Zitat von Cabonga1970: Die Trennung wurde bereits 2021 mehrfach ausgesprochen und irgendwann 2022 vollzogen.
Im Oktober 2023 hast Du folgendes geschrieben:
Zitat von Cabonga1970: Unser Trennung fand im Feb statt.
- also Februar 2023!?
Dein großzügiger Umgang mit Zeitangaben spiegelt sich auch im Alter des Kindes wieder: Mal war er 2023 noch 6, dann ist er plötzlich 8 1/2 (okay, Du hast später auf 7 1/2 reduziert

).
Ich wäre nicht so pingelig, wenn ich nicht der Ansicht wäre, dass der Zeitfaktor eine Rolle spielt.
Zitat von FrauDrachin: Jetzt lass einfach Ruhe einkehren, und halte dich an die Regelung.
Genau das. Ruhe und einen regelmäßigen Ablauf kann es doch gar nicht gegeben haben, wenn sämtliche Auseinandersetzungen in den letzten 1 1/2 Jahren gelaufen sind. Inklusive, das solltest Du nicht unterschlagen, dem anfänglichen HickHack um die Betreuungszeiten, obwohl es nach der Trennung bereits 50:50 lief. Mehr, als viele Väter haben, das ist nun mal Fakt (und das heißt nicht, dass ich es nicht gut finde. Bin ein absoluter Fan des Wechselmodels!).
Außerdem sollte nicht unterschlagen werden, dass Du eine Mediation abgelehnt hast (weil der Mediator doof ist) und eine Zusammenarbeit mit dem Jugendamt ebenfalls ablehnst (weil die Mitarbeiter da alle doof sind).
Ich kann mir absolut nicht vorstellen (aber das heißt nichts, es gibt ja nichts, was es nicht gibt!), dass ein Familiengericht Entscheidungen zum Sorgerecht trifft, ohne dass vermittelnde Stellen und auch das Jugendamt eingeschaltet werden.
Zitat von Cabonga1970: Zum Thema Wochenwechsel hatte ich schon weiter oben geschrieben, dass es bei ihr sehr einfach wäre, dass hat sie sogar bestätigt, aber mitgeteilt, dass sie es aus Prinzip nicht machen wird.
Ihr beide liegt im Clinch und bekommt es nicht, Euch außergerichtlich zu einigen. Erst einmal ist es völlig egal, wer dafür verantwortlich ist (oft sind es halt eben doch beide Parteien!) - ein Gericht hat entschieden.
Und statt das erst einmal laufen zu lassen, zu gucken, wie es sich einspielt, möchtest Du jetzt Deinen Betreuungsanteil - der, wenn Du in Deinem anderen Thread nicht bewusst etwas falsches geschrieben hast - erst im vergangenen Jahr festgezurrt wurde, erhöhen. Plus den Turnus tauschen, weil es für Dich und Deine neue Partnerin besser passt. Wundert es Dich ernsthaft, dass Deine Ex nicht darauf eingeht, wenn die Fronten so verhärtet sind?
Klar könnte (und sollte) sie im Sinne des Kindes großzügig sein. Wenn sie hier schreiben würde, dann würde ich ihr das auch so sagen. Tut sie aber nun mal nicht und es gibt nun mal eine vom Gericht festgelegte Regelung.
Lass es doch einfach mal eine Zeitlang gut sein. Unterstütze Euren Sohn - der sich ja auch noch in die neue Situation reinfinden muss - , damit er eine gute Bindung zu Euch beiden (be)halten kann. Der tut mir nach wie vor sehr leid, weil er Kanonenfutter in Eurem Beziehungskrieg ist. Und ja, vielleicht hilft er sich mit Manipulation, in dem er Euch beide gegeneinander ausspielt.
Das können Kinder nämlich, auch in einer intakten Familie wissen sie oft genug, welche Knöpfe sie bei Mama und welche sie bei Papa drücken müssen. Du weißt nicht, was Euer Kind seiner Mutter über Dich erzählt, wenn Mamazeit ist.
Darüber hinaus gönne ich Dir von Herzen Deine neue Beziehung und wünsche Dir alles Gute dafür. Aber die Kinder Deiner Partnerin bereits als „Halbbrüder“ Deines Sohnes zu bezeichnen, geht mit persönlich nach einem knappen Jahr Beziehung echt zu schnell. Auch hier solltest Du vielleicht mal ein wenig vom Gas gehen und gucken, wie sich das alles entwickelt.