Zitat:Zitat RATSUCHENDER1:
Sie meinte sie hat keine spielesucht... Sie macht das mit absicht um zu fliehen vor mir. Die jetztige Situation macht sie fertig.. Tagsüber gute mama sein {spielen} abends mir wehtun. Aber sie weiss nicht mehr weiter.. Wie es weiter gehen soll. Ihr tut alles so leid und ist sich momentan nicht sicher was sie möchte.
ich sagte ihr wenn ich ein zimmer habe dann hat sie genug zeit über uns nachzudenken... Oder sie darf gerne im urlaub für ein paar tage weg... Einfach um besser nachzudenken. Will sie aber nicht.. Sie meinte das ändert auch nichts mehr.
Mir kommt das komisch vor... Diese Art wie sie das gesagt hat... Ohne Emotionen. Glaube manchmal das es nicht der Wahrheit entspricht wenn sie sagt die affäre war ohne Gefühl.... Oder kann mich auch irren... Oder sie merkt das sie mich eigentlich nicht mehr möchte. Selbst das Thema Trennung... Ist für sie... Naja sagen wir es original.. Wenn du das möchtest;von mir aus. Tu was du für richtig haltest.
1.Es gilt festzuhalten, dass die Situation, die sie fertig macht, von ihr selbst nicht nur verursacht, sondern
weiter so getrieben wird. Wenn sie in den Spiegel sieht, sieht sie genau den Verursacher.
2.Was in einer Ehe überhaupt nicht geht, ist seinen LP bewußt und willentlich weh tun. Es ist ihr gutes Recht
die Ehe nicht mehr zu wollen und sich zu trennen und für ihren eigenen Lebensunterhalt und eigene Wohnung
zu sorgen. Dann muß der LP das akzeptieren.
3.Was nicht geht, ist durch sein eigenes Verhalten den LP zu einer Trennung zu bringen. Das ist feige.
4.Ihr tut alles so leid, ist gelogen. Wenn es ihr alles leid tut, würde sie genau das was ihr leid tut nicht
mehr machen und das eigene Verhalten ändern.
5.Ob Spielsucht oder nicht sollte kein wesentliches Thema mehr sein. Sie hat sich erklärt. Das sollte nun
ernst genommen werden und gibt dem nun eine wesentlich andere Bedeutung.
RATSUCHENDER1, nach diesem Gespräch und deren inhaltlicher Bedeutung, empfehle ich alles beim
RA möglichst zu stoppen. Deine Frau hat Deine Großzügigkeit, nach all dem was wir wissen, nicht
verdient.
-sie will - was deutlich geworden ist - die Ehe mit Dir offenbar nicht mehr. Also ist, falls nichts wirklich
gravierendes vorgefallen ist von dem wir hier nichts wissen, sie auch diejenige die die Ehe/Familie
willentlich vor die Wand fährt. Die Konsequenz dazu ist, dass sie das Haus verlässt und auszieht.
-neben der Kontentrennung würde ich darauf bestehen, dass sie die Hypothekenschulden anteilig
(falls sie so im Grundbuch steht) hälftig ab dem kommenden Monat selbst bezahlt.
-ich würde ihr dringendst nahelegen sich schnellstens eine für sie noch bezahlbare Wohnung zu
suchen, da das Haus verkauft werden muß. Fordere ihr schriftliches Einverständnis dafür ein.
-Es sollte Schluß sein mit irgendetwas retten wollen. Sie muß im Gegenteil merken, auch für sie bricht
jetzt vieles weg, die Komfortzone ist weg und sie muß sehen wie sie finanziell klar kommt.
-Auf keinen Fall selber ausziehen. Davon kann nur abgeraten werden, da damit erhebliche Nachteile
verbunden sein können bzw. sind.
-Um sie auf den Boden der Realitäten zu bringen, kann eine Auflistung helfen mit dem was ihr zukünftig,
abzüglich von Mietkosten für eine eigene Wohnung, noch unter dem Strich für das eigene Leben zur
Verfügung stehen wird. Da wird es dann vermutlich ein böses Erwachen geben.
-Auf jeden Fall eine 50/50 Regelung bei den Kindern, auch wenn damit eigene finanziellen Einkommens-
nachteile verbunden sind, schriftlich vereinbaren und bereits beginnen dafür Lösungen zu suchen.
-Auch würde ich andeuten, dass Du für die Kinderbetreuung Deinen Job entsprechend reduzierst oder
einen anderen Job suchst. Dein Einkommen sich also mindestens um die Hälfte reduziert. Was bedeutet,
sie muß völlig auf eigenen Füßen stehen und sehen wie sie alleine klar kommt, ihr nahe bringen. Was
Du dann tatsächlich machst, steht auf einem anderen Blatt.
-Ab sofort, nach Deinen Angaben wurde gegenseitig ja bereits die Trennung ausgesprochen, würde ich
keine Gespräche, ausser notwendigen auf der Elternebene, mehr führen und sie links liegen lassen. Sie
muß spüren, der Wind hat sich gedreht, es wird für sie ungemütlich und ihr Verhalten hat Konsequenzen.
-Ein faires Verhalten würde ich von ihr nicht erwarten. Richte Dich besser darauf ein, alles rechtzeitig
in trockene Tücher zu packen. Eine Frau die absichtlich Dich verletzt und vor Dir in eine virtuelle Welt
flüchtet hat würde ich nicht mehr an meiner Seite wollen.
-Bespreche mit dem RA die neueste Entwicklung, die eine völlig andere Strategie - das wird er voraus-
sichtlich auch so sehen - sinnvoller machen.