Zitat von mrks:
Find ich unangebracht mir wegen meines, scheinbar deines Erachtens nach jungen Alters, die Beobachtungsgabe und Interesse daran es mit anderen zu diskutieren ab zu sprechen.
Danke und Tschüss
Ach, Du, das habe ich gar nicht. Du bist ein bisschen empfindlich, was? Nun werde mal nicht pampig.
Ich wollte nur deutlich machen, dass man auch im hohen greisen Alter noch auf Menschen/Partner treffen kann, die alles davor da gewesene in den Schatten stellen können und dass man dann eben nicht mehr sentimental auf das Vergangene schielt. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass man es gern reaktivieren würde. Ich denke, da ticken Männer und Frauen nicht grundsätzlich unterschiedlich.
Und ich denke auch, dass es viele, viele Frauen gibt (was mir etwas peinlich ist für das eigene Geschlecht), die immer wieder als Druckmittel oder Überforderung Schluss machen und dann dennoch ihre katastrophalen Beziehungen weiterführen. Das ist kein konsequenter Abschluss sondern ganz das Gegenteil. Wenn ich hingegen Schluss mache, ist Schluss. Dann gibt es auch kein Zurück. Ich kenne reichlich Männer, bei denen das ebenso ist (okay, mal 6 mit Ex wird vielleicht gern auch nochmal mitgenommen), aber ich kenne (hier von Forumsgeschichten mal abgsehen) im RL keinen Mann, der so einen on-/off-Quatsch mitmacht. Was also sagt das aus? Allenfalls etwas Repräsentatives für mein Umfeld. Erschreckenderweise machen Menschen (Männlein wie Weiblein) nach meiner Beobachtung immer häufiger damit Schluss, überhaupt Beziehungen zu führen.
Mit 17 dachte ich, ich hätte den Jungen fürs Leben, mit 20 dachte ich, ich würde ewig mit seinem Nachfolger zusammen sein. Dann gabs ein bisschen Kleinbeziehungskram und erst mit um die 30 traf ich jemanden, der sich aus heutiger Sicht als die wirklich große Liebe heraus stellte. Es war aber nur die erste große Liebe, denn es gab noch zwei weitere große Lieben und die Intensität steigerte sich noch. Keinen von denen würde ich wieder als Partner haben wollen, aber ich kann mit Dankbarkeit auf die Zeit schauen. Sie mich vielleicht auch nicht.
Wo es aber aus meiner Sicht einen Unterschied gibt ist, dass viele Männer offenbar nicht damit klar kommen, wenn Frauen lieber alleine bleiben, als mit ihnen zusammen zu sein. Denn es scheint in ihrer Welt die logische Konsequenz zu sein, dass frau doch bitte vor ihrer Göttlichkeit in die Knie gehen möge, wenn sie schon keinen anderen hat.