Zitat von FrauDrachin: Kein Grund in (Selbst)hass zu verfallen. Eine gute Portion Wut auf ihn würde ich mir durchaus gönnen, wenn er die treibende Kraft war, und den Kontakt auch dann forciert hat, als du ihn abbrechen wolltest.
Auch das sehe ich so - schließlich hat er alles befeuert. Und er zieht sich jetzt zurück. Also das sehe ich gelßtenteils schon bei ihm....
Zitat von FrauDrachin: Bei dir glaube ich tatsächlich, dass dieser Mann irgendetwas verdammt wichtiges in dir bedient hat, einen Teil, der die letzten Jahre ein Schattendasein gefristet hat.
Ich glaube das sind sehr wahre Worte.
Meine Sicht:
Du bist jahrelang schon in einer Partnerschaft die "ok" ist. Du funktionierst (vermutlich für Mann und Kind und Haushalt). Du hast seit einiger Zeit keine Freiräume und Freiheiten (mehr). Kaum Freunde zum Austausch oder für gesellige Stunden.
Nicht böse nehmen, aber es hört sich sehr nach "wir müssen doch wegen Haus/Kind zusammenbleiben" oder "da würde zu viel kaputt gehen" oder "ich kann das meinem Mann nicht antun" an. Wobei hier ausdrücklich: Wir kennen da nicht alle Fakten im Detail.
Und dann kommt da plötzlich ein anderer Mann in Dein Leben. UND Du findest den auch noch attraktiv und anziehend.
Du denkst Dir dass das mit einem verheirateten für Dich nicht geht. Trotzdem ist das das Bild von dem Mann, der Dich noch dazu nach so langer Zeit wieder fühlen lässt dass Du eine Frau bist und begehrenswert und hübsch.
Der ohne Schuld werfe den ersten Stein der dann sagen/agieren würde "oje Nein, das lasse ich lieber, meine Partnerschaft ist doch toll und erfüllend, das hier ist nur eine Schwärmerei".
Ich aus meiner Sicht kann es nachvollziehen wie es Dir gegangen ist.