Cosy83
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Zur Situation: Seit über 1 Jahr zusammen, ich in Teilzeitarbeit, alleinerziehend mit einem behinderten Kind. Mein Arbeitgeber hat mir gekündigt, betriebsbedingt. Bin aktuell im Bürgergeldbezug und in einer Reha Massnahme unterwegs. Mein Teenager Kind ist von klein auf an gesundheitlich beeinträchtigt, es kostet sehr viel Zeit, Nerven, Anstrengung, externe Hilfen sind vorhanden, eigentlich alles was man so in Anspruch nehmen kann. Auch stand schon des öfteren im Raum das ganze in eine Wohngruppe, also Kinderheim auszulagern. Mein Partner ist nun immer wieder dabei mir klar zu machen, dass es die einzige Möglichkeit sei, damit ich beruflich eine Zukunft habe und ich mein Kind weggeben solle. Überhaupt drängt er die ganze Zeit auf Job, Geld und Co. (ich bin gerade dabei mich um eine Umschulung zu kümmern, hoffe das ich dafür genug Kraft aufwenden kann). Auf jedenfall dreht sich bei meinem Partner alles ums Geld, er erzählte mir von Exfreundinnen, die sich online verkauft haben, P. gedreht haben (mit ihm) usw. er fand das eine gute Einnahmequelle, ohne viel Aufwand, so konnte man im Jahr 2 mal reisen. Ich würde so etwas niemals machen. Und er wirft mir immer wieder meine Vergangenheit vor, ich hätte ja alles falsch gemacht, mich viel mehr um meine Karriere kümmern sollen, anstatt nur um das Kind, mir stößt das sauer auf, ich, die sich um ihr krankes Kind gekümmert hat, nebenbei gearbeitet hat, immer alleine war, kriege solche Vorwürfe, aber eine Frau, die sich online verkauft, die hat alles richtig gemacht. Mag sein das ein jeder andere moralische Maßstäbe hat, für mich ist das verletzend, denn er akzeptiert meine Vergangenheit nicht wirklich und wirft es mir immer wieder vor. In den vergangenen Tagen meckerte er einfach so, wie aus dem nichts los und beschimpfte mich als asozial. Selbst hat er einen Job mit geringerem Verdienst, ist aber auch nicht gewillt daran etwas zu ändern, werfe ich ihm aber ja auch nicht vor. Er treibt sich selbst nicht voran, aber andere sollen es richten.
Wie denkt ihr darüber?



