mit der Verarbeitung des Ganzens bzw kann grad recht schnell aus dem Loch krabbeln, weil ich davor so gelitten habe und oftmals an Trennung gedacht habe UND mir immer bewusst war, dass ich den falschen Mann an meiner Seite habe..Kann das sein?