E-Claire
Mitglied
- Beiträge:
- 11035
- Danke erhalten:
- 28305
- Mitglied seit:
Zitat von mze:a genau 9 Monate.
wenn ich es jetzt grob aufzählen müsste dann 6-7 mal..
wo ich dann ein treffen abgesagt habe weil es mir nicht gut ging oder einen entspannteren vorschlag gemacht habe..
oder wenn ich z.b vergessen hatte dass noch was anderes anstand..
hm, 6-7 mal ist nicht so viel, aber in 9 Monaten auch nicht wenig.
Schau mal, ich kann natürlich nicht beurteilen, was "es ging mir nicht gut" genau heißt, aber hier sind so ein paar allgemeine Marker: Wenn sich jemand den Magen verdirbt oder anderweitig schnell krank wird, dann ist es natürlich kein Ding eine Verabredung zu verschieben. Wenn das aber eher andauernde Erkrankungen oder psychische Sachen sind, dann ist das ein Management-Problem und da braucht es dann im Beziehungsaufbau halt schon zwei Dinge, ersten muss man selbst lernen, sich da gut zu managen im Sinne, man muss halt selbst wissen, wie belastbar man über die Woche in etwa ist und wenn man da schon zwei, drei andere Sachen geplant hat, dann sich selbst eben auch eingestehen, dass eine vierte Sache zu fordernd sein wird und zweitens muss man so etwas beständig und gut kommunizieren. Wenn man das nämlich nicht macht, dann gibt man dem anderen das Gefühl dieser sei keine Priorität.
Letzteres passiert auch, wenn man immer mal wieder vergisst, dass eh noch was anderes anstand.
Und jetzt gibt es eben Menschen, die damit recht gut umgehen können, weil sie selbst eher so sind und es gibt Menschen, mit denen machst Du das ein paar Mal und dann fangen die an, sich entweder zurückzuziehen oder dich mit zu managen. Die merken sich plötzlich Deine Termine, erinnern Dich an diese und planen um Deine etwas flexible Verlässlichkeit drumherum. Und das ist super schnell ziemlich erschöpfend.
Schau und wenn ich dann das hier lese:
Zitat von mze:und ja es viel mir sehr einfach von jetzt auf gleich mich zu 100% zu öffnen und ihr zu zeigen zu was ich in der lage bin..
und dafür hab ich mir ehrlich gesagt nicht mal einen Zacken aus der Krone gebrochen oder mir krass den Ar. aufgerissen.. ich war einfach ICH wenn ich mir selber nicht im Weg stehe..
und genau das hat ihr ja gefallen und hat sie sich immer gewünscht in den letzten Monaten..
Schau noch mal, so wirklich beurteilen kann ich das nicht. Du hast einen interessanten Schreibstil einerseits gehst Du massiv ins Detail und anderseits, wenn es dann um bestimmte Sachen geht, wirst Du nicht sonderlich konkret. Das Ding ist halt, Menschen haben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was für sie Verbindlichkeit im einzelnen tatschlich bedeutet und da gibt es letztlich wenig Verhandlungsspielraum. Die Frage ist nämlich, könntest Du ihr Maß an Verbindlichkeit tatsächlich unaufgefordert leben? Über Jahre?
Meine Vermutung ist, und die stützt sich darauf, dass Du manchmal vergisst, dass "etwas anderes ansteht", Deine Form von Verbindlichkeit und ihre sind eher nicht passend.