Lacrimosa84
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Anfang des Jahres habe ich mich in einen Arbeitskollegen verliebt. Er hatte mir bereits im Sommer 2015 schöne Augen gemacht – ich habe mich aber zurückgehalten, da er zu diesem Zeitpunkt noch eine Freundin hatte und ich diesbezüglich schon einmal (mit einem anderen Mann) sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe und diese keinesfalls wiederholen wollte.
Im Januar hat er mir dann gesagt, dass er bereits seit Sommer 2015 getrennt sei. Daraufhin haben wir begonnen uns zu treffen und ich verliebte mich. Anfangs haben wir uns max. ein mal in der Woche getroffen. Dies war sein Wunsch und ich dachte, dass ich Rücksicht nehmen sollte. Die Treffen wurden häufiger, wir sehen uns mittlerweile das gesamte Wochenende und ca. 1 Mal in der Woche.
Ich habe folgende Probleme:
Er sagt, er sei mit mir zusammen – dass ich seine Freundin sei. Aber:
Die Arbeitskollegen dürfen es nicht wissen. Seinen Eltern erzählt er nichts von mir. Als wir vor ein paar Wochen ein WE weggefahren sind, hat er zu seinem Vater gesagt, er sei mit "einer Frau" weggefahren. Seinen Vater, der öfter in der Stadt zu tun hat und dann bei ihm übernachtet, darf ich nicht kennenlernen. Auch meinem besten Freund (im weiteren Umfeld der Arbeitsstelle) darf ich nichts sagen (habe ich aber, denn er ist mein Vertrauter). Das Paradoxe: er geht mit mir händchenhaltend durch die Stadt und alle könn(t)en es sehen.
Wenn ich ihm sage, was ich an ihm mag/liebe, reagiert er nicht. Wenn ich ihn frage, ob er ähnlich wie ich empfindet, reagiert er nicht und schaut mich einfach nur an.
Er meldet sich zwischen den Treffen kaum. Das alles schmerzt mich
.Zu seiner Person:
Er ist 40 Jahre alt. Als er mit Anfang 20 das Studium begonnen hat, ist er zuhause ausgezogen. Er ist in eine kleine Wohnung in dem gleichen Mietshaus, in dem die Mutter lebt, gezogen und dort wohnen geblieben bis er in die Stadt gezogen ist (mit Mitte 30), in der wir jetzt leben und arbeiten. Er hat noch nie mit einer Partnerin/Freundin zusammengelebt. Seine Ex-Freundin kannte bei der Arbeit niemand (nicht den Namen, nur dass sie studiert). Er ist während der Beziehung alle 2 bis 3 Wochen übers WE zu ihr in seine Heimatstadt gefahren.
Bin ich für ihn nur eine Abwechslung? Ich fragte ihn das vor kurzem und er verneinte es. Ich solle ihm vertrauen.
Ich fühle mich mittlerweile richtig elend, weil ich das Gefühl habe, mein Herz an einen Menschen verloren zu haben, der möglicherweise nicht in der Lage oder Willens ist, sich zu binden. Ich weiß, wir sind jetzt erst 6 Monate (für uns offiziell, andere dürfen es nicht wissen) zusammen und dies ist noch keine Ewigkeit. Wir "kennen" uns seit 4 Jahren.
Und ich habe bisher viel Rücksicht genommen, da ich dachte, dass man dem anderen Zeit geben sollte und ihn keinesfalls bedrängen sollte.
Ich habe oft das Gefühl, es liegt an mir. Ich schwanke zwischen dem Gefühl, dass ich noch verständnisvoller sein sollte und dem Gefühl, für meine Bedürfnisse einzustehen und mich nicht verheimlichen zu lassen.
Vielleicht war der Text jetzt zu wirr und sicherlich fehlen auch viele Infos…..
Ich würde mich über eure Meinungen freuen…..
LG Lacrimosa