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Sind Fernbeziehungen wie Freundschaft plus?

Marie66

Nachdem ich hier das ein oder andere über Fernbeziehungen gelesen habe, mache ich mir über Folgendes Gedanken: Inwieweit ist eine Fernbeziehung überhaupt eine richtige Beziehung? Ist sie nicht vielmehr eine sog. Freundschaft plus? Denn letztlich fehlt doch der Alltag, der Beziehungen ausmacht.

Vorausgesetzt ist bei meinen Überlegungen, dass es die Beziehung schon als Fernbeziehung gestartet ist und unter fern verstehe ich so mehr als 150/200 km bzw. mehr als 1 Stunde Fahrtzeit.

Wie seht ihr das?

06.08.2016 14:13 • #1


Everywhere

Everywhere


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Fernbeziehungen bedeuten nicht gleich Freundschaft+..
Der Alltag rollt auch da über die Beziehung. Wichtig ist es, den anderen auch unter diesen Umstand daran teilhaben zu lassen.
Das Kommunizieren über Erlebtes und damit verbundene Gefühle, schafft Nähe.
Dazu gehört aber auch eine gewisse Lockerheit, viel Geduld, Verständnis und Einfühlung für die Welt des anderen.
Habe mehrere Fernbeziehungen geführt und kann sagen, es ist nicht einfach und diese Variante wäre heute auch nichts mehr für mich..

06.08.2016 18:48 • #2



Sind Fernbeziehungen wie Freundschaft plus?

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Blanca

Blanca


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Zitat von Marie66:
Nachdem ich hier das ein oder andere über Fernbeziehungen gelesen habe, mache ich mir über Folgendes Gedanken: Inwieweit ist eine Fernbeziehung überhaupt eine richtige Beziehung? Ist sie nicht vielmehr eine sog. Freundschaft plus? Denn letztlich fehlt doch der Alltag, der Beziehungen ausmacht.

Vorausgesetzt ist bei meinen Überlegungen, dass es die Beziehung schon als Fernbeziehung gestartet ist und unter fern verstehe ich so mehr als 150/200 km bzw. mehr als 1 Stunde Fahrtzeit.

Ich frage mich, wie man im Zeitalter von Email, SMS und Skype überhaupt auf so eine Frage kommen kann. Wieviel Möglichkeiten, regelmäßig miteinander in Kontakt zu bleiben und sich wenigstens am Bildschirm zu sehen braucht es denn noch?

Was den fehlenden Alltag betrifft: Was läuft denn abends noch groß, unter der Woche - wenn beide 40-50 Stunden lang berufstätig sind, ihren Haushalt führen und vielleicht noch zum Sport gehen oder sich mit Freunden treffen (auch separat)? Die prime time ist doch am Wochenende und genau da wird die Paarzeit doch verbracht - also in Deinem Beispiel jedenfalls.

Problematisch wäre allenfalls eine Familiengründung, auf so eine Distanz. Aber sogar das bekommen beispielsweise Seemanns- oder Soldatenpaare irgendwie hin und die sehen sich mitunter monatelang nicht mal am Wochenende oder wissen auch nur, wo der andere ist....

Ich kannte mal jemand, der flog mit 24 schon alle paar Monate nach Brasilien rüber, zu seiner Freundin. Inzwischen sind beide verheiratet und er hat sich dort selbständig gemacht; sie haben eine Familie. Da war und ist nix mit Freundschaft plus....

06.08.2016 20:58 • x 2 #3


Marie66


Zitat von Everywhere:
Der Alltag rollt auch da über die Beziehung. Wichtig ist es, den anderen auch unter diesen Umstand daran teilhaben zu lassen.
Das Kommunizieren über Erlebtes und damit verbundene Gefühle, schafft Nähe.
Dazu gehört aber auch eine gewisse Lockerheit, viel Geduld, Verständnis und Einfühlung für die Welt des anderen.


Das ist auch etwas, was ich meinte. Es ist ein Erzählen, ein Mitteilen, jemandem, der in der Ferne ist. Könnte ich dann auch einer Freundin mitteilen?! Denn letztlich leben beide ja ihre getrennten Leben. Es erfordert mehr Aktivität, den anderen daran teilhaben zu lassen. Aber ist Mitteilen dann auch teilhaben lassen? Auf Dauer...?


[quote=Blanca]Ich frage mich, wie man im Zeitalter von Email, SMS und Skype überhaupt auf so eine Frage kommen kann. Wieviel Möglichkeiten, regelmäßig miteinander in Kontakt zu bleiben und sich wenigstens am Bildschirm zu sehen braucht es denn noch?
Die moderne Medien ersetzen keine spontane Nähe. Als reines sachliches Informationsmedium super. Aber auf emotionaler Eben zeigen sich deren Schwächen ja immer deutlicher.

07.08.2016 12:15 • x 1 #4


Paloma

Paloma


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Ich denke, es kommt immer darauf an, wie viel Nähe jemand in einer Beziehung braucht. Deshalb kann man es auch nicht pauschalisieren...

07.08.2016 16:49 • x 1 #5


Everywhere

Everywhere


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Über die zahlreichen Kommunikationswege kann man sich wirklich verbunden fühlen, wobei für mich galt, je direkter (tel., Skype), desto stärker das Band.
Allerdings fehlen spontanes Kuscheln und beisammen sein. Das kann schwierig werden.
Zu Zeiten meiner Fernbeziehungen, war mir das nicht so wichtig. Ich war damals auf keine wirkliche Zweisamkeit aus, aber das war mein Naturell. Eigenes Ding durchziehen und frei sein.
Ich glaube, dass meine Beziehungen nur deshalb glücklich für mich waren und lange Bestand hatten, weil es eher im gefühlten Freundschaftsmodus ablief.
Einer meiner Partner damals hat die Beziehung nach 1 1/2 Jahren beendet, da ihm schlussendlich das WIR auf Liebesebene fehlte.
Wie gesagt, ich wollte das heute nicht mehr.

07.08.2016 18:37 • x 1 #6


Marie66


Zitat von Everywhere:
Über die zahlreichen Kommunikationswege kann man sich wirklich verbunden fühlen, wobei für mich galt, je direkter (tel., Skype), desto stärker das Band. Allerdings fehlen spontanes Kuscheln und beisammen sein. Das kann schwierig werden.


Sehe ich auch so. Aus Erfahrung weiß ich aber auch, dass man sich auch durch intensive Nutzung von Chats, SMS, etc. schnell in eine Illusion begeben kann. Das fühlt sich dann sogar ganz intensiv nach einer tollen Beziehung an, ist es aber in Wahrheit gar nicht. Die Illusion kann nämlich dazu führen, dass man die Realität dann enttäuschend findet, weil man sich unbemerkt und auch unbewusst in seine Illusion reingesteigert hat und real völlig andere Dinge erwartet, die der Partner dann gar nicht erfüllen kann.

Zitat von Everywhere:
Einer meiner Partner damals hat die Beziehung nach 1 1/2 Jahren beendet, da ihm schlussendlich das WIR auf Liebesebene fehlte.


Genau das meine ich, dass das bei einer Fernbeziehung nämlich fehlt. Sogar noch etwas umfassender: ein WIR fehlt insgesamt, zumindest langfristig.

07.08.2016 19:07 • x 1 #7


Blanca

Blanca


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Ich weiß, daß der Thread vermutlich nicht so gemeint ist. Daher bitte ich folgendes nicht als Vorwurf, sondern als freundlichen Hinweis zu betrachten.

Na jedenfalls empfinde zumindest ich es als unglaublich anmaßend, jenen, die eine Fernbeziehung führen, öffentlich sowas entgegenzuschleudern wie Inwieweit ist eine Fernbeziehung überhaupt eine richtige Beziehung? Ist sie nicht vielmehr eine sog. Freundschaft plus?.

Und das nur, weil letztlich der Alltag fehle, der Beziehungen ausmacht.

Mit anderen Worten: Fernbeziehungen sind nicht weiter ernstzunehmen. Hallo?

Selbst ein Hund ist in der Lage, mit Fernbeziehungen klarzukommen:



Wieso zum Geier sollten Menschen das also nicht hinkriegen?

07.08.2016 19:26 • x 1 #8


SilentOne78

SilentOne78


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Eine Fernbeziehung ist sicher etwas anderes als eine - ich sag mal: Nahbeziehung.
Aber mit Freundschaft plus würde ich sie nicht gleichsetzen.

Mein Verständnis von Freunschaft plus ist zumindest, dass man sich da nicht als feste Partner zueinander bekennt, sondern unverbindlich bleibt. Und es beiden auch freisteht, anderweitig zu daten. Wenn sich dann einer anderweitig verliebt, wird da auch kein Drama daraus gemacht, sondern man stellt eben das plus ein, bleibt ansonsten Freunde und freut sich für und mit dem anderen, dass er seine Liebe gefunden hat.

Eine Freundschaft plus kann natürlich auch in Form einer Fernbeziehung geführt werden, genau so wie eine richtige / feste Beziehung.

Das Unterscheidungsmerkmal liegt für mich nicht in der Entfernung, die zwischen den Partnern liegt, oder in der Zeit, die man miteinander verbringt, sondern darin, wie das Paar seine Zusammengehörigkeit definiert, wie verbindlich und exklusiv man sich auf der Paarebene zusammengehörig fühlt.

07.08.2016 19:30 • x 5 #9


Mystic

Mystic


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Auch in einer Fernbeziehung gibt es so etwas wie Alltag, er sieht nur eben anders aus.
Man kann leider nicht jeden Abend miteinander verbringen, aber es entwickeln sich andere Rituale.
Das tägliche Telefonieren usw. Dafür freut man sich am Wochenende wenn der Partner da ist ....

Für mich ist eine Freundschaft plus eben hauptsächlich eine körperliche Geschichte, diese Phase hat man meist bei einer Fernbeziehung ja hinter sich, oder eben gar nicht erst gehabt.

07.08.2016 19:37 • x 1 #10


Marie66


Blanca, es wäre schön, wenn du die Ausgangsfrage auch inklusive ihrer Satzzeichen lesen würdest. Ich stelle nichts fest, sondern stelle eine Frage in den Raum, über die diskutiert werden soll.
Zitat von Marie66:
Nachdem ich hier das ein oder andere über Fernbeziehungen gelesen habe, mache ich mir über Folgendes Gedanken: Inwieweit ist eine Fernbeziehung überhaupt eine richtige Beziehung? Ist sie nicht vielmehr eine sog. Freundschaft plus? Denn letztlich fehlt doch der Alltag, der Beziehungen ausmacht.
Vorausgesetzt ist bei meinen Überlegungen, dass es die Beziehung schon als Fernbeziehung gestartet ist und unter fern verstehe ich so mehr als 150/200 km bzw. mehr als 1 Stunde Fahrtzeit.
Wie seht ihr das?


Ich mache keinerlei Unterstellungen, wie du.
Zitat von Blanca:
Mit anderen Worten: Fernbeziehungen sind nicht weiter ernstzunehmen. Hallo?

Davon habe ich nicht ansatzweise etwas gesagt. Das ist allein deine Schlussfolgerung, die mit meinen Aussagen überhaupt nichts zu tun hat. Und den Hundevergleich anzubringen, naja...

07.08.2016 21:14 • #11


Blanca

Blanca


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Zitat von Marie66:
Nachdem ich hier das ein oder andere über Fernbeziehungen gelesen habe, mache ich mir über Folgendes Gedanken: Inwieweit ist eine Fernbeziehung überhaupt eine richtige Beziehung? Ist sie nicht vielmehr eine sog. Freundschaft plus? Denn letztlich fehlt doch der Alltag, der Beziehungen ausmacht.
Vorausgesetzt ist bei meinen Überlegungen, dass es die Beziehung schon als Fernbeziehung gestartet ist und unter fern verstehe ich so mehr als 150/200 km bzw. mehr als 1 Stunde Fahrtzeit.
Wie seht ihr das?

Deine Fragestellung rückt Fernbeziehungen in die geistige Nähe der sogenannten Freundschaft plus.

Ersetz mal das Wort Fernbeziehung durch das Wort Ehe und das Wort Freundschaft plus durch reine Zweckgemeinschaft und schreib dann noch denn letztlich ist da doch soviel Alltag, der Ehen ausmacht.

Und dann frag Dich, wie das auf Betroffene gewirkt hätte. Vielleicht kannst Du meine Reaktion dann eher nachvollziehen.

Jenu - vielleicht eben auch nicht.

Zitat von Blanca:
Mit anderen Worten: Fernbeziehungen sind nicht weiter ernstzunehmen. Hallo?

Davon habe ich nicht ansatzweise etwas gesagt. [/quote]
Siehe oben.

07.08.2016 21:26 • #12


whynot60


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Hallo!

Marie66, ich würde meinen, was eine Beziehung ist, hat nichts mit der Räumlichkeit zu tun, sondern mit den Gefühlen, die zwei Menschen verbindet. Alles kann eine Liebesbeziehung, eine Freundschaft+ oder auch gar nichts (mehr) sein.
Es gibt genug Ehen, in denen zwar auf 50qm zusammengelebt wird, aber dennoch nichts (mehr) vorhanden ist als allein diese räumliche Nähe, und selbst diese kann einen dann schon schwer auf die Nerven gehen.
Das hat also wirklich gar nichts zu sagen.
Ich glaube, Du verstehst nicht ganz, was Verbundenheit eigentlich ist. Offenbar meinst Du, diese sei davon abhängig, wie oft man sich sieht, miteinander telefoniert, kommuniziert usw., ob man zusammenlebt oder nicht, was man miteinander teilt, unternimmt usw.. Du verwechselst hier aber, wenn man so will, äußerliche Quantitäten mit inneren Qualitäten.
Eine Beziehung, die wirklich von Wert ist, in der es tatsächlich um Liebe geht, lebt aber gerade von diesen inneren Qualitäten, von dieser inneren Verbundenheit, unabhängig davon, ob man zusammenlebt oder sich meinetwegen nur vergleichsweise selten sieht.
Du hingegen machst offensichtlich das Wir-Gefühl von der Häufigkeit des Beisammenseins abhängig - und gerade das ist eben auch eine Illusion. Man kann ohne jedes Wir-Gefühl sein ganzes Leben lang jede Stunde miteinander verbringen. So wie man umgekehrt ein sehr tiefes Wir-Gefühl haben kann, auch wenn man sich nicht so oft sieht. Weil das eben, um es nochmals zu sagen, von der inneren Verbundenheit, von der Liebe bestimmt wird und nicht von der dauernden räumlichen Nähe.
Es gibt sogar Menschen, deren Partner jahrelang im Gefängnis sitzt, so daß sie ihn womöglich nur einmal im Monat für ein, zwei Stunden sehen, und die tatsächlich mit ihm verbunden bleiben und auf ihn warten. Meinst Du, hier wäre nicht dieses Wir-Gefühl im Spiel? Es könnte gar nicht anders sein!

Und, allgemein gesagt, eine Fernbeziehung kann durchaus auch ihre Vorteile haben. Etwa, daß die Sehnsucht nach dem anderen erhalten bleibt, die Freude, ihn wiederzusehen. Oder auch, daß man nicht gezwungen ist, auf ein eigenes Leben zu verzichten und bei allem die Wünsche, Vorstellungen und momentanen Befindlichkeiten des Partners berücksichtigen zu müssen. Oder daß das Glück, kann man dann zusammensein, nur um so größer ist.
Wenn jemand allerdings dauernd einen Unterhalter und Unternehmungskameraden und Helfer in allen Lebenslagen braucht, dann ist eine solche Form der Beziehung natürlich nichts für ihn.
Nur bin ich eben der Meinung, daß all das äußere Dinge sind (die man ebenso mit vielen anderen machen oder teilen könnte, dazu braucht es keiner Liebe), die mit einer inneren Verbundenheit, mit einem Wir-Gefühl nichts zu tun haben.
Tanzen kann man mit vielen gehen, ja sogar ins Bett kann man mit vielen gehen - aber Menschen, mit denen man auf eine wirklich tiefe Weise verbunden ist, mit denen einen das, was man wahre Liebe nennt, verbindet, werden einem nur wenige begegnen. Ob diese nun im eigenen Haus leben oder 200km oder 2000km entfernt wird dabei keine Rolle spielen.

Liebe Grüße

08.08.2016 01:14 • x 5 #13


Gwenwhyfar

Gwenwhyfar


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whynot, ich vermag Deinen hervorragenden Ausführungen kaum etwas hinzuzufügen, außer, dass ich Betroffene bin . Nach 3,5 Jahren Fernbeziehung leben wir nun schon weitere 3,5 Jahre FernEHE (250 km). Das tiefe Gefühl der Verbundenheit macht es tatsächlich aus. Auch wenn wir Sturköppe nach einem Streit schon mal 8 Wochen gar nicht reden . Zugegeben, wir haben sicher beide ein Nähe-Distanz-Problem. Mit Freundschaft+ hat das jedenfalls mal nix zu tun

Warum willst Du das eigentlich wissen, Marie?

08.08.2016 01:47 • #14


Nochimmertrauri.


Ich finde diese Diskussionsfrage, (eine solche kann durchaus gerne mal provokant gestellt werden, damit man nämlich gedanklich dazu angeregt wird), aber ich finde diese Frage äußerst interessant und keineswegs anmaßend.

Ich denke, dass Fernbeziehungen erst einmal tatsächlich nicht als Freundschaft + definiert werden können, da über die Verbundenheit und die Gefühle füreinander nur allein durch die Entfernung nichts gesagt ist. Trotzdem besteht wohl durch langfristige Entfernungen durchaus die Gefahr, sich auch emotional zu entfernen. Und diese Gefahr ist wahrscheinlich größer als bei Beziehungen im selben Lebensraum. Es fehlen einfach viele kleine zufällige Begegnungen, Lacher, Berührungen, die eine Beziehung auch festigen. Denn unter der Woche ist der Kontakt nur bewusst gesteuert, da man erst zum Hörer, Laptop oder Handy greifen muss.

Es ist wohl auch eine große Prüfung für die Qualität der Beziehung. Gute, emotional starke Verbindungen überleben die Entfernung und überwinden diese. Schwache und weniger verbundene Beziehungen könnten sich tatsächlich zu einer Freundschaft + entwickeln, (die dann über kurz oder lang wohl eher zerbrechen).

08.08.2016 03:42 • x 1 #15



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