Zitat:Zitat von Bones:
Deine Kinder haben,trotz der blöden Situation, Glück ,dich an ihrer Seite zu haben. Berührt mich wirklich, weil bei dir soviel Herz mitschwingt
Ich schließe mich dem vorbehaltlos an. @RATSUCHENDER1 kommt für mich sehr sympathisch und
besonnen hier rüber. Ich denke die allermeisten hätten, ohne Großzügigkeit, schon längst - trotz der
Kinder - einen Schlußstrich gezogen.
Hinzu kommt der wahrscheinlich sehr große Einflüß ihrer Typen und ein zunehmender Realitätsverlust,
verbunden mit einer Sorglosigkeit, weil sie vermutlich alles als leere Drohungen ihres Mannes ansieht
und glaubt ihn wieder einfangen zu können. Selbst das RA-Schreiben und seine Flucht zu seinen Eltern
haben offenbar in ihr nur etwas für 1 Tag ausgelöst.
Was in ihrem Kopf tatsächlich vorgeht und warum das so ist, ist ein Buch mit sieben Siegeln. Ein völlig
irrationales Verhalten. Weil er sich nicht spätestens nach ihrem Fremdgehen und ihrem miesen
Verhalten danach zeitnah getrennt hat, hat sie vermutlich den Respekt vor ihm ziemlich verloren.
Ihr geht es doch auch jetzt damit gut. Der Dauernörgler und Miesmacher ist aus dem Haus. Sie hat
freie Bahn. Sorgen macht sie sich vermutlich nicht, warum auch. Für sie ändert sich erst einmal nichts.
Auch das sie und mit ihr die Kinder ihr Zuhause spätestens in 1 Jahr verlieren, glaubt sie vermutlich
nicht.
Wer so lieb und großzügig ist, wird ja wohl sie und die Kinder nicht dann aus dem Hause verjagen,
sondern alles weiter finanzieren. Genau das könnten ihr ihre Typen ins Ohr geflüstert haben, und ja,
die haben wohl einen höheren Stellenwert als der TE. Vielleicht gehen ja Typen nach einigen Wochen
bei ihr ein und aus und das Spiel hat wieder reale Komponente. In welchem Umfeld dann die Kinder
bei ihr dann aufwachsen, mag man sich gar nicht vorstellen. Wer selbst auszieht hat nach einem
1/2 Jahr, nach dem Auszugstag auch als Eigentümer, keine Zugangsberechtigung mehr zum eigenen
Haus. Wer auszieht hat immer die schlechteren Karten.
Ich befürchte, dass zu lieb und zu großzügig, bei ihrem Verhalten, der verkehrte Weg ist. Erst wenn
sie die Folgen tagtäglich spürt und sie merkt die Fälle schwimmen ihr weg, ihr Lebensstandard sinkt
rapide und das Umfeld weg bröckelt, wird sich bei ihr etwas ändern.