Ich versuch mich mal so auszudrücken....
ein N. wird nicht gestört geboren...er entwickelt sich.. Ich rede hier von krankhaftem Narzissmus, denn ein normaler Narzissmusanteil (gesunder) ist jedem von uns eigen.
Es sei denn man wird genetisch als Psychopath geboren mit Empfindungsstörung grundsätzlich, das gibt es zu einem gewissem Prozentsatz.
Aufgrund Vorkommnisse in der Kindheit...zuviel Liebe > Druck, Erwartungshaltung der Eltern oder aus mangelnder Liebe > Ablehnung des Kindes, Degradierung, "niederschmettern seines Selbstwertes(oft verbal auch...)"
Ein verzogenes (meist) Elternbild, welches versucht das Kind nach Ihrem Vorbild, Erleben zu formen.
Dabei wird eine unmittelbare Gewalt auf das Kind ausgeübt. Das Kind lernt sich anzupassen...es merkt ...wenn ich funktioniere, werde ich geliebt, angenommen, nicht von Eltern und Umwelt ausgegrenzt.
Sein Selbstwert ist gering und es möchte ihn aufwerten um in der Welt zu leben, akzeptiert zu werden.
Es kann nicht aus seinen Fehlern lernen, da es keine (meist) elterliche Begleitung hat. Es lernt nur wenn ich mich anpasse, funktioniere wie es gewollt wird > werde ich angenommen...geliebt.
Also nimmt das Kind die Erkenntnis mit > gutes Funktionieren durch Anpassung = Liebe.
Ich sehe es als eine grundlegende Verwechslung oder Falschannahme in frühestem Entwicklungsstadium = Entwicklungsstörung.
Ist das Kind dem massiv, über Jahre hinweg ausgesetzt folgert für mich daraus > der niedergedrückte Selbstwert wird kompensiert durch ... werde ich angenommen, bewundert, bekomme ich Zuwendung, Aufmerksamkeit...werde ich geliebt.
Der Selbstwert wird aufgestockt, gefüllt durch äußere Zufuhr(Annahme). Er "nährt " sich von anderen....
Das Liebe auch das annehmen von Fehlern, das lernen daraus, das behutsame akzeptieren und leiten bedeutet wird verkannt, nicht mehr realisiert.
Es ist eine festgesetzte(manifestierte Entwicklung, nicht umkehrbar...
Fehler werden nicht reflektiert...sie werden durch Lügen, Schauspielerei , Verdrehungen möglichst vermieden, versteckt , umgangen.
Das Kind ist ein Produkt "falscher" Erziehung.
Auch einschneidende Erlebnisse KÖNNEN Menschen "narzisstischer" werden lassen, egal ob in Jugend oder späterem Alter.
Eventuell nicht so extrem wie durch die falsche Kindheitsformung, aber immerhin.
Kindheitsformung würde ich meinen, bildet eher die echten, gestörten NPSler heraus, spätere Erlebnisse die Egoistischen Ar**geigen. Nicht zu verwechseln bitte.
Und so meine ich das mit dem Überleben geschuldet. Der Narz hat es so "gelernt".
Überleben, akzeptiert sein heißt für ihn Annahme, Bewunderung welche er nur (von ihm so entwickelt) durch Anpassung erreichen kann.
Er braucht die Außenzufuhr zum Überleben.
Richtig sonst ist er innen leer, vertrocknet und lebt nicht...er existiert zwar...aber als "Hohlkörper".
Vielleicht habe ich mich einigermaßen ausgedrückt?
Immer ausgehend von meiner Erarbeitung der Dinge....
@schnably,
deine Kühle, nicht mehr Akzeptanz entzieht Ihm die Annahme...er IST dann der Verlierer.
Da er OHNE nicht leben kann, geht er zum nächsten "Opfer" und spielt dort weiter...den liebevollen, verständigen Partner. Solange sich Opfer finden, kann Narz überleben.
Deshalb auch Schwierigkeiten bei Alter oder Krankheit. Ist keiner mehr da...müssen die Schwestern im Altenpflegeheim dran glauben...leider.

Lg