Zitat von btlwe.:@Starbrook OD ist für viele Menschen eine reine Validierungsmaschine! Ähnlich wie Insta/be real...ein Großteil der Nutzer (2/3) sind dort in einer aktiven Bindung (Partnerschaft oder Situationship). Das ist ein Marktwertcheck, die Frauen werden dort von bedürftigen männlichen Simps mit heftigen NiceGuySyndrom mit ...
Ich erlebe Tagtäglich noch einen viel schlimmeren Effekt.
Viele dieser Tinder-Queens übertragen dieses Verhalten dann auch auf den Arbeitsplatz. Da sitzt man dann Handydaddelnd rum und wartet bis einem die Aufgaben zugeschoben werden. Die uninteressanten Aufgaben sollen andere (nicht zwingend Männer, sondern eher die "Älteren") machen, man selbst wählt aus, was man überhaupt noch machen will.
Bei der leisesten Kritik ist man dann tödlich beleidigt (weil man ja nur Rumgebaggere und Geschmeichel gewohnt ist) und mault dann hintenherum, dass man dann die Firma wechselt. Und wertgeschätzt fühlt man sich nur, wenn mindestens 2x pro Tag mindestens vom Abteilungs- UND Bereichsleiter erzählt bekommt, wie toll man doch ist.
Und denkt nach zwei Jahren, man hätte einen Anspruch auf eine Führungsposition (weil arbeiten klappt ja nicht so richtig). Vorausgesetzt man hält überhaupt so lange durch.
Das gilt NICHT für alle Frauen. Es gibt auch andere, die hängen sich richtig rein. Aber das Prinzesschenverhalten hat definitiv in den letzten 5 Jahren massiv zugenommen. Und das OD hat da bestimmt einen Anteil.
Denn wenn Männer im OD etwas lernen, dann ist es nicht aufzugeben, sich immer wieder anzubieten, das beste aus sich zu machen und dranbleiben, auch wenn es viele Mißerfolge gibt. Das sind genau die Eigenschaften, die im Job so wichtig sind.