Gast006
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Zitat von ElGatoRojo:Was mich an manchen Diskussionsbeiträgen stört ist diese fundamentalistische Attitüde, dass die Vergangenheit eines zukünftigen langfristigen Partners mich nichts anzugehen hat. So eine Haltung wäre eine starke rote Flagge. Und dann muss diese Person eben damit rechnen, wenn ich auf seine Mauertaktik reagiere mit "Dann eben nicht!"
Eben. Darum gehts. Wenn ich jemanden kennenlernen würde (ich bin nicht auf der Suche aber egal), der nichts von sich bzw. von seiner Vergangenheit (die das "sich" ja formt) erzählen will, dann würde ich mit dieser Person eben keine Beziehung eingehen.
Das ist doch eine ganz einfache Sache. Und hat mit diesem ganzen Feminismusthema rein gar nichts zu tun.
Wenn ein Bewerber im Vorstellungsgespräch sitzt und ich ihn frage, was er in der Vergangenheit so gemacht hat und wieviele Arbeitgeber er schon hatte und er mir sagt, das geht mich nichts an, weil wir ja nicht mehr im Jahr 1950 leben und überhaupt wie kann man sich nur herausnehmen so etwas zu fragen. Dann würde ich mit dieser Person auch nicht 2 Stunden über Feminismus diskutieren sondern das Gespräch relativ schnell abbrechen. Das gleiche würde ich auch tun, wenn er in 5 Jahren 19 Arbeitgeber gehabt hätte.