Zitat von SimplyRed:Du Narzisst!

ich meine es natürlich liebevoll

Und warum hast Du das Bedürfnis anderen vor den Kopf zu stoßen, wenn sie Tendenzen an den Tag legen, die DU nicht magst? Findest Du es angemessen, sie auf diese Weise zu beleidigen?
Warum gibst Du Dich mit ihnen ab, wenn sie Dir im Verhalten unangenehm sind?
Simply
Alles gut

wenn ich mich in anderen Topics selbst reflektieren kann ist das doch eine gute Sache.
Ich ziehe da auch mal @La-Fleur und @Chaosqueen1983 mit rein, um nicht zu sehr Off-Topic zu gehen.
Schließlich gehts ja hier nicht um MICH

Ich denke in Beziehungen kann es keine totale Harmonie geben und jeder Partner muss in gewisser Weise formbar bleiben, um die Sache funktionieren zu lassen.
Diese Formbarkeit zeigt sich im Willen beider und auch in der Fähigkeit sich selbst hinterfragen zu können.
Wenn mir das Verhalten des Partners nicht gefällt und es in gewissem Maße ausufert, dann finde ich es schon wichtig klare Worte zu finden, damit der gegenüber weiß was Sache ist.
Ich finde jemanden mit einem Krankheitsbild zu identifizieren auch nicht zwingend beleidigend in dem Moment, da man es ja "nur" als Reaktion auf eine Verhaltensweise äußert. Betroffen ist man meist ja auch nur dann, wenn derjenige sich dann selbst damit identifiziert - also so ist das zumindest bei mir. Schon das kann doch super förderlich sein?
Ich erwarte von anderen auch, dass wenn ich mich sch. verhalten habe, dass sie mich auch darauf hinweisen. A. schreien entfaltet dann aber wenig Wirkung.
Warum ich mich mit solchen Leuten umgebe, na weil ich es teilweise muss und zum anderen Teil die Person dann auch verhältnismäßig viele gute Eigenschaften hat, die mich dann schließlich faszinieren.
Zurück zum eigentlich Thema, finde ich es im Kontext nicht unbedingt wichtig, ob es dazu Diagnosen gab oder nicht.
Man erkennt anhand der Erzählungen des Partners welche Tendenzen es gab und welche ihn besonders gestört haben in der vergangenen Beziehung und nur damit kann man arbeiten.
Ich denke auch, dass ein wesentlicher Faktor deines neuen Partners, überhaupt bei einer tendenziellen Borderlinerin zu bleiben, eben auch die überschwänglich emotionsgeladenden positiven Seiten waren. Etabliert sich das als eine Basis für eine nächste Beziehung als ein gewisser Maßstab? Ich denke, dass es nicht unbeachtet bleibt.
Heißt das du hast zu wenig Feuer, weil du negative Erfahrung in deiner damaligen Beziehung gemacht hast? Nein, das denke ich nicht.
Erstens hast du wie schon gesagt einfach den Bonus, dass du Stabilität und ein höheren Grad an Harmonie bieten kannst, zweitens hast du die Möglichkeit mit ihm (beide eine negative Vorgeschichte) die Dinge neu kennenzulernen, wiederzufinden und co. - das verbindet doch auch, dass man auch einfach wieder Liebe zeigen kann ohne dafür abgestraft zu werden, auf welche Weise auch immer das geschehen ist.