Zitat von Sohnemann:So handelt nur eine Frau, die sich zu 100 % sicher ist.
Ich würde auf alle Fälle die Trennung erst dann aussprechen, wenn es taktisch sinnvoll ist.
Hör auf dich vor den Karren spannen zu lassen.
Zumindest eine, die angefressen ist, sich in die Enge getrieben sieht, aber sich wohl keine Gedanken an
die auch sie betreffenden Folgen gemacht hat.
Sie glaubt wohl, außer ihren Mann der ihr mittlerweile im Wege steht oder zumindest stark hinderlich ist
möglichst zu entsorgen, ändert sich für sie nichts. Haus, Komfortzone, finanzielle Absicherung und das ungeschmälerte Einkommen, so glaubt sie wohl, bleiben erhalten. Durch die bisherigen Güte (vielleicht
belächelt sie das ja und hält das für eine Schwäche) des TE´s, sieht sie sich vermutlich, bei gleich-
zeitigem Realitätsverlust bzw. starker Einschränkung, bestätigt in ihrem handeln und sieht nicht was
auf sie zukommen kann (wird).
Klar dürfte sein, sie will nicht diejenige sein die die Trennung ausspricht und sie will vom spielen, dem
abtauchen in die virtuelle Welt, nicht lassen. Ob es ihr wirklich mehr wert ist als ihre Ehe und intakte
Familie mit Kindern, wissen wir dennoch nicht. Es kann auch sein, dass sie mit dieser Masche ihren
Mann zum (unüberlegten) handeln brigen will.
Aus diesem Grund empfehle ich dem TE erst wirklich alles was machbar ist in trockene Tücher zu
packen und alle Vorbereitungen zu treffen.
@ Ratsuchender1, sehr wahrscheinlich kannst Du von ihr eine faire, einvernehmliche Trennung nicht
erwarten. Während Du ihr alles so leicht wie möglich machen wolltest, wird sie voraussichtlich ver-
suchen Dich auszunehmen wie eine Weihnachtsganz.
Nun bist auch Du auf dem Boden der Realität angekommen. Das ist, bei aller Traurigkeit und Unver-
ständnis, gut. Weil Du jetzt, hoffentlich erkennst Du das, keinerlei Rücksicht mehr auf sie nehmen
solltest und, zwar fair bleibend, aber dennoch ihr nur das zugestehen wozu verpflichtet bist. Mehr nicht.
Deine beiden Kinder sind das wertvollste in Deinem Leben. Denke bitte auch hier nach, ob - auch wenn
Du sie als gute Mutter beschreibst - Du sie ihr wirklich zukünfigt noch uneingeschränkt anvertrauen kannst.
Wenn Du außer Haus bist (Auszug) und sie die Schlösser austauscht, kann es passieren für Monate aus-
gesperrt (Justiz und Gerichte mahlen oft langsam) zu sein. Du weißt dann nicht, ob sie - ihrer Spielsucht
folgend - überhaupt noch die Kinder ordnungsgemäß umfassend versorgt und behütet werden. Und welche
Typen bei ihr dann ein- und ausgehen und das Spiel mit dem realen Leben als ganzes verbunden wird.
Ich habe das ganz bewußt etwas überzeichnet. Dennoch, all das kann passieren und sollte im Vorfeld mit
bedacht werden. Für Deinen RA bist Du vermutlich ein pflegeleichter Mandant mit einer standardisierten
Abwicklung mit Textbausteinen. Was mich wundert ist, wie lange ein einfacher Brief bei ihm dauert. Jetzt
werden die Weichen gestellt, da ist es wichtig einen fachlich versierten und gewieften RA zu haben.