Jenny33
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Danke für eure zahlreichen Rückmeldungen zu meiner Frage oder meiner Kurzbeschreibung zu gewissen Situationen.
Ich komme langsam an den Punkt der Akzeptanz. Ich komme immer mehr darauf, dass ich zwar oft falsch und überzogen gehandelt hab, ich auf gewisse Dinge hätte anders reagieren können. Aber wozu? Wozu sollen wir uns verbiegen.
Ich will so sein wie ich bin. Klar muss man sich selbst reflektieren. Und wenn mir von dieser Beziehung und von ihm wirklich nicht mehr bleiben soll, war es wenigstens das Erkennen meiner Verhaltensweisen, die ich trotz allem, was auch er mir angetan hat, ändern muss und will...
Er hat sich durch die Ablenkerei mit anderen Frauen im letzten Jahr (nur, um nicht wieder auf mich reinzufallen), kein bisschen mit sich und seinen Fehlern beschäftigt. Die erste Frau nach mir hat nichts getaugt, jetzt hat er seit 2 monaten die zweite. Sie ist das, was er immer gesucht hat!
Im Moment beneide ich sie noch, das sie ihn jetzt in seiner lieben, charmanten Art und Weise genießen kann. Wer weiß, wie lang diese phase nach der beziehung mit mir, in der er selbst sehr zu kämpfen hatte, andauert.
Ich freue mich irgendwie auf die erste Situation, in der sie nicht nach seiner pfeife tanzt- ob sie fähig ist, ihm die stirn zu bieten oder ob sie sich klein macht! Bei beiden varianten weiß ich genau, wie er reagieren wird! Dazu kenn ich ihn zu gut!
Nicht, dass ich ihr etwas schlechtes gönne. Ich kenn sie nicht, sie ist mir schei.. Aber er... er soll zu dem Punkt kommen, an dem er sich an worte von mir zurück erinnert und denkt: "schei.e, die alte hatte ja doch recht! " und ich hoffe, dass es mehrere Situationen geben wird.
Er sagte noch vor kurzem, nur bei mir könne er er selbst sein.
Gut erkannt mein Freund! Deine Maske hast du vor mir fallen lassen, bei ihr trägst du sie noch! Ich frage mich, wie lange du es schaffst. Wahrscheinlich dieses mal länger, weil du das erste mal erfahren musstest, wie es ist, wenn dein Gegenüber nicht zu dir aufblickt! Und du selbst auch kämpfen musst. Jetzt gefällt es dir, wie sie deine Seele streichelt. Aber es wird der Moment kommen, wo du dich daran gewöhnt hast, die verletzung und Kränkung, die du durch mich erfahren hast wird irgendwann verblassen. Dann erkennst du ihr wahres gesicht und sie deins! Und dann bin ich froh, dass ich das hinter mir hab!
Er sagte: ich würde mich nie ändern-es sei in mir drin! Ja... er war es...
Die neue ist zufriedener in ihrem Leben sagt er -ja, NOCH!
Ich bin froh, dass ihr da seid. Eure Beiträge zu lesen und mitzuempfinden, die Sehnsucht, die Angst vor dem was kommt, die Tränen und das Erwachen mit euch zu teilen. Aus Ŕückschlägen gestärkt hervorzugehen. Und irgendwann ohne Wehmut und Schmerz zu sagen, es ist vorbei und es wird nie mehr sein wie es war! Und das ist auch gut so! Denn ich habe dir und mir verziehen, ich hab verstanden, was du mich gelehrt hast und ich bin dankbar, dass du da warst und glücklich darüber, dass du weg bist und mich einfach so entsorgt hast. Das war das größte Geschenk, dass du mir je gemacht hast-denn jetzt kann ich wieder ich sein, nachdem ich mich in dir verloren und ohne dich wieder gefunden habe, und mich auf der Suche nach mir noch viel besser kennen lernen durfte!
Ich glaube, hierfür hatten wir diese Verbindungen, liebe Mitleidenden.
Jetzt nur noch warten, bis wir uns selbst wieder im Arm halten können und sagen können:
Schön, dass ich mich gefunden hab, und dadurch dass ich weg war und mich über einen schweren, schmerzhaften Weg selbst gefunden hab, ist mir klar geworden, wie wichtig ich mir selbst bin, dass ich es da durch geschafft hab und nicht aufgegeben hab. Vielleicht hab ich mich selbst jetzt viel lieber als vorher...durch meine Abwesenheit und die Freude über mein Wiederfinden!
Vielleicht war das der Weg, uns selbst lieben zu lernen, was wir früher nicht konnten. Und ab jetzt wird alles gut!
Vielleicht fällt es uns leichter, wenn wir daran glauben!
Schlaft schön meine Lieben!
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