Zitat von Kontra: .Jetzt kommt das aber: So sehr das auch hilft, Distanz rein zu bekommen, binden einen diese negativen Gefühle doch auch weiterhin an den Ex-Partner (ob nun Narzisst oder nicht, aber bei diesen besonders). Das Ziel sollte doch sein, sich zu lösen, damit abzuschließen. Das kann man nicht, wenn man weiterhin Hass in sich trägt - meiner Meinung und Erfahrung nach.
Im Endeffekt gilt es nicht nur, den Narzissten als solchen zu "entlarven", zu "verstehen", sondern die eigenen Anteile (im Sinne einer inneren Persönlichkeits- und Verhaltensstruktur) zu erkennen, mit ihnen zu arbeiten, damit man nicht weiter anfällig für diesen - oder jeden anderen - Narzissten ist/bleibt.
Meine Beiträge sollen ebenfalls nicht dazu dienen, andere Beiträge zu "widerlegen" oder ihnen zu widersprechen, sondern eine Erweiterung der Sichtweise darstellen.
Und, um das auch noch mal deutlich zu sagen: Ich vergesse sicher nicht, wie es ist, einem Narzissten zu begegnen. Ich habe meine Erfahrungen damit gemacht und leide selber ebenfalls heute noch darunter.
Hallo Kontra,
Ich denke ich begreife dich.
Im Prinzip drückst du genau DAS aus , was ICH meine.
Erkennen, verstehen lernen und als Folge dessen... IHN/SIE abzuhaken.
UND...
Gerade auch die Eigenanteile zu sehen, zu analysieren...ist wichtig.
Ich habe dabei gelernt zu sehen WAS er mir geboten hat, welche Träume er mir anfangs erfüllt hat und das es ein Anteil (ein wünschen)von mir war, welches IHM erst mit ermöglicht hat MICH an "den Haken" zu bekommen.
Gut ich behaupte das mein Eigenanteil gering war...aber er war da, nicht zu leugnen.
Wenn man DAS und die Art des Partners ihn "aufzufüllen" durchschaut hat...DANN kann man beginnen seine eigene Verantwortung und Situation zu sehen, daran zu arbeiten, sich selber "zu verbessern", sein eigenes Leben zu führen OHNE Außenzufuhr.
Nicht leicht, aber machbar.
DAs ist diese Stärke die (wie schon gehört) die einige der Betroffenen hier empfinden...nach der Ablösung und dem "rausziehen" aus dem Opfersumpf.
Was nicht heißen soll, das fremde Streicheleinheiten einem nicht gut tun...
Nur sie sind dann eine Bereicherung, nicht mehr lebensbestimmend.
Meine Wenigkeit hat den anfänglichen Hass gegen ihn abgelegt.
Dieses direkte ABSCHLIEßEN aber verneine ich.
Ich würde da von meiner Warte aus gern von einem Zurückweichen seiner Relevanz, (wenn es jemandem gelingen sollte bis zur FAST totalen Negierung oder Unwichtigkeit ... super) sprechen.
Ich bin der Meinung TOTAL...endgültig abschließen wird man nie. Es ist eine Lebensphase, eine fest sitzende Erinnerung , welche nie vollständig auslöschbar ist...leider.
Der Kleiderschrank in meinem Herzen , hinterste Schublade.
Ich besitze nicht nur seelische, unsichtbare, auch körperliche Narben, die auf psychosomatischen Stress (Aussage meiner Ärztin) beruhen.
Schaue ich in den Spiegel, sehe ich nun wieder eine offene , ziemlich glückliche Frau...aber IMMER auch den Narzissten.
Und DAS wird bleiben bis ans Ende meines Seins.
Wie gesagt...ich hasse IHN nicht...ich gebe Ihm nur nicht mehr den Raum in mir.
Für mich ist das schon viel...
Zum Verteufeln @fantasia habe ich vollstes Verständnis...
Der

wird IHN gerne nehmen, denn Narzens Seele ist irgendwie (trotz aller Verletzungen, Manipulationen , Lügen etc)) zwar bösartig und gleichzeitig aber auch kindlich rein.
Auf SOWAS steht der

... (bitte beachten..."schwarzer Humor".)
Ich bin aber eher dafür zu sagen...Stirbt Er, wird seine Seele wieder frei und ein Teil des Universums
(such mal in Geschichten...Die Reise in den Tartarus)
Na schön...Jeder hat so seine Art mit Narz fertig zu werden...oder?
LG
Allen ein Willkommen im Neuen Jahr 2017...Ich hoffe es wird für viele hier Besserung bringen....