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Ich habe im letzten halben Jahr dennoch sehr an meinem Selbstwertgefühl gearbeitet und hab auch trotzdem riesige Fortschritte gemacht - auch, wenn das so nicht rüberkommt .
Wie du deine Geschichte beschreibst, was da passiert ist, …….dass es richtig, da kommt es nicht so rüber.
Aber sonst hab ich den Eindruck, dass du schon weißt, was du inzwischen willst, und formulierst es auch sehr gut. Also du siehst da hat sich was getan bei dir.
Auch wenn manche Texte etwas schroff rüber kommen, steht das den meisten fern hier, Dich hier anzugehen.
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x 1#31
S
So-isses Mitglied
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Zitat von Chrome:
Im Nachhinein ist man immer schlauer heißt es und genau das bist du jetzt auch. Man muss genau hinschauen, seine Fehler erkennenan denen man ...
Kein Drittel. Eher ein Achtel
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#32
A
Ex will zurück - doch ich kann es nicht mehr
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Emiily Mitglied
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@Chrome Erstmal vieeelen Dank, dass du dir so viel Zeit genommen hast. Da sind sehr viele hilfreiche Tipps dabei und auch viele Anregungen.
Und nein, ich sehe das genau so: die 9 Jahre waren definitiv nicht verschwendet. Siehe meine Posts davor (:
Und ja, die Warum Fragen sind alle berechtigt. Warum hat man früher nicht aktiv was unternommen? Vermutlich waren sich beide Seiten einander zu sicher. Und man hat manche Dinge einfach irgendwann „geschluckt“, was alles andere als gut war. Ebenso das Haus-Thema. Es war mein Traum und ich wollte es unbedingt, also ja. Das war dann auch auf jeden Fall egoistisch. Für ihn war es nie ein Traum, aber es war für ihn in Ordnung und er hat sich auch darauf gefreut. Wir haben da auch viel drüber geredet und er hat auch die Vorteile von Eigentum gesehen. Dass es ihn am Ende so überfordert, damit hatte er selbst auch wirklich nicht gerechnet, nehme ich an. Und ja, ich hätte seine Ängste auf jeden Fall ernster nehmen müssen. Ich sah nur keine Lösung. So schnell verkauft sich ein Haus ja auch nicht mehr (das merke ich jetzt ja auch gerade). Und aus egoistischen Gründen hab ich es ja auch geliebt. Um die Ängste etwas abzufangen haben wir es sicher auch „überversichert“ um allen Eventualitäten gegenzuwirken. Aber das hatte leider nicht gereicht. Da hat er sich auf jeden Fall auch alleine gelassen gefühlt, das verstehe ich im Nachhinein. Da war meine Reaktion nicht gut und richtig.
Und das Kinderthema war ein sehr großes Thema, über das zu dieser Zeit sehr viel geredet wurde. Er sagte immer, er bräuchte kein Kind für ein erfülltes Leben, aber wenn es „passiert“, dann ist das auch gut so. Ich war diejenige, die damit am meisten zu kämpfen hatte, als es dann nicht geklappt hatte. Aber wir haben darüber wirklich sehr oft und sehr lang geredet und da auch alle Punkte angesprochen. Es war für ihn immer in Ordnung. Aber natürlich kann sich dieser Wunsch im Laufe der Zeit ändern. Darüber hatten wir am Ende auch geredet. Das wäre für mich auf jeden Fall ein Argument gewesen, dass es natürlich so nicht mehr funktionieren konnte. Aber ich hatte nie 100% damit abgeschlossen. Also es war für mich okay, dass es wohl nicht mehr klappt. Aber wäre es sein Wunsch gewesen und er hätte mir den so kommuniziert, wäre ich die letzte gewesen, die es nicht mehr hätte versuchen wollen. Das Hundethema trifft sicher zu. Das kann schon irgendwo ein „Kinderersatz“ für mich gewesen sein. Aber auch hier: es ist ja nicht so, als hätte ich gesagt: wir holen uns jetzt Hunde und fertig 😅 Auch darüber wurde lange geredet und er wollte auch gerne Hunde. Er hat sie auch geliebt und viel gekuschelt. Nur die Verantwortung wollte er nicht.. Ich denke, er hat manchem vielleicht auch nur zugestimmt um mich glücklich zu machen? Er wusste vermutlich zu diesen Zeitpunkt auch nicht, dass es ihn überfordern wird.
Die zwei Tagebücher sind eine richtig gute Idee. Generell hab ich in den letzten Monaten auch sehr sehr vieles aufgeschrieben. Aber in dieser Form ist der Effekt nochmal deutlich verstärkt. Danke dafür, das will ich so jetzt in Angriff nehmen.
Gegen mein Helfersyndrom gehe ich aktuell tatsächlich im Familien- und Freundeskreis aktiv war. Hier hab ich für mich schon ein paar Erfolge erzielt, auch wenns weh tat und sich absolut falsch angefühlt hat. Ich hab normal immer und jedem geholfen, egal, wie ich mich dabei gefühlt habe. Da auszubrechen ist mir jetzt in mehreren Situationen schon gelungen und dennoch hat mir -trotz schlimmster Erwartungen- noch niemand den Rücken gekehrt 😅 Aber da stehe ich definitiv noch am Anfang.
@Scheol Danke dir auch nochmal für deine Ansichten. Die helfen mir weiter - ich muss nur für mich selbst versuchen einzuordnen, welche zustimmen und welche sich nicht stimmig anfühlen. Und das ehrlich bewerten. Will ich es nur nicht hören? Oder stimmt es definitiv nicht? Das ist manchmal gar nicht so einfach. Daher danke für deine Anregungen.
Auf den Punkt mit meiner Kindheit bin ich eingegangen. Gegen Ende Seite 1 oder 2 glaub ich. Sorry, bin mit dem zitieren noch nicht vertraut 😂
Und ich weiß, was du meinst. Da ist von beiden Seiten eine emotionale Abhängigkeit und Bedürftigkeit entstanden, das stimmt so.
Deine Beispiele fand ich sehr hilfreich, weil sie es einfach genau veranschaulichen, was da passiert ist. Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast. Da sind nochmal sehr viele Ansätze dabei, die mir beim Abschließen und Verstehen helfen werden.
Und ich verstehe, dass das beim Schreiben oft mal nicht richtig rüberkommt. Es ist schwer, zwei Leben in wenigen Sätzen zusammenfassen, weil da so viel mehr dahintersteckt. Jeder hat seine guten und schlechten Eigenschaften und seine Gründe, weshalb man so handelt, wie man es tut. Jetzt gilt es, daran zu arbeiten, damit man nicht immer wieder in diese alten Muster rutscht…
@Margerite Ich stimme dir allem zu 100% zu. Genau das alles trifft es. Ihm fehlt selbst auch die Stabilität im Leben. Und ich kann ihm die nicht geben, ohne mich selbst dabei komplett zu verlieren. Danke für deine Worte, du hast es sehr gut erkannt.
Ich bin noch ein gutes Stück davon entfernt, das alles zu verinnerlichen. Aber danke nochmal an alle, die mir wirklich viele hilfreiche Ansätze mitgegeben haben. Das hilft mir sehr 😊
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x 1#33
Stella31 Mitglied
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Zitat von Emiily:
Sorry, bin mit dem zitieren noch nicht vertraut
Du brauchst nur auf die Zeile gehen, die du zitieren möchtest,sie anklicken und dann kannst du zitieren 😊
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x 1#34
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Akelei76 Mitglied
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@Emiily Wann wird sein Kind eigentlich geboren?
Ansonsten lese ich euch wie zwei Menschen deren Muster perfekt matchten und irgendwann bist du, verzeih so lese ich es, in die Mutti-Rolle gewechselt.
Ich verstehe gesagt nicht, warum du dir sein Gewinsle (ja so mag ich es nennen) immer noch anhörst. Magst du da jetzt hängen bleiben bis zum Ende aller Zeiten? Weil 9 Jahre von dir meist als gut empfunden wurden? Ernsthaft?
Weißt du, du musst dich schon entscheiden, vorwärts zu gehen. Ich glaube hast den Buben schon genug durchanalysiert.
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#35
Emiily Mitglied
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Zitat von Stella31:
Du brauchst nur auf die Zeile gehen, die du zitieren möchtest,sie anklicken und dann kannst du zitieren
Aahhh 😂 einfacher als gedacht, danke dir ☺
@Akelei Kind? Verzeih mir, ich kann gerade nicht ganz folgen.
Auf der einen Seite: ja, ich habs komplett durchanalysiert. Aber ich denk, ich hab das irgendwo gebraucht. Ob ich mir damit einen Gefallen getan habe, sei mal dahingestellt. Aber jeder geht damit ja anders um und das ist mein Weg.
Und zum anderen: ich höre es mir ja nicht mehr an. Ich hab den Kontakt vor 3 Wochen komplett beendet.
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#36
A
Akelei76 Mitglied
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Zitat von Emiily:
Kind? Verzeih mir, ich kann gerade nicht ganz folgen.
Ist auch schwierig, denn ich hatte in deiner ersten Textwand etwas falsch verstanden. Entschuldige.
Zitat von Emiily:
Auf der einen Seite: ja, ich habs komplett durchanalysiert. Aber ich denk, ich hab das irgendwo gebraucht.
Weshalb schreibst du in der Vergangenheitsform? Du bist ja noch immer voll dabei.
Klar ist es gut und auch dein Weg.
Du hast nach Meinungen gefragt. Meine ist eben, dass du langsam mal denn Blick auf etwas anderes richten solltest, als auf deinen Buben. Sei versichert, der tanzt wieder an. Der weiß Mutti war bisher immer da, ohne Rücksicht auf die eigenen Verluste.
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#37
Emiily Mitglied
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Du hast ja absolut Recht 😅 ich kann das ja gar nicht abstreiten. Und glaub mir, wenn ich könnte, würd ich auch einfach sagen: So, stop. Ich hör jetzt auf damit. Reicht.
Aber du kennst das doch sicher auch noch. So läuft das leider nicht. Und ich denke, dass es nach 4 Monaten vermutlich einfach auch noch ein Stück weit normal ist.
Ich find die Antworten hier wirklich sehr hilfreich und ich hab auch danach gefragt. Aber bei manchen ist der Schmerz vermutlich einfach schon länger her und nicht mehr so präsent. Mit klarem Kopf schau ich da vielleicht auch in einem Jahr drauf und sage: das war so dämlich, ich hab mir das Leben schwer gemacht.
Vergesst bei euren Antworten bitte nicht, dass da ein Mensch mit Gefühlen dahintersitzt, die zum aktuellen Zeitpunkt nicht zu vergleichen sind mit dem optimalen Normalzustand 😅 Ich seh es genauso, dass man manche Dinge einfach hören muss, bis es vielleicht mal „klick“ macht.
Aber das ist ein Prozess - ich nehme alle Antworten dankbar an und baue die in meine Verarbeitung mit ein. Glaubt mir, ich wär ja auch froh, wenn das schneller gehen würde. Menschen denken und fühlen sehr unterschiedlich.
Dennoch: ich bin euch dankbar für eure Tipps und weiß, dass ihr es nur gut meint. Man kann aus neutraler Sicht so manches einfach nicht nachvollziehen, das kann ich verstehen.
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x 3#38
A
Akelei76 Mitglied
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@Emiily Na klar kenne ich das und hab es selbst durch. Deshalb erlaube ich mir dich daran zu erinnern, dass du üben kannst, auf was du den Fokus, Dein Herz, Dein Augenmerk legst.
Und ich glaube du und dein eigenen Themen sollten jetzt Prio 1 haben. Losgelöst von ihm und seinem Verhalten, seinen Mustern etc.
Dass die Zeit mit ihm da zT noch reinspielt, ist nach 9 Jahren auch klar. Aber da kann man auch bewusst Achtsamkeit üben.
Fang an zu träumen, dich wieder kennenzulernen und zu sehen. Verlass die Mutti, werde wieder Frau.
Du warst auch nicht dämlich. Es war, wie es war. Ist nicht mehr zu verändern. Verändern kannst du deine Gegenwart. Ein guter Schritt ist ja mit dem Kontaktabbruch ja getan.
Du bist eine junge Frau, hast alles noch vor dir. Ab jetzt kann es ohne ihn nur noch bergauf gehen.
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x 1#39
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merretich Mitglied
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Hi,
wenn ich mir die Analyse Deiner Kindheit durchlese ist es nur folgerichtig, dass Du solange um ihn gekämpft und soviel verziehen hast. Du hattest halt keine verlässliche und emotional stabile verfügbare Bezugsperson als Kind. Daher bist Du gewohnt, das "einzustecken", denn in dieser Zeit ist die Situation ja absolut alternativlos, ausser man kommt in eine Pflegefamilie. Ich kenne diese Problematik sehr gut, und war auch schon die Helferin und Retterin- wenn auch nicht im Dro. Kontext...da habe ich zum Glück immer die Beine in die Hand genommen- immer bemüht, die Baustellen und Störungen anderer zu kompensieren, weil ich es aus meiner Ursprungsfamilie nicht anders kannte...
Ich finde es gut, dass Du an Dir arbeitest. An ihm zu arbeiten war NIE Deine Aufgabe.
Ich vermute, wenn Du Deine innere Navigation auf Verbindlichkeit und emotionale Nähe setzt, und vielleicht sogar irgendwann einen Mann an der Seite hast, wo Du nicht darum kämpfen musst, dann wirst Du Dich erstaunt fragen, warum Du Dir den *beep* überhaupt gegeben hast. Bis dahin ist es Arbeit und vielleicht auch ein bisschen Trauerarbeit, die aber nicht von dem Typen, sondern vom alten Schmerz rührt, dass wichtige Menschen nicht wirklich verlässlich so für Dich da waren, wie Du es verdient hättest- v.a. als Kind.
Alles Gute Dir! DU kannst sicher wieder glücklich werden Ich denke auch nicht dass es unbedingt Liebe ist, die Dich an ihn bindet. Es ist Vertrautheit und der Drang, ihn "reparieren" zu wollen, weil die Einsicht in seine Kaputtheit Dir selber unglaublich weh tut, weil DU Zeit, Gefühle und Ressourcen ohne Ende verloren hast. So wie als Kind bereits. Ich denke aber der Weg durch diesen Schmerz hindurch ist der Weg aus dem Muster heraus.
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x 1#40
Emiily Mitglied
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@Akelei76 @merretich
Vieelen Dank für die lieben und aufbauenden Worte 🤗
Achtsamkeit ist ein gutes Stichwort. Versuchen die Gedanken bewusst in eine positive Richtung zu lenken. Da liegt wohl unter anderem auch der Schlüssel. Das gelingt mal mehr und mal weniger gut, aber das kann und muss man einfach gezielt immer wieder üben.
Danke für die wahren und einfühlsamen Worte, @merretich. Ich erkenne mich da zu 100% wieder. Und ich denke auch, dass der Weg durch den Schmerz jetzt u. a. genau der ist, der mich am Ende befreien wird.
Heute ist es mir sogar ganz gut gelungen den Fokus wieder auf mich zu legen, als ich ihn ein paar Büros weiter gehört hatte und mein Herz kurzzeitig gerast hat. Das wird wohl noch etwas dauern, bis die körperlichen Reaktionen nachlassen. Aber es ist ein Anfang 😊
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x 2#41
Tobi84 Mitglied
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Zitat von Emiily:
Ich find die Antworten hier wirklich sehr hilfreich und ich hab auch danach gefragt. Aber bei manchen ist der Schmerz vermutlich einfach schon länger her und nicht mehr so präsent. Mit klarem Kopf schau ich da vielleicht auch in einem Jahr drauf und sage: das war so dämlich, ich hab mir das Leben schwer gemacht.
Vergesst bei euren Antworten bitte nicht, dass da ein Mensch mit Gefühlen dahintersitzt
Hi @Emiily
Ich gebe dir da absolut Recht und sehe es genau wie du. Als ich meinen Thread aufgemacht habe, war ich auch für viele Antworten dankbar.. manche wiederum haben mich echt auch so ein bisschen geschockt weil sie unempathisch waren. So Aussagen wie "Verschenkte Jahre" oder die ganzen Auflistungen der nicht wahrgenommenen "Red Flags" kommen da schon sehr hart rüber. Gerade in den ersten Wochen nach der Trennung möchte man dann was anderes hören weil man eben hochemotional ist. Ich weiß dass es von den meisten hier zu 100% gut gemeint ist aber wie @Emiily schon sagte: Sitzen hier Menschen mit Gefühlen dahinter die das dann lesen.
Ich wünsche Dir viel Kraft. Du wirkst schon sehr aufgeräumt und gehst mit Sicherheit deinen Weg. 😉
Naja ich sag es mal so, er ist kein Kandidat für all diese Sachen und hat es selber nur noch nicht kapiert. Man kann immer mal überfordert sein, aber daraus zu lernen und etwas anderes zu machen ist der Weg und nicht immer wieder in die selbe Falle zu laufen.
Meiner Meinung nach ist er äußerst schwerfällig und du bist naiv, ja ich würde es naiv nennen. Es ist aber jeden schon passiert, denn liebe ist nicht ausreichend um eine erfolgreiche Beziehung zu führen. Jeder von uns war schon einmal in einer Beziehung wo man absolut naiv gehandelt hat. Es gibt Dinge und Personen an denen haltet man fest, auch wenn sie nicht zu einem passen. Die Kunst ist daraus zu lernen und es besser zu machen und ich denke da bist du ja auf einem guten Weg.
Ich kann jetzt ewig hier sitzen und schreiben was bei ihm nicht stimmt oder zumindest versuchen es irgendwie zu ergründen, aber das bringt dich sowieso nicht weiter. Du kannst seine Fehler und Ängste nicht korrigieren und tu mir den Gefallen es nicht zu versuchen. Lass es gut sein, lerne daraus und finde wirklich einen Partner der zu dir passt.
Send Help, ist gerade in den Kinos, daran erinnert mich eure Beziehung irgendwie. Nicht auf die Gewalt, sondern die Dynamik zwischen den beiden mit Machtverhältnisse etc... Oft schauen Menschen stark aus und andere schwach. Wenn sich aber die Situation dann dreht, bemerkt man erst wie die wahren Verhältnisse sind. Ich denke darauf sollte allen voran dein Fokus liegen. Schaue klarer, bohre tiefer und höre weiter beim nächsten Partner der sicher kommen wird.
Nicht jeder ist für deine Welt geschaffen und umgekehrt. Ich denke genau da liegt die wahre Stärke. Es zu erkennen, genauer hinschauen was man will und vor allem zu es zu wissen und danach zu handeln. Ich kann dir versprechen, der nächste wird all das besser machen, aber es ist wie immer ein Lernprozess.
Menschen die immer überfordert sind, haben ganz andere Probleme als Häuser, dass ist zumindest meine Erfahrung. Da sitzt so viel tiefer, aber man kann niemanden retten, dass muss immer von einem selber ausgehen.
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#43
chocomoko Mitglied
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Zitat von Emiily:
Ich habe ihn aus dem Arbeitszimmer immer laut lachen gehört. jeden einzelnen Tag. Er hörte sich so glücklich an. Und ich lag nebenan im Wohnzimmer heulend auf dem Boden.
Um Gottes Willen, welch furchtbare Asymmetrie!
Das tut mir schon beim lesen weh. Fühl dich gedrückt.