Zitat von Sohnemann:
Also ich denke, so einfach ist das für KGR und diese Altersgruppe der Männer auch nicht.
Die Generation Z (20-25) kommt meist aus einem Elternhaus, wo Papa zum ABI schon das Auto vor die Tür gestellt hat.
Die Mädels hängen auf Instagram und schießen ständig Selfies von sich. Eine Generation, die fragt, was kostet die Welt.
Keine Sorgen, keine Probleme. Die Eltern haben hart gearbeitet und die Kinder profitieren davon. Die meisten studieren,
weil sie keine Lust auf Job und harte Arbeit haben.
Karriere wollen sie ohnehin nicht machen - ist zu anstrengend.
Was suchen diese Mädchen für Männer? Möglichst einen, der auch einen finanziellen Background hat und das Püppchen genug anbetet. Denn das ist sie ja vom Papi gewöhnt. Urlaubsreisen inklusive.
In dieser Altersklasse wird sehr genau verglichen. Was bringe ich mit ein (optisch, Background etc.), was bringst du?
Und was nicht vorhanden ist, wird optimiert.
Männer, die hier nicht punkten können mit Six Pack, entsprechender Bildung und gutem mobilem Fahruntersatz sind da schnell untendurch. Also beispielsweise Jörg Müller, der eine Lehre als Schreiner gemacht hat, nicht so toll aussieht und ein bisschen schüchtern ist, wird komplett übersehen.
Eine feste Beziehung eingehen - diese jungen Frauen wollen frei sein, bewundert werden und wenn sie sich binden - möglichst das absolute Optimum an Mann finden.
Natürlich gibt es auch Frauen, die anders sind und nicht ständig ein Selfie von sich schießen müssen. Aber das sind da auch die, die KGR wohl optisch dann nicht so ansprechend findet und die daher von ihm übersehen werden. Mann und Frau wird zum Statussymbol. Ich bin wer, wen ich einen tollen Partner habe....
Ich habe einen Cousin, der ist 25. Er und seine Freundin kommen mir vor wie Ken und Barbie. Inklusive teuren Luxusurlauben und ständigen Selfies. Da wird fotografiert und gepostet, was das Zeug hält. Man muss ja zeigen, wie attraktiv Mann und Frau ist. Finanziert wird alles von den Eltern. Aber es ist so "schön", wenn zwei gleiche sich ineinander spiegeln können...
Die Partnerwahl auch in jüngeren Generationen gestaltet sich schwierig. Wir haben einfach zu viel von allem. Zu viel Auswahl, zu viele und viel zu hohe Ansprüche und Erwartungen. Davor sind auch die jungen Generationen nicht gefeit.
Und sie müssen sich nicht mehr binden, denn die Eltern finanzieren sehr lange das Leben im Schlaraffenland...
Daher ist das, was KGR schreibt, zumindest für mich nachvollziehbar.