Zitat von Temporis: Das ich im Moment das Gefühl habe, doch alles falsch zu Machen und das es eigentlich ein ungleicher Kampf ist, ich darf nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig machen und er braucht in der Ferne nur zu warten, bis die Saat aufgeht und doch noch Früchte trägt.
Im Moment ist wieder die Angst vorherrschend, das es doch nicht funktioniert.
Es wurde ja auch schon thematisiert, wie schwer ein einseitiges Verbot wirken kann, sie meinte halt, sie muss es ausschleichen.
Ok, du hast Angst. Du hast Angst vor dem Ergebnis. Du hast Angst vor der Zukunft!
Ist Angst ein guter Ratgeber?
Ich glaube, diese Frage, muss ich nicht beantworten, die wirst du selbst wissen.
Du hast das Gefühl alles falsch zu machen? Warum?
Es ist kein ungleicher Kampf, weil sie hat zwar Gefühle für den Chorknaben, aber dich liebt sie ja wohl.
Welche Gefühle überwiegen wohl? Liebe oder Verknalltheit?
Du lässt ihm, den Raum immer mehr einnehmen, weil du dich leider auch verdrängen lässt.
Und sofern, du nicht schafft, für dich auch einzustehen, wird es nicht funktionieren. Es wird dir entgleiten.
Es geht nicht um ein Verbot, sondern um eine Entscheidung.
Man kann halt nicht auf 1000 Hochzeiten tanzen. Und das solltest du wirklich einfordern.
Um ehrlich zu sein, wenn du selbst deine Grenzen nicht ernst nimmst und dazu stehen kannst, wie soll deine Frau, dich und deine Grenzen ernst nehmen können?
Zusätzlich kommt hinzu, dass sie den Respekt vor dir, immer mehr verlieren wird und der Chorknabe wird immer mehr Raum einnehmen.
Mal auf einer ganz andere Ebene gedacht: Wenn du die Grenzen nicht klar machst, kann auch deine Frau das Gefühl bekommen, dass du sie nicht ausreichend liebst.
Warum?
Mein Mann kämpft ja gar nicht und ich darf ja walten, wie sie es will. Und vorschwärmen am Frühstückstisch über den Chorknaben, kann natürlich auch ein Test sein. Wie weit kann sie die Grenzen doch noch öffnen?!
Der klare Rahmen ist nicht mehr gegeben...