em123123
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ich möchte hier meine Situation erzählen und einfach eure Ansichten dazu hören.
Mein Freund und ich hatten leider sehr viele Auf und Abs, bei denen es bereits zwei mal zur Trennung kam (seinerseits), da er sich eingeengt und unter Druck fühlte. er meinte er braucht Zeit, seine Gefühle seien abgestumpft. Nach 8 Wochen Kontaktsperre hat er sich dann gemeldet.
Dies war jetzt auch leider wieder kurz vor Weihnachten der Fall. Er hat sich getrennt, da ich das nicht wahr haben wollte, meinte er zu mir, wenn ich ihn liebe, soll ich ihm diese eine Woche Abstand geben. Dies habe ich auch eingehalten. Nun hat er sich am Freitag endgültig von mir getrennt.
Wo soll ich anfangen . ich habe diese Woche genutzt und mich selbst reflektiert. Ich weiß das ich ihn ziemlich belastet habe (gemeckert, wenn er anderweitig verplant war). Es kam auch zu Streitereien bezüglich solcher Themen. Wir wohnen nicht zusammen (1 Stunde Entfernung).
Er meinte zu mir, er will mich nicht verlieren, ich sei ihm wichtig und ihm würde viel an mir liegen. Da er aber keine Gefühle mehr empfindet, er meinte es sei so abgestumpft, möchte er mich nicht anlügen, aber er wolle mit mir befreundet sein.
Ich möchte ihn gerne wieder haben. Ich habe allerdings für mich beschlossen, dass ich Abstand halten möchte, ich kann mir das selber nicht antun, wenn ich ihn liebe mit ihm befreundet zu sein. Ich meine er hat mich ja dann quasi immer auf Abruf.
Diesmal kam es wieder zur Trennung, da er meinte ich enge ihn zu viel ein, sei zickig wenn er anderweitig verplant ist oder nicht weiß was wir gemeinsam unternehmen etc. . er sagte auch er hat sich gefühlt als hätte ich auf ihm rumgetrampelt und er hätte das Äffchen für mich gespielt. Das zusammen mit Arbeitsstress, Freizeitstress hat ihn sehr belastet. Nun ja in den letzten Wochen ist uns das ziemlich aus den Händen geglitten, sodass wir oft gestritten haben.
Mittlerweile kam mir der Gedanke, ob er womöglich auch eine Bindungsangst haben könnte. Mir ist klar, dass er einfach auch gestresst war und deshalb wieder geflüchtet ist. Das ist mir klar. Nur ich frage mich dennoch, ob er auch eine Bindungsangst haben könnte.
Er merkte nämlich in der Vergangenheit in der Zeit der Kontaktsperre dann doch immer wieder, dass ich ihm sehr fehle und wie sehr ich ihn geliebt haben muss, dass er sich den Stress gemacht hat und sich alleine gefühlt hat, aber nun weiß das er nicht alleine gewesen ist. nur das Problem für ihn sehr groß war. Er ist so oft gegangen und hat mir damit natürlich immer wieder aufs neue weh getan. Vielleicht fürchtet er sich vor den ganzen Verpflichtungen, wenn es wieder einmal darauf ankommt. sicher hat ihn auch diese Stressszenen in Panik versetzt und deshalb die Gefühle abstumpfen lassen? Er hat wohl Angst davor gehabt, dass ich ihn eventuell noch mehr einenge oder ihm das Gefühl gegeben er sei nicht genug?
Und wie gesagt, immer wenn Schluss war, und der Druck abgefallen ist, hat er gemerkt wie sehr er mich doch vermisst und liebt und mich wieder haben will.
Er hat sich auch sehr in seiner Entscheidung von einem Freund (der Neid verspürt gegenüber mir und ihm) leiten lassen, sodass er ihn womöglich wieder ganz für sich hat. Dieser Freund hat auch keine Freude ihm bzw. uns gegenüber verspürt usw.
Natürlich weiß ich, dass die Häufigkeit der Streitigkeiten auch dazu geführt haben, sodass er sich nun entfernt bzw. zurückzieht.
Jetzt möchte ich ihm sagen, dass ich keine Freundschaft mit ihm eingehen kann, da ich diese Zeit für mich brauche, um die Trennung aufzuarbeiten. Er soll mit 7-8 Wochen Zeit geben.
Was denkt ihr, besteht eine Chance wenn wir komplett auf Abstand gehen?
Beim Abschied hat er mir die Hand gehalten, mich in den Arm genommen und mich auf die Stirn geküsst... er meinte er sei immer für mich da und das ich ihn nicht verloren habe als Menschen. Auch das ich seine Sachen nicht wegschmeißen soll usw.
. Aber es ist kein Grund, das Forum in dieser Form zu nutzen.