Zitat von Kaetzchen:Die meisten Männer, die ich kennengelernt haben und die gesagt haben, dass sie sich nichts (mehr) aus belanglosem 6 machen, dass sie nur noch was mit Herz wollen und so weiter waren die, die es einfach nicht hingekriegt haben, Frauen "einfach so" rumzukriegen.
Aber hier gilt doch das Gleiche, wie bei Frauen. Es ist die gesellschaftliche Konditionierung. Klar erzähle ich einer Frau nicht direkt, dass ich eigentlich nur mit ihr ins Bett möchte. Auch wenn es der Wahrheit entspricht.
Zitat von Kaetzchen:In Wahrheit also hätte die Aussage lauten müssen "ich habe Angst davor, einen Korb zu kriegen, der meine sowieso schon vorhandene Unsicherheit dann nur noch verstärken würde, deshalb versuche ich erst gar nicht, eine Frau aufzureißen sondern warte ab, bis ich sie so gut kenne, dass ich keine Abweisung mehr befürchten muss". Das sagt aber natürlich niemand so
Da kann ich dir zum Teil zustimmen. Aus meiner Sicht ist es die Alternativlosigkeit.
Zu meinen Studienzeiten war es kein Problem zu "verkacken"... weil man immer Frauen kennengelernt hat, die als potenzielle Bettgefährtin in Frage kommen würde.
Zur Zeit habe ich aber keine Alternative. Das bedeutet, wenn ich also eine kennenlerne, die als Spielgefährtin in Frage kommt, hat man automatisch diesen Druck "Vermassel es nicht, sonst heißt es wieder Handbetrieb."
Früher habe ich wesentlich mehr nach dem Bauchgefühl gehandelt, aber die Alternativlosigkeit führt dazu, dass ich zu verkopft bin. Ich handel nicht mehr so, wie ich will, sondern handel danach wo ich mein "das kommt bei der Frau am besten an."
Aber genau das ist das, was mir im Wege steht.