Zitat von Annabele:Und nun zum Knaller: Ich bin tatsächlich froh IHN getroffen zu haben, denn durch ihn bin ich erst zum Menschen geworden, der ich heute bin. Erwachsen halt! Und nun mal Butter bei de Fische (wie wir hier sagen) es war doch nicht ALLES furchtbar - erinnere mich gerne an die guten Momente, dann fällts leichter! Ich habe es doch hinter mir. Ist wie ein "Ar." von Papa - hilft und heilt auch

und wir lieben ihn trotzdem, oder?
Annabele
Hallo dir Annabele,
Nun das (ER) trotz allem ein Schicksalsschlag war, auf den ICH gern verzichtet hätte...
Aber da wir logische Menschen sind, reflektieren und aus Erfahrungen (auch bösen) lernen können, ist uns damit eine gewisse "Weiterentwicklung" garantiert.
Man lernt aus Erfahrungen, sofern man sich damit auseinander setzen kann.
Narz passt sich nur an...das ist die einzigste Entwicklung die Er bis zum Erbrechen für uns perfektioniert. Er ist ja nicht "dumm", er ist "gestört".
Da habe ich bei m.e. Prachtexemplar IMMER differenziert.
Gerade dies "an die guten Momente erinnern" ist für mich der Fehler den einige, bei der Ablösung von NPSlern machen.
Ich rede dabei aber von Stufe 3 bis 4(bösartig, maligner Narzissmus), fast schon psychopathisch.
Auch bin ich der Meinung das ansonsten, zu leicht die Diagnose NARZISST benutzt wird.
Gesunden Narzissmus besitzt jeder, ich schließe mich davon nicht aus. Das ist nichts "Böses".
Nur wenn er den Grad des "normalen" überschreitet...verletzt und manipuliert, degradiert, zum negativen verändert bis fast zum Suizid, persönlich, psychisch, massiv...artet N. in eine Störung aus.
Dann ist er nicht akzeptier-/hinnehmbar und händelbar.
Andere "leichtere Formen" bezeichne ich gern als "Ellenbogentaktik", Egoisten, welche in unserer heutigen Gesellschaft zwar zunehmen, aber durchaus noch zur Normalität zu rechnen sind.
Die gesamte Gesellschaft ist leider auf einem Weg der Narzissmus, egal in welcher Form erhöht, forciert und "salonfähig" macht...leider.
Das ist aber meine reine, persönliche Ansicht...
Auch ohne feststehende medizinische Diagnose kann ich m.e. in die Stufe des "fast" Psychopathen einordnen. Ich lehne mich dabei nicht einfach so aus dem Fenster, ohne kräftige Beweise.
Das möge man mir glauben oder nicht.
Bei einem "echt gestörtem Exemplar", gibt es keine guten, schönen Momente...es gibt Momente in denen ICH das so empfunden habe...aufgrund von Vorspiegelung, Schauspielerei, Lügen.
Dies sogar in härtestem Maße.
Meinen Anteil an dem "Nicht Sehen wollen/können", streite ich dabei nicht ab, es gehören immer zwei zu solch einer Beziehung.
Gut, ich habe daraus "gelernt", mich anders entdeckt und wieder neu gefunden, nur rechtfertigt DIES psychische, emotionale Gewalt?
Das Vernebeln, Verwirren und unterdrücken meines Seins?
M.e hat einen Amoklauf hingelegt, uns ein Wesen hinter der Maske gezeigt (unter Zeugen), sein WIRKLICHES Empfinden, nicht nur mir, sondern der Menschheit gegenüber.
Nachdem ich IHN SO sehen MUSSTE...gibt es für MICH...keine Erinnerungen an "gute Momente" mehr.
ALLES war Lug und Trug. Ein perfides Spiel, bei dem ICH bis zu einem Grade sogar freiwillig "mitgespielt" habe. (aus welchen Gründen auch....) DAS ist mein Anteil....
Darüber bin ich auch heute noch etwas "wütend", gebe ich offen zu.
Auch wenn ich "es hinter mir habe", muss ich IHM gegenüber nicht dankbar sein.
Ich bin schon froh nicht in unproduktiven Hass verfallen zu sein, der mich nie weiterbrächte.
Meine Entwicklung habe ich MIR zuzuschreiben, meinem Willen, Stolz und Wollen.
ER war vielleicht der Anstoß zum Nachdenken, mich gründlicher zu sehen, neu zu fokussieren.
Doch ER wäre auch über meine "Leiche" gestiegen...lächelnd, grinsend, empathielos....zur Nächsten.
An WAS für gute Erinnerungen, sollte ich da noch hängen?
Wenn du (Annabele) damit so für dich umgehen kannst...sei es von mir respektiert.
Nur für mich sei es nochmal wie anfangs angemerkt gesagt...bei einem wirklichen NPSler gibt es NICHTS gutes.
Möge Jeder hier aber seinen Weg finden und gehen.
LG