Zitat von vorbei:...ging mir auch so und du bist müde und ausgelaugt und überlegst ständig, was richtig ist und ob du vielleicht doch was falsch machst und es nicht vielleicht doch eine chance gibt, vielleicht ändert er sich ja
Hallo "Mädels"...darf ich mich mal äußern?
Ich lese hier schon wieder seitenlang mit ..
Das Forum ist zum Austausch da...völlig in Ordnung, es sei denen gegönnt die Hilfe suchen.
Nur mittlerweise zieht sich für mich ein "unproduktiver" Faden durch die Geschichten.
Frustabbau ist OK, aber es bringt euch m.M. nach wenig weiter... auf Dauer.
Es hilft...ist klar, ich war auch an der Stelle...kenn ich.
Wie das Zitat (nur mal so rausgegriffen) belegt...dreht ihr euch ziemlich im Kreise.
Wenn man sich mit Narzissmus beschäftigt, nicht nur mit den eigenen verletzten Gefühlen, sondern auch aus wissenschaftlich/mediz. Sicht, trifft man auch auf die Erkenntnisse den Narz und seine Grundzüge betreffend.
Je nach Stufe/Stärke und auch individueller Art , verschieden klassifizierbar.
Doch wie schon festgestellt...die Grundschemata ähneln sich.
Und wenn man sich damit beschäftigt lernt man auch das dieses "ständige " überlegen, wenn und aber, ob man richtig oder falsch handelt, ob ER sich vielleicht doch ändert...etc. nur Gedankenkarussell ist.
Steigt aus, aus der Achterbahn...
Die Erkenntnisse besagen...ein Narzisst der gestörten Stufe...ändert sich nicht!
Er passt sich an, ansonsten folgt er einem inneren gestörten Schema. Die Art seines Handelns ist dabei genau so individuell wie bei "Normalos".
Wenn man von einem gestörten Narz ausgehen kann und nicht nur von einfach narz. angehauchten Ar***löchern

sollte doch die Erkenntnis da sein, MAN KANN nichts ändern und auch er ÄNDERT sich nie.
Ihr werdet euch bewusst, das es sinnlos ist, ihn verändern zu wollen... egal ob durch das versuchen ihm klar zu machender Logik (eurer Logik) oä.
Solange man auf ihm "rumhackt" und nicht die Erkenntnisse über seine Persönlichkeitsstörung (seine Unlogik) in sich verinnerlicht, kommt man nicht aus dieser "sogenannten" Opferrolle heraus.
Man überlegt, wälzt die Gedanken hin und her...dampft und zetert....
Ich war da übrigens auch anfangs drin gefangen...ich WAR Opfer, aus welchen Gründen auch immer, ABER ich BIN es nicht mehr.
Und das ist der Beginn eines neuen Lebens.
Ihr müsst ihn begreifen lernen, sein Handeln, seine Art und gerade seine Schemata...um ihm effektiv begegnen zu können, euch aus seinen "Fallstricken" zu lösen.
Wenn man nicht weiß WAS da mitspielt (seine Störung, Psyche), wie will man dem begegnen, standhalten?
Wenn ich nicht weiß welche Art von Giftschlange mich da gebissen hat, wie will ich das richtige Gegengift einsetzen?
Ihr sollt ihn gewiss nicht entschuldigen, ihm auch nicht vergeben. Wut ist durchaus verständlich...die habe ich heute noch manchmal nach gut 2Jahren. Auch auf mich selber ...
Ihr sollt erkennen das man keine Beziehung mit dieser Art führen kann, ohne selber sich aufzugeben.
Und danach wegen Ausgelaugt sein, Nutzlosigkeit für N. ausgetauscht zu werden.
Und DAS will ja wohl keiner.
Eine Beziehung sollte möglichst eine Bereicherung sein und kein Wesensmord.
Deshalb war die Liebe doch von der Opferseite aus nicht schlecht...sie ist nur auf toten Boden gefallen und sollte sich andere Äcker suchen.
Ein echt gestörter Narzisst ist toter, verseuchter Boden (aus welchem Grunde auch immer) auf dem NICHTS leben, wachsen und gedeihen kann.
Hat man dieses für sich verinnerlicht...gelingt auch die Ablösung leichter.
Aber es dauert eben doch seine Zeit.
Ehrenrunden sind "normal" und akzeptabel...egal wieviel...
Solange man sich nicht dieser ART bewusst ist... nachvollziehbar.
Kennt man SIE aber grundsätzlich...ist es die Erkenntnis nicht mehr wollens/dürfens/könnens und Disziplin bzw hartes NEIN sagen.
Das dieses viel Kraft erfordert ist wohl klar, aber warum möchte sich Narz von einem "Nähren"?
Weil man der "Stärkere" ist und das sollte man wieder hervor holen.
Nicht für IHN...für sich selber....