Zitat trauer37
[/quote] ist das Ignorieren, das der Narz macht (meiner kann das besonders gut ^^ ) aber wirklich als Tat anzusehen, die er sehr bewusst inszeniert? Oder kann es nicht auch sein, dass er in seiner Depression, in einem Gefühl des Wertlossein (ein Narz hat doch ein gestörtes Selbstwertgefühl) das gar nicht absichtlich macht sondern eher überfordert wäre, wenn er kommunizieren würde, weil er gerade in der Depression festsitzt? Da müsste man wirklich hinterkommen können, ob das wirklich als bösartig anzusehen ist, oder ob er dann einfach nicht anders kann.[/quote]
Hallo trauer,
Ich stecke nicht im Narz (zum Glück...)
100%tig sicher werde auch ich da auch nie sein...
Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten...
Während der Phase des Getrenntseins, zog er sich wirklich total in sich selbst zurück. Kein Stalking, keine Mails, keine Anrufe.
Anfangs bezeichnete ich ihn einmal als einen "sanften" Narz.
Gerade dadurch das er auf Gesprächsangebote nicht einging und mich total ignorierte.... fühlte ich übermäßig verletzt.
Ich bin heute aber der Meinung, er wollte mir auf seine Art nur zeigen..."WER das Sagen" hat und wenn ich ihn nicht so akzeptiere...gehöre ich einfach bestraft!
Das ist nun für mich bewusstes Handeln.
Ich streite (zumindest bei M.E.) nicht ab, das er dann auch gleichzeitig in eine gewisse Depression verfiel, welche ich auf das (von ihm angenommenen) verletzen seines Selbstwertgefühls zurück führte.
Diese Depression hinderte ihn aber nicht, gleichzeitig woanders, bei Freunden, Bekannten "aufzudrehen", vor Charme zu sprühen und sehr anschaulich Lügen und Tatsachenverleugnung, zu betreiben. Da war die verbale Kommunikation ganz gewiss nicht durch Depris, eingeschränkt.
Also ich halte die "Taktik" des Narzes (M.E. PrachtEXemplar) für sehr bewusst.
Ich sah ihn in Selbstmitleid förmlich versinken..."was habe ich alles für sie getan..." ,das betraf seine damalige EXehefrau.
Gleichzeitig hoffierte er aber mich. In der Anfangszeit unserer Beziehung, konnten wir noch "reden".
Später merkte ich dann aber das es nur ging, wenn ich ihm beipflichtete. Mein Helfersyndrom funktionierte damals guuuut.
Für überfordert halte ich ihn trotz dieser Depriphase nicht, sondern eher sehe ich ihn nun wie ein "bockiges Kind", das eventuell in der Ecke sitzt, aber aus dieser heraus sehr gut auszuteilen versteht...und das machte ER.
Erreichte er zum Ende der Beziehung nichts mehr damit, da ich auch anfing zu kontern, ihn zu "übersehen", kam er ganz von allein aus seinem "Schmollwinkel" (mir gegenüber) wieder hervorgekrochen.
Dieses verletzte oder kaum vorhandene Selbstwertgefühl, äußerte sich nur mir gegenüber.
Für mich von ihm "gesteuert."..bewusst, um mir Aufmerksamkeit und Emotionen zu entlocken.
Und ich "doof Verliebte" fühlte und heulte beinahe mit....anfangs.
Die Next kam erst in der letzten Phase, nachdem er merkte von mir durchschaut worden zu sein und auf der NPS festgenagelt zu werden.
Nun muss sie sich anhören..."Nur du verstehst mich...alle anderen Frauen sind doch so böse und oberflächlich."
Tja und sie liebt ihn und regiert genauso wie ICH anfangs.
Oh ich könnte das ""Theaterstück" direkt inszenieren, so habe ich ihn "Begriffen.
M.E. beherrscht Sunzi "Die Kunst des Krieges", Verbalakrobatik und Körpersprache, er hatte genug Zeit im Leben um zu lernen...und ER setzt DIES ALLES sehr bewusst ein. Er will überleben, also handelt er so, wie er es "gelernt" hat.
ER könnte anders...aber warum sollte er es versuchen?
Dann müsste er sich mit seinen eigenen "Unzulänglichkeiten" auseinander setzen und sein desolates Selbstwertgefühl und SCHULD annehmen.
Das würde ihn umbringen, wäre das ENDE oder die "Wundersame Heilung" des Narzes.
Das wird nicht passieren....