Zitat von KuddeI7591: Richtig ist.... was einen selbst bewegt, würde nicht mal an einer - wenn überhaupt vorhandenen Studie - Relevanz finden...das wäre purer Zufall.
Sorry wenn ich hier Mal so deutlich einhaken muss, aber m. E. ist die Aussage oben Quatsch.
Fakt ist, dass die Konzerne hinter Tinder, Bumble und Co. massive Umsatz- und Gewinneinbrüche verzeichnen und ebenso sinkende Nutzerzahlen.
Daher wurden allein schon im Interesse der Konzerne Studien in Auftrag gegeben um zu ergründen woran das liegt.
Dazu werden meist eben eine repräsentative Anzahl von Nutzern oder Ex-Nutzern befragt.
Auch von Universitäten und ähnlichen gab es zahlreiche Studien ähnlicher Art - und diese Erkenntnisse sind teilweise öffentlich gut verbreitet.
So kann man eben nachlesen, dass je nach Studie bis zu fast ca. 50% der Nutzer eigentlich in Beziehungen sind.
Bei den weiteren Befragungen dazu kamen dann auch die häufigsten Gründe dafür heraus und das ist in der Mehrzahl gar nicht direkt die Suche nach einer Affäre, sondern nur die Suche nach Bestätigung durch Likes und Sammeln von Matches fürs Ego.
Es gibt auch zahlreiche weitere Erkenntnisse die online verfügbar sind und sich auch mit meinen persönlichen Erfahrungen und den Aussagen die andere mit gegenüber getätigt haben entsprechen.
Spoiler: die Nutzer - egal ob männlich oder weiblich - melden sich im Gros von den OD Plattformen nicht ab, weil sie mit den Apps so glücklich sind oder dort jemanden gefunden haben.
Die Quote an erfolgreichen Dates und Beziehungen über die Apps ist laut den Studien selbst beim Supermodel mit toller Biographie und 500 Matches sehr Bescheiden.
Was bringen auch 500 Matches wenn keiner wirklich bindungsfähig oder bindungswillig ist?
Ich spar mir aber weitere Diskussionen zum Thema, wer sich informieren will kann sich ja zum Absturz der OD Apps Artikel, Analysen und Aktienkurse ansehen.
Zudem eben Fachartikel und Studien, die den Gründen und dem Nutzerverhalten durch empirische Forschung auf den Grund gehen.