.... hallo in die Nacht. Bevor ich schlafen gehe, noch ein paar Zeilen.
Mir geht es momentan gar nicht gut.
War vorhin kurz im Netz, als der Exkriechnarz (der Ausdruck hat es mir jetzt angetan

) mich so ganz subtil im Chat anbaggerte, aber nur so weit, daß man es fast nicht greifen könnte, wenn man ihn drauf anspräche.
Ich merkte es aber trotzdem.
Jetzt kommt jedoch der Hammer: gleichzeitig verbandelt er sich mit Leuten, die mir gegenüber feindselig eingestellt sind.
Und schon ist alles wieder da: das ganze konfuse, verwirrende Zeugs, die doppeldeutigen Botschaften, das Unbehagen, das Sch...gefühl!
Ich bin direkt rückwärts wieder da raus, weil ich natürlich noch nicht so immun ihm gegenüber bin.
Klar sind da noch Sehnsüchte, auch wenn ich genau weiß, es bringt nichts. Bis die Emotionen ausklingen, dauert es leider länger als daß der Kopf kapierte.
Im ersten Moment hätte ich mir vielleicht
das gewünscht, was wir wohl alle mal gehofft hatten, nämlich daß der Psycho erreichbar wäre, menschlich ansprechbar und daß er doch etwas übrig hätte für einem.
Einen Moment lang war all das wieder da - bis er dann das Widersprüchliche dazu in Angriff nahm.
Ich bin sofort raus und er hat es gemerkt.
Auf seiner flachen Skala bin ich sicherlich weiter nach oben gestiegen als so manche andere. Aber das ist dennoch unter-Teppichhöhe und reicht letztlich für nichts!
Es würde mir sehr schwer fallen, mein Terrain zu verlassen und diese Gemeinschaft IST auch mein Terrain. Wegen ihm die Segel dort zu streichen, weckt in mir Trotz. Das ist eine lange, gewachsene Gemeinschaft über viele Jahre hinweg.
Da ich ihn dort aber nicht verjagen kann, wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben als mich zumindest teilweise zurückzuziehen.
Ich merke auch an meiner körperlichen Reaktion, wie es mich aufwühlt. Das ist alles sehr traurig, vor allem, wenn man auch bedenkt, wieviel Energie und Aufwand wir letztlich beide (er hat im Äußeren schon auch viel getan) in diese Geschichte gesteckt haben.
LG, Kira