Zitat von Gast006: Was ich damit sagen will ist, dass Männer nicht dazu neigen, bei Mißerfolg sich aus dem OD zurückzuhiehen (vermutlich aus Angst, man könnte ja einem anderen "das Feld" überlassen), sondern im Gegenteil ihre Anstrengungen noch weiter und immer noch weiter intensivieren. Finanziell und was die Zeit angeht, immer mehr investieren, in der Hoffnung noch eine Frau zu finden, die noch verfügbar ist.
Ist halt die Frage wie man "Misserfolg" definiert.
Ein Freund (der jetzt in einer Beziehung ist) hat auf Tinder geswiped um sich über die Bilder der Frauen lustig zu machen (bzw. zu "schauen").
Hatte den schönen Effekt, dass ihm die Resonanz egal war und er (selbst wenn es mal nicht lief) weiter am Ball blieb. Er konnte für sich trotzdem da einen "Gewinn" heraus ziehen.
Macht er mit seiner Freundin zusammen immer noch, so durfte ich dann auch mal die Frauensicht nachvollziehen.
Wie ich es schonmal geschrieben habe: Wer das Ganze nicht ernst nimmt und nur Spass haben will kann Tinder (und andere Dating-Apps) gefahrlos verwenden.
Wer die Apps nur nebenbei benutzt und ein starkes Selbstwertgefühl hat kann sie auch benutzen, wobei es wohl effizentere Wege als Normalo gibt.
Wer vom Aussehen her zu den besten 20% gehört kann es auch mal versuchen, wobei man dann auch gute Bilder braucht.
Wer sich nicht in dieser Aufzählung wiederfindet (als Mann) sollte davon eher die Finger lassen....
Zitat von Gast006: Die Anbieter freut es, diese verzweifelten Männer sorgen für gute Gewinne. An die Aussagen einiger Anbieter, dass das Geschlechterverhältnis auf ihren Partnerbörsen fast ausgeglichen ist, glauben auch nur noch ganz naive Männer.
Den Anbietern ist es völlig egal woher das Geld kommt.
Das Geschlechterverhältnis mag sogar ausgeglichen sein, dass ändert aber an dem grundsätzlichen "Problem" wenig.
Bestes Beispiel Bumble: Habe ich auch mal ausprobiert.
Dort müssen ja die Frauen den ersten Schritt machen damit du als Mann überhaupt eine Interaktion starten kannst.
Eigentlich eine gute Sache. Frauen werden ein Stück weit davor geschützt gleich mit sexualisierten Inhalt zugeschmissen zu werden und können besser selektieren.
Männer können sich (in der Theorie) sicher sein, dass die Frauen auch schreiben wollen.
Wie war es im Endeffekt: Bei sämtlichen Matches kam von der Frau eine einsilbiges oder nichtsaussagendes Anschreiben. Ein "Hi" war schon das höchste, was ich bekommen habe (lustigerweise das worüber Frauen sich bei Tinder aufregen).
Fand ich insgesamt trotzdem besser, da man so zumindest nicht mehr den Entertainer geben musste. Das Deinstallieren ging auch schneller....