Zitat von Helium76:Ich Frage das weil ich einfach manche Dinge nicht verstehe die sich für mich einfach wieder sprechen. Es wird sich eine AF gesucht und es ist alles toll solange der Ehepartner nichts weiß. Dann fliegt es auf und man stellt plötzlich fest was man getan hat. Weiß man das nicht auch schon vorher? Um dann in ein Loch zu fallen und zu erzählen das man wenn man zur AF geht die man ja Gott weiß nicht wie liebt auch nicht Glücklich werden kann. Verstehe ich halt nicht.
Hallo lieber Helium76, wie hier schon beschrieben oder geschrieben, es geht meist um Defizite die in einer meist langen Beziehung entstehen! Das der Partner davon nicht weiß, wissen darf, nun das liegt natürlich daran, dass man das, was man tut, sich auf einen anderen Menschen einlassen, sich verlieben und auch körperlich werden, eben nicht der Vorstellung von einer festen Partnerschaft entspricht! Dennoch ist das Defizit so groß und der Mensch der einem begegnet eben genau diese Defizite auffüllt, dass entschieden wird diesen Schritt zu gehen! es zu wagen, das Abenteuer sucht! Das ist eine bewußte Entscheidung, natürlich! Und narürlich kann es sein, dass man seinen PArtner als verläßliche Größe, Mutter oder Vater, sehr gutenFreund, trotzdem nich schätz und sogar liebt!
Will man das alles aufgeben? es mutwillig zerstören? Nein und dennoch geht man das Risiko ein! Und nochmals der Hinweis, das in der langen Bezihung entsandene Defizit muss schon sehr groß sein! natürlich gibt es auch notoroische Fremdgeher und Menschen deren Probleme so geartet sind, dass es ja schon eher krankhaft ist!
Ich denke jedoch und die Statistik mag mich hier lügen strafen, dass es eben doch auch ein Stück weit menschlich ist!
Wird dieser Betrug öffentlich, kehren viele auch aus Scham und Wiedergutmachung zurück, Angst spielt natürlich auch eine große Rolle, finazielle Aspekte sind oftmals ein starkes Argument um nicht alles aufs Spiel zu setzen!
Auch wieder sehr menschliche Beweggründe eine Entscheidung zu revidieren!
Liebe und Wahrheit? geht das überhaupt zusammen? spannende Frage?!?! betrachtet man das mal rein biochemisch, dann ist es wohl so, dass oftmals die Gewohnheit, die leidenschaftliche Liebe ersetzt, ob es Wahr ist, das Mann oder Frau den Partner dann noch leidenschaftlich liebt oder es eher eine Projektion der der eigene Definition ist, die aber mit der Realittät und dem Verständniss des Gegenübers noch übereinstimmt , dass stelle ich mal in Frage! ...es kommt auch wohl darauf an welcher Typ "liebender" man ist, der emotional leidenschaftliche oder der eher rational zielorientierte? Und das stellt sich leider erst nach dem Rausch der Hormone heraus!
Und wenn das nicht regelmäßig abgefragt wird und die Bedürfnisse beidseitig formuliert werden und natürlich auch befriediegt werden, dann "passieren" Affären...Defizite werden außerhalb der Beziehung befriedigt!