schillerin
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als sonst eher stille Mitleserin wuerde ich gerne meine derzeitigen Sorgen posten, in der Hoffnung Hilfe und Tipps zu erhalten.
Ich bin mit meinem Freund seit drei Jahren zusammen. Und liebe ihn sehr. Er ist ein wundervoller Mensch und ich will mein restliches Leben mit ihm verbringen.
Er arbeitet Vollzeit, muss ab und zu Samstag arbeiten, ich habe nur Teilzeit.
Freizeit ist ihm sehr wichtig. Arbeit sieht er als notwendiges Uebel an, seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Seine Arbeit empfindet er als Routine, langweilt ihn. Eine Umschulung oder was anderes will er nicht machen, da er bereits eine Weiterbildung absolviert hat und seiner Meinung nach zu alt waere um was neues zu beginnen.Er wird dieses Jahr 30. Arbeit ist fuer ihn grundsaetzlich etwas laestiges und macht ihm keinen Spass.
Da er abends schlecht schlafen kann, und morgens aber frueh raus muss, ist er dementsprechend k. o nach der Arbeit. Das Wochenende braucht er um sich zu erholen. Normale alltaegliche Aufgaben wie Haushalt, Artzbesuche, die Versorgung seines Hundes faellt ihm schwer diese zu verrichten. Er schafft das zwar, fuehlt sich aber total ausgelaugt. Da wir zu Anfang der Beziehung das Problem hatten, dass zusaetzlich unsere Beziehung ihn belastet neben Arbeit, wollte er am Anfang uns aufgeben. Da ich aber auch gemerkt habe, dass wir uns lieben, haben wir es nochmal versucht. Wenn ich jetzt merke, er ist zu sehr ausgelaugt, ziehe ich mich zurueck. Seitdem er nach der Weiterbildung Vollzeit arbeitet, versuche ich ihm so viele Aufgaben abzunehmen,damit er weniger belastet ist und auch ein wenig mehr Freizeit hat. Ich kuemmmere mich viel um seinen Hund, mache den gemeinsamen Haushalt und schmiere ihm seine Butterbrote zum Fruehstueck und Mittagessen auf der Arbeit. Alles kein Problem fuer mich, da ich eh ueber mehr Freizeit verfuege als er. Ich werd das auch nicht ewig machen, da ich ja nicht seine Mutti bin und er kein Kind mehr. Nur so lange wie er seine Probezeit uebersteht, denn dann will mein Freund in Teilzeit gehen und weniger arbeiten, damit er mehr Freizeit hat und weniger kaputt ist. Ich moechte anmekren, dass seine Arbeit keine koerperlich harte ist, er aber bei seinen monotonen Arbeit sich immer sehr konzentrieren muss. Ich habe ihm auch schon gesagt, dass wenn er in Teilzeit arbeitet, er die o. g. Aufgaben auch wieder selber uebernehmen kann.
Ich schaetze ihn als nicht sehr belastbar ein. Arbeit macht ihm einfach keinen Spass, bedeutet fuer ihn Stress, er zaehlt die Tage bis er die Probezeit geschafft hat. Sind immerhin sechs Monate. Bei einem Psychologen waren wir bereits. Dieser meinte, im privaten dann ein paar Schritte zurueckzufahren und Belastungen bzw. Stress zu vermeiden so gut es geht.
Ich will mich auch nicht beklagen. Ich kann immer ausschlafen und arbeite die Haelfte. Ich waer auch ncith so fit, wenn ich Schlafmangel haette. Wir unternehmen auch nach wie vor was. Ich weiss nur nicht, ob es richtig ist, ihm Aufgaben abzunehmen bzw. ob die Teilzeitstelle die Situation verbessern wuerde. Andere Menschen schaffen das doch auch, Vollzeit zu arbeiten, seine privaten Dinge zu erledigen und eine Beziehung zu fuehren. Was ist wenn wir mal Kinder haben wollen. Da kann er mit einer Teilzeitstelle niemanden von ernaehren. Er meinte, dass ein Kind ein weiterer Stressfaktor waere und nicht bereit sei, mehr zu arbeiten. Wie gut, dass ich keinen starken Kinderwunsch habe.
Vielleicht hat ja jemand hier im Forum aehnliche Probleme. Bedanke mich bei allen fuer Antwort.
Gut, dass wenigstens Du ausreichend gechillt bist!
