Zitat von MiaMüller: Zitat von Gaylen59:
Was interessiert die Version seiner EX
Ich schätze deine Worte immer sehr, aber in diesem Fall bin ich anderer Meinung

Für mich war dieses Wissen der Ex einfach unheimlich wichtig, um mich von ihm zu lösen. Ohne sie...ich weiß nicht, ob ich schon so weit wäre jetzt....
Und er hat sich immer gleich verhalten. Immer das gleiche Muster, die gleichen Worte ect. Das war ein hilfreicher Austausch, der mir die Augen geöffnet hat.
Gerade hat er mich (nach 8 Wochen Stalkingpause) an der Haustür abgefangen und wollte mein Auto zuparken, damit ich gezwungen bin, mit ihm zu reden. Habe von innen die Türen verschlossen, laut die Musik aufgedreht und das Auto durch eine winzige Lücke rückwärts ausgeparkt....er wurde richtig wütend. Ein Jahr ignoriere ich ihn nun komplett und er hat bereits eine neue "große Liebe"....
@MiaMüller and @all
als nur noch ab und zu stille Mitleserin, bin ich zwar gedanklich oft bei euch, aber in letzter Zeit auch erstaunt über einige Posts.
Ihr wisst, dass ich selbst IMMER mehr als zurückhaltend war, wenn es um eine diagnostische Behauptung, die die NPS betrifft, ging.
Ich möchte unbedingt nochmals darauf hinweisen, das, bevor man einem anderen Menschen eine Persönlichkeitsstörung wie Narzissmus, Soziopathie oder Psychopathie unterstellt und ihn damit diffamiern, also in der Öffentlichkeit beleidigen kann, man sich unbedingt mit diesen Störungen vertraut machen sollte, um sie nicht einem nicht Gestörten unterzuschieben.
Das heißt, sich mit diesen Symptomen auseinander zu setzen und ausgiebig zu recherchieren.
Sollte dann wirklich die NPS erkannt werden, gibt es noch keinen Grund die gesamte Nachbarschaft zu mobilisieren und darüber aufzuklären, sondern für sich selber zu entscheiden, was zu tun ist.
Sollte nämlich wirklich ein bösartiger Narzissmus vorliegen, kann es unter Umständen zu gefährlichen Übergriffen kommen, die man durch entsprechendes Verhalten vermeiden kann.
Viele Betroffene, die Schwierigkeiten in ihrer Beziehung nicht verstehen und nach Antworten und Lösungen suchen, stoßen irgendwann auf den Begriff des Narissmus oder der narzisstischen Persönlichkeitsstörung.
Dann fühlen sie sich erleichtert, weil sie endlich einen Grund für ihre unglückliche Lage in der Beziehung gefunden haben. Dennoch gehen sie nicht so weit, erkennen zu wollen, dass der Narzisst im Grunde ein hoffnungsloser Fall ist und beziehungsunfähig ist.
Sie glauben durch die Entschlüsselung des Rätsels nun auch die Lösung für ein besseres Miteinander gefunden zu haben.
Da nun - aufgrund der Feststellung einer psychischen Störung - der Narzisst allein der Grund für alle Schwierigkeiten in der Beziehung ist, glaubt der Partner, es würde reichen, wenn sich der Narz. ändert und schon wären alle Probleme aus der Welt geschaffen.
Der Partner fühlt sich sehr viel besser, weil er entgegen den Behauptungen des Narz eben keine Schuld an dem Beziehungskonflikt trägt, sondern die Verantwortung auf den Narzissten abschieben kann.
Zu schnell und zu leichtfertig konfrontieren sie dann den Narz mit der Tatsache, dass er eine Persönlichkeitsstörung hat und erwarten von ihm, dass er sich in eine Therapie begibt, um das destruktive Verhalten abzustellen.
Betroffene schöpfen wieder Mut und Hoffnung, dass sich die Beziehung doch noch zum Guten wenden lässt.
Doch dieser Weg wäre zu simpel! In einer längeren Beziehung mit einem Narz sollte man doch mittlerweile gelernt haben, dass mit ihm nichts so einfach zu regeln ist, schon gar nicht, wenn es nicht seiner eigenen Idee entspringt, wenn es nicht mit seinen Überzeugungen einhergeht und wenn er sich nicht selbst dabei großartig fühlen kann.
Und all diese Voraussetzungen werden bei dem Vorschlag, der Narz möge seine Störung behandeln lassen und eine Therapie beginnen, sträflich außer Acht gelassen.
Außerdem wissen wir in der Zwischenzeit, das der Narzissmus nicht therapiert werden kann, weil Narz sich nicht selbst reflektieren kann! Er wird sich nie verändern....auch nicht mit einer anderen Frau.
Es gibt einige hier im Thread, die eindeutig mit einem Narz Beziehungen hatten und die Hölle erlebt haben. Auch eine Trennung nimmt der Narz nicht einfach so hin. Eine Trennung sollte vorher gut überlegt und durchgeplant werden, um Übergriffe einkalkulieren zu können.
Darüber gibt es aber viele Bücher, damit man eine Partnerschaft mit einem Narzissten unbeschadet, auch psychisch, übersteht. Eine Trennung von Narz gehört trotzdem zu den größten Herausforderungen, die das Leben zu bieten hat......
Da ist es nicht mit tschüss und leb wohl getan, der taucht wieder auf....wann immer man nicht damit rechnet.
Die große Wut auf den Narz sollte uns nicht davon abhalten, uns mit dieser Störung mal auseinander zu setzen, auch wenn wir "Normalos" sie nicht verstehen.
Dann kann man auch leichter abschließen, muss diese Menschen nicht als Vollidioten hinstellen, sondern erkennen, dass manche Störungen, insbesondere psychische Störungen z.B. Demenz u.v.a. richtig Sche...ße sind, auch für Kranke und Gestörte.
Ich selbst möchte sagen, dass mein Freund, der alle narzisstischen Symptome aufwies, nach gerade durchgeführten bildgebenden Untersuchungen keine NPS Diagnose hat. In der nächsten Woche wird eine Kontrolluntersuchung MRT gemacht, weil eine andere Erkrankung des Gehirns von der Neurologin ausgeschlossen werden soll.
LG