Zitat:Seit meiner Ex ist genau das gegenteil passiert. Bin zu Emotional geworden und hatte keine Kontrolle mehr über die Beziehung,
Doch viele Dinge an der Beziehung haben mich gestört, die ich mit meiner eigenen Wertvorstellung niemals vereinbart hätte. Dennoch habe ich es toleriert und bzw VERSUCHT es zu tolerieren.
Ich kann da nur raten, aber es hört sich eher an, als wenn Du in der Beziehung versucht hast, die Kontrolle durch DIstanz zu wahren und nach der Beziehung die Gefühle, die bereits vorhanden waren, die Kontrolle (über Dich) übernommen haben.
Bedeutet auch nur, dass Du an Dir und Deiner Einstellung arbeiten solltest, denn sonst wird sich das Spiel wiederholen oder Du ziehst Dich emotional soweit zurück, dass Du keinen mehr an Dich heran lässt. Dein Ego wird es Dir jedoch als "Frauen kann man nicht trauen" oder als einen ähnlich "rationalen" Grund verkaufen. Dann wirst Du über die Jahre immer unglücklicher bis Du an einen Punkt kommst, wo Du feststellst, dass etwas fehlt. Das ein Teil von Dir fehlt. Und irgendwann stellst Du fest, dass Du keine ALternative hast, als scheinbar gute Glaubenssätze, die dazu führen, dass Du scheinbar Rationale Gründe hast, aus Deinem Leben zu streichen.
Früher oder später wirst Du so einen Krieg mit Dir selber führen. ENtweder Du bekommst dann Dein Ego in den Griff oder Du wirst dieses Leben gebrochen verbringen.
Die Lösung liegt und lag in Dir.
Deine genannte Toleranz der Probleme in der Beziehung liest sich für mich schlicht als Verlustangst. Und der Glaubenssatz, der dadurch getriggert wird, der einen Teil Deines Egos ausmacht, der ein Teil Deiner gelernten Werte ist, sagt Dir, dass man bei Problemen Kompromisse eingehen muss.
Muss man?
Wenn Dir die Dame des Hauses auf der Nase herumtanzt, dann hast Du zwei Möglichkeiten. Du spielst das Spiel mit und verkaufst es Dir selbst als "ich bin kompromissbereit" oder Du erkennst es, als was es ist und ziehst eine Grenze.
Doch da kommt dann die Verlustangst, die durch das Ego kommuniziert, rationalisiert Dir die ganze Sache als "gültigen Glaubenssatz -> man muss Kompromisse machen" und schon dämpfst Du die Angst mit einer Handlungsweise, die auf dem Papier ja den ANsprüchen der Gesellschaft genügt.
Was Du allerdings völlig übersiehst (und dies ist ein Teil Deines Egos, welches sich unterbewusst gegen Angriffe auf Deine Werte, die einen Teil Deines Ichs ausmachen) ist die Tatsache, dass Du Werte übernimmst, statt sie zu hinterfragen.
Und da spielen dann auch Dinge hinein wie der Glaubenssatz "Männer und Frauen sind gleich". Überraschung, Männer und Frauen sind nicht gleich. Sie haben die gleichen Rechte, aber sie funktionieren anders.
Dein Glaubenssatz sagt Dir, dass Du etwas investierst, Du ehrlich bist und Du dadurch erwartest, dass Deine Ex, Frau oder was weiß ich, Dinge gleich wertet. Dem ist nicht so.
Und wenn Du dies begriffen hast, dann ergeben auf einmal die AKtionen der Ex einen Sinn.
Es gibt kein Mysterium Frau! Es gibt nur Frauen, die sich gerne auf diese Mär berufen, damit Du nicht auf den Kern der Sache stößt. Nämlich die harte Realität. Und warum ist dem so? Damit Du verkauft bekommen könntest und akzeptierst, dass deine Ex mit anderen Typen Spaß hat, Du aber artig der Retter in der Not bist, wenn sie jemanden braucht, auf den sie sich verlassen kann.
Taten, Kollege. Nichst anderes zählt. Und höre auf Dein Bauchgefühl. Immer. Aber verwechsle Bauchgefühl nicht mit Ängsten, denn diese belügen Dich über Dein Ego.