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Frau flüchtet vor Familie

Arnika
Das Ungewöhnliche ist ja nicht mal, dass eine Frau ihre Kinder verlässt - das wirklich Ungewöhnliche ist, dass sie ein 3 Monate altes Baby verlässt, das sie stillt.

Da ist Frau normalerweise von Oxytocin durchgeflutet. Wenns also nicht ein Hormoncrash ist, müsste es schon fast um sowas Essentielles wie Todesangst (nur für sie) gehen. Und selbst da überwiegt oft der Mutterinstinkt. Außer, sie ist eine Psychopathin oä, die haben das natürlich nicht. Seltsam alles.

• x 1 #91


A


Frau flüchtet vor Familie

x 3


alleswirdbesser
Zitat von Arnika:
das wirklich Ungewöhnliche ist, dass sie ein 3 Monate altes Baby verlässt, das sie stillt.

Genau, wer selbst gestillt hat, der weiß ja wie diese Zeit ist, eine ziemliche Symbiose.

• x 1 #92


govinda7777
@GustavPaul muss mal nachfragen, sie ist ausgezogen, weisst Du wo sie jetzt ist und wer der neue Mann ist?
Habt ihr seit dem Auszug gar keinen Kontakt mehr?
Gibt es eine Möglichkeit, dass ihr beide Euch zeitnah trefft und die Situation in Ruhe unter vier Augen besprechen könnt?
Frage, würdest Du Euch nochmal eine Chance geben wenn sie zu Dir zurück kommen möchte?

• #93


darkenrahl
Zitat von govinda7777:
@GustavPaul muss mal nachfragen, sie ist ausgezogen, weisst Du wo sie jetzt ist und wer der neue Mann ist? Habt ihr seit dem Auszug gar keinen Kontakt mehr? Gibt es eine Möglichkeit, dass ihr beide Euch zeitnah trefft und die Situation in Ruhe unter vier Augen besprechen könnt? Frage, würdest Du Euch nochmal eine ...

Aussage vom TE:
Post 73
Sie ist jetzt aber auch nicht bei dem Typ aktuell sondern bei ihrer Mutter.

• #94


Fanta1
Normalerweise fällt mir meistens irgendwas mehr oder weniger Schlaues ein und ich habe für gewöhnlich logische Erklärungen für dieses und jenes Verhalten. In diesem Fall bin ich nahezu sprach- und fassungslos.

Eine Frau, die sich in stabilen emotionalen und finanziellen Verhältnissen befindet, die eine sehr enge mütterliche Bindung zum ersten Kind hatte, die sich im Einverständnis mit dem Partner dringend ein zweites Kind wünschte und hierauf auch lange warten musste, macht sich drei Monate nach der Geburt vom Acker mit der dürftigen Begründung : ich kann das nicht mehr, ich fühle mich eingeengt- und tschüss. Eine Frau, die gestern noch ihr Baby voll mit Muttermilch ernährt hat, die ihre Große dreieinhalb Jahre liebevoll versorgt hat sagt: ich bin dann mal weg ! Ist mir egal, wie das Baby satt wird, ist mir auch egal, wie der Ehemann das alleine stemmt, ist mir egal ob die Große sich die Augen aus dem Kopf weint...

Ich kann es drehen und wenden- ich verstehe es nicht ! Sowas kennt man ja höchstens mal aus dem TV von Frauen, die man dem sozialen Brennpunkt zuordnen würde mit allem, was damit einhergeht ( Substanzen jeglicher Art, Wohnungslosigkeit etc. ). Oder ich könnte es bei einer Frau verstehen, die unter einer heftigen Psychose oder dergleichen leiden würde, die eine sofortige medizinische Versorgung nötig macht. Oder aber- ich will ehrlich sein, auch das zog ich in Erwägung- du, lieber TE hast uns entweder einen fetten Bären aufgebunden oder aber die Geschichte so verdreht, dass sie uns völlig verzerrt präsentiert wurde. Vielleicht- so überlegte ich beim Lesen- bist du gar nicht der perfekte Saubermann-Daddy, als der du dich uns präsentierst und es steckt was viel Tieferes dahinter ? Ich las mir nochmal alles durch und meine Intuition sagt mir, dass Letzteres nicht der Fall ist. Und gemein ist dieser GEdanke obendrein. Einer Frau, die uns die gleiche Story erzählen würde: (Mann hat mich drei Monate nach der Geburt des Kindes verlassen)- würde ich ohne jeglichen Zweifel glauben. Warum fällt es andersrum so schwer ? Ich denke, es liegt an dieser Situation mit dem Stillen... es fühlt sich einfach so dermaßen falsch an, dass eine Frau, die noch voll im Still-Prozess ist ( das Abstillen muss ja nun auch vermutlich medizinisch irgendwie begleitet werden, das ist ja auch nicht ganz ohne, dass noch Muttlermilch volle Kanone produziert wird und diese nicht mehr vom Baby abgetrunken wird) - von jetzt auf gleich abhaut.

Umso mehr ist diese Geschichte in all meinen Jahren der Forums-Mitgliedschaft die Rätselhafteste die ich je gelesen habe- und eigentlich dachte ich, ich hätte schon alles gelesen !

Sorry, dass ich nichts Schlaueres beitragen kann, aber hier habe ich tausend Fragezeichen !

• x 2 #95


Stella31
Zitat von Fanta1:
es fühlt sich einfach so dermaßen falsch an, dass eine Frau, die noch voll im Still-Prozess ist ( das Abstillen muss ja nun auch vermutlich medizinisch irgendwie begleitet werden, das ist ja auch nicht ganz ohne, dass noch Muttlermilch volle Kanone produziert wird und diese nicht mehr vom Baby abgetrunken wird) - von jetzt auf gleich abhaut.

Dieser Umstand beschäftigt mich tatsächlich auch irgendwie am meisten.
Stillen ist ja nicht einfach irgendeine Handlung,um das Kind zu ernähren, sondern eine tiefe emotionale Bindung zum Kind.
Von jetzt auf gleich kann man damit nur medizinisch aufhören.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, was in der Frau gerade so los ist.
Entweder eine Eiseskälte oder ein kompletter Ausnahmezustand!

• x 1 #96


Mariaa89
@Stella31
Zitat von Stella31:
Entweder eine Eiseskälte oder ein kompletter Ausnahmezustand!

Aber, wenn es sich um 2 so gewünschte Kinder handelt, das erste bisher liebevoll groß gezogen wurde, das zweite 3 Monate erfolgreich gestillt wurde, dann müsste doch auch die Eiseskälte aus einem totalen Ausnahmezustand resultieren.

Es schien ja vorher nie Anzeichen gegeben zu haben..Es fällt einem einfach unfassbar schwer sich vorzustellen, dass die Frau das alles Jahrelang gemacht hat und dann von jetzt auf gleich, ohne einen wirklich schlimmen Vorfall bzw Grund beschlossen hat das alles aufzugeben.

Die Ehe ist eine Sache ( Versteh mich nicht falsch, das ist natürlich nicht minder wichtig oder verletzend), aber die nähe und Beziehung zu den, grade noch so kleinen, Kindern ist doch nochmal auf einem anderen Level...

• x 1 #97


Stella31
Zitat von Mariaa89:
Die Ehe ist eine Sache ( Versteh mich nicht falsch, das ist natürlich nicht minder wichtig oder verletzend), aber die nähe und Beziehung zu den, grade noch so kleinen, Kindern ist doch nochmal auf einem anderen Level...

Das sehe ich genauso!
Es past ja irgendwie alles nicht zusammen.
Auch dass selbst die Mutter von ihr mit keinem Sterbenswörtchen auf den TE zugeht, sich mit um die Enkel kümmert.
Das passt doch auch nicht.
Und was ist mit anderen Menschen drumherum?
Es ist alles ein Rätsel!
Ich hoffe, der TE kann nach dem morgigen Gespräch da mehr zu sagen.

• x 1 #98


A
Zitat von Fanta1:
Ich kann es drehen und wenden- ich verstehe es nicht !

Vielleicht geht das auch nicht, weil entscheidende Infos fehlen.

• #99


Blind-Meg
Zitat von alleswirdbesser:
Genau, wer selbst gestillt hat, der weiß ja wie diese Zeit ist, eine ziemliche Symbiose.

Ja richtig. Aber die wird nicht von jedem als positiv erlebt.

• x 1 #100


A


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