LeRoY
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Zitat von Sohnemann:Sie sieht finanzielle Dinge rein juristisch => okay, du auch.
Sie gibt dir die Kinder am Wochenende nicht wegen Schnupfen => dann nimmst du sie auch nicht mehr bei Schnupfen.
Sie verbringt Die Freizeit mit Kids mit ihrem Neuen =>
Kannst du auch.
Ist zwar alles sehr reaktiv, aber gut, kann sein dass das das beste ist, was man in der Situation tun kann.
Zitat von Solskinn2015:Da hast Du aber alle Ratschläge zu bekommen, das rechtlich gut begleiten zu lassen, um das auch im Sinne deiner Eltern rückabzuwickeln.
Ja danke, und das werde ich auch in Angriff nehmen. Klar, wie du sagst, das passt nicht zu meiner bisherigen Beschwichtigungs-"Taktik" und wird insofern meine NF erzürnen, sagen wir es mal so. Aber andererseits da nichts zu unternehmen - da ließe ich mich ja allein durch die Angst vor Erpressung erpressen. Nach allem Vorgefallenen in den letzten Monaten muss ich die Rückabwicklung versuchen. Das wäre ja maximal so unverschämt (eigentlich viel weniger...), wie dass meine NF mir 9 Monate vor der Trennung unter Schwur ewiger Treue die Wohnungshälfte abgeknöpft hat.
Zitat von Solskinn2015:Trennungsunterhalt wird im Extremfall der Richter entscheiden. Diese Option besteht so lange wie dazu keine notarielle Trennungsvereinbarung auf dem Tisch liegt.
Meine Sicht hier ist - nach wochenlangem Rumgeeier:
(1) Kindesunterhalt muss ich sowieso zahlen ab Zeitpunkt der Trennung = Beginn des separaten Wohnsitzes meiner NF mit den Kindern. Wechselmodell kommt bei mir nicht infrage, also ist die Höhe hier auch relativ fix (vielleicht plusminus 100 Euro im Monat).
(2) Trennungsunterhalt muss ich sowieso zahlen ab Zeitpunkt der Trennung bis Abschluss der Scheidung, mindestens ein Jahr. Hier besteht vielleicht ein Spielraum von ein Paar Hundert Euro im Monat. Hier haben wir mittels Mediation eine Zahl auf dem Tisch, die zwar näher bei der Vorstellung meiner NF liegt, aber immerhin nicht die Maximalforderung darstellt. Damit kann ich ein Jahr leben.
=> Daraus folgt für mich, ich zahle das jetzt (Kindes- und Trennungsunterhalt), weil sowieso fällig und man kann nicht viel rausholen, wenn dann nur hohe Anwaltskosten generieren.
=> Anfechtung Wohnungsübertragung gehe ich parallel an, dann ist das Unterhaltsthema aber zumindest für das Trennungsjahr schon mal in trockenen Tüchern (beidseitig unterschriebener Vertrag).
Bitte korrigiert mich, wenn ihr was grundsätzlich anders seht hier.
Zitat von Solskinn2015:Und solange nicht geschieden, so lange muss Trennungsunterhalt gezahlt werden. Und ja man kann die Scheidung sehr schön schieben.
Warum sollte ich die Scheidung hinauszögern wollen? Das verstehe ich nicht. Ich will doch möglichst kurz Trennungsunterhalt zahlen - ich bin nämlich zuversichtlich, dass der nacheheliche Unterhalt in unserem Fall nicht üppig ausfallen wird, wenn ich ihn nicht sogar ganz vermeiden kann. NF berufstätig, verdient gut, Kinder bis dahin älter als 6, Betreuungsplatz vorhanden...
mach das in dem neuen Jahr genauso....das ist es was viele hier und ich auch mit Baustellen abarbeiten meinen....und so musst du es auch sehen und angehen....je mehr geklärt und in trockenen Tücher ist desto freier wirst du werden und kannst dein Leben neu ordnen und für dich sorgen. Und auch irgendwann nach einer neuen Partnerin schauen.....was dein Thema Handicap angeht hast du auch schon viele gute Gedanken dazu hier bekommen....mach weiter so.... 