Zitat von Tristan46: Allerdings meinte sie in etwa, was soll er auch anderes sagen - er lebt davon Beziehungen zu retten und nicht von Trennungen.
Irrtum
Paartherapeuten begleiten auch Trennungen, damit es nicht zu Rosenkriegen kommt. Der Ausgang ihrer Beratung ist immer offen und deswegen lebt er/sie nicht davon, nur zu retten.
Ich, für mich, würde eher behaupten, das mehr Trennungen begleitet werden, als Wiederzusammenführungen
Zitat von carlos7: Diese ständige Suche nach dem Schuldigen oder Schuldigeren ist kontraproduktiv
Du guckst falsch
Man lernt eine Menge über sich und die Qualität der Sache, wenn man den Ursachen auf den Grund geht. Weil wenn der Alltag zu einem festen Bestandteil wird, wie in jeder Beziehung, dann fühlt sich der Eine nicht gesehen, nicht wert geschätzt, die eigene, tief verwurzelte Vorstellung, wie es den im Idealfall zu sein hat, viel dafür oder dagegen tut, seinen Partner diesbezüglich zu bewerten.
Sie heult heimlich, wie soll er es merken? Wenn er es merkt, würde sie ehrlich sein oder ne Ausrede erfinden?
Wo wir wieder bei der Kommunikation sind.
Miteinander reden zu können, gerade mit dem Menschen, den ich *theoretisch liebe - Vielen nicht möglich, nie gelernt.
Aber Wunder erwarten, wenn mir was tränenreich auf der Seele brennt.
Zitat von hoffnung73: Wenn sie dich wirklich noch liebt, müsste sie das tun. Das steht für mich außer Frage.
Wie gut, das es nicht um dich geht.
Was man alles so müsste...
Sie kann dem AM doch nur all das sagen, weil er ein Fremder ist. Wäre er genauso bekannt, wie ihr Ehemann, würde sie verstummen und erwarten, der Ritter rettet sie vor dem Drachen.
Man kann seine Dämonen nur dann bekämpfen, wenn man sie erkennt. Wenn man bereit ist, sich den eigenen Fehlstellen zu stellen.
Aber leider gibt es immer noch genügend Mitmenschen, die vom Gegenüber wahre Wunder erwarten, die sie selbst außerstande sind zu leisten.
Es mag sein, @Tristan46 hat aufgehört, in den Jahren um sie zu werben, der Ehering am Finger bedeutet Vielen, das sie das nicht mehr müssen, dabei ist gerade das, ein nicht unwichtiger Punkt. Viel zu schnell kann es auf der Kippe stehen.
Aber auch seine Frau, nahm ihn viel zu selbstverständlich und flüchtet sich in Scheinwelten, weil die Realität sie gnadenlos überfordert.
Sich jeden Tag neu, in seinen "Partner für´s Leben" zu verlieben, eine große Kunst ist, wofür aber beide etwas leisten müssen. Das ist nicht nur ein Team sein, bei Haushalt, bei der Arbeit, bei der Kindererziehung, beim Beischlaf, bei Urlaubsplanung und vielem mehr, das ist eben auch, Dinge, die man am anderen nicht mag oder wo man nicht mitziehen würde, trotzdem zu tun.
Wertschätzung ist keine Einbahnstraße.
Ehe auch nicht.
Sobald zwei beteiligt sind - ist man nicht alleine Ursache und Wirkung.
Aber nun alle Schuld auf @Tristan46 zu schieben, weil er sie nicht heulen sah, ist falsch.
auch seine Holde hat einige Baustellen, die beackert werden sollten, aber ob sie das vermag - wenn sie schon, nicht mit ihm kommunizieren konnte... fraglich.
Ein Paartherapeut, könnte Aufgaben stellen,
Sagen sie ihrem Partner jeden Tag 5 Dinge, weshalb sie ihn lieben - und das sollte nicht jeden Tag die gleichen Worte sein.Ein Therapeut könnte auch zum Ausdruck bringen
, das Kind, sollte mit 5 allmählich im eigenen Bett schlafen lernen, es ist kein Ersatzpartner und es wird, später als Erwachsener Schwierigkeiten bekommen, wenn es um das eigene Liebesleben geht.Diese Verantwortung trägt auch @Tristan46 , unabhängig ob er dann dafür den Platz einnimmt, im Bett. Sie behindert, die Entwicklung des Kindes.