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Alter Falter...hier wird wieder was interpretiert. Die TE hat nur gesagt, dass es wegen der Katzen Uneinigkeit gibt
Ich will damit ja nicht sagen das die Beiden sich Trennen sollen. Es ist nur so, das ihr Freund nach fünf Jahren Beziehung, wohl weiß, wie sehr die TE ihre Katzen lebt und es daher ziemlich dreist finde, wenn er verlangt diese weg zu geben. Das könnte evtl, nur der Gipfel des Eisbergs sein und es könnte mehrere solche Forderungen folgen. Wenn die Beiden ansonsten keine grösseren Probleme haben, würde ich die Beziehung auch nicht beenden. Aber schlussendlich ist jeder selber für sein Wohlergehen verantwortlich.
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VictoriaSiempre Mitglied
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Wenn man zusammenlebt und der eine will unbedingt Hund, Katze, Maus und der andere partout nicht, dann plädiere ich auch dafür, sich kein Tier anzuschaffen (oder eben getrennte Wohnungen zu suchen), denn man holt sich ein Lebewesen ins Haus, das Zuwendung braucht und um das man sich kümmern muss. Das sollte man einem Partner (und dem Tier!) nicht zumuten.
Aber in diesem Fall waren die Katzen VOR dem Freund da und er wusste um deren Existenz und auch, wie wichtig sie Katzennanny sind. Trotzdem zu fordern, die Tiere einfach wegzugeben, finde ich extrem empathielos. Den Katzen und vor allem der TE gegenüber. So'n Partner würde ich nicht haben wollen. Ich glaube, noch nicht mal in getrennten Wohnungen...
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A
Freund will das ich meine Katzen weggebe
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mafa Mitglied
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Naja heutzutage halten Freundschaften zu Tieren sowieso länger als zu den Menschen. Also bleibt bei den Tieren
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aquarius2 Mitglied
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Vielleicht will er ja, gar nicht wirklich mit dir zusammenziehen, deshalb schiebt er die Katzen vor, weil er weiß, dass du sie nicht hergibst. Lass das mit dem Zusammenziehen, ich habe, seit ich in einer Wohnung wohne Katzen. Der Typ, der so eine Nummer mit mir abziehen würde wäre die längste Zeit mein Partner.
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_Tara_ Mitglied
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Habe ebenfalls 3 Kater und ein Mann, der nicht akzeptieren würde, dass die Tiere zu mir gehören und ich die Verantwortung für sie übernommern habe, bis sie sterben (oder ich), käme für mich als Partner nicht in Frage. Er muss sie nicht lieben. Aber er muss akzeptieren, dass ich sie liebe. Abgesehen davon kann ich mit nicht tierlieben Menschen eh nix anfangen (weder mit Männlein, noch mit Weiblein). Würde mir also wahrscheinlich gar nicht passieren, dass ich einen Mann auf der Partnerschaftsebene näher kennenlernen würde, der von mir verlangen könnte, meine Tiere wegzugeben.
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x 2#20
L
leilani1801 Gast
Ich werde nie begreifen, weshalb Menschen aus absolut klärbaren Diskrepanzen Probleme generieren, die die Beziehung blockieren bis hin zur Trennung.
Besonders skurril wird es dann wenn diese Diskrepanzen von Anfang an bestanden und man sich sehenden Auges darauf eingelassen hat.
Never ever würde ich eine gute Beziehung riskieren, nur weil mir irgendwas nicht 100% passt. Beziehungen leben von Kompromissen wenn es um Alltägliches geht.
Die Katzen gab es seit Beginn der Beziehung und du versuchst so weit wie möglich auf die Bedürfnisse deines Partners einzugehen. Man kann sich auch darauf einigen, dass keine Haustiere mehr angeschafft werden, wenn die Katzen irgendwann sterben. Und das sind deinerseits schon sehr große Zugeständnisse an den Partner.
Wenn ihn ein paar Haare und ein bisschen Mau-Mau mehr stören, als getrennt von dir leben zu müssen, dann kann es mit der Tiefe seiner Gefühle für dich nicht sonders weit her sein.
Deswegen würde ich an der Stelle eine harte Grenze ziehen. Möglicherweise lässt er es auch nur auf einen Machtkampf ankommen, schaut wie weit er gehen kann, um seine Wünsche durchzusetzen, wird aber einlenken, wenn du hier eine deutliche Mauer aufbaust. Darauf würde ich es unbedingt ankommen lassen.
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Julia1960 Mitglied
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Als Neuling und Katzenhalter seit 20 Jahren melde ich mich auch mal zu Wort.
Tu es nicht! Wenn Du die Tiere abgibst wirst Du nicht glücklich, und Du wirst damit auch nicht leben können. Dann wird es Dir vielleicht so gehen wie mir, es ist immer Unruhe und der Partner spielt immer blöd.
Bei mir ist das Problem nicht so ausgeprägt weil ich damals mit den Katzen bei ihm eingezogen bin. Allerdings haben wir die Katzenhaltung damals so verändert, dass wir im Garten ein großes Katzenhaus gebaut haben und den Garten katzensicher eingezäunt haben, damit die Tiere sich bewegen und bei Regen ins Haus können. Abends nach der Arbeit kamen sie dann in die Wohnung und zur Nacht gingen sie wieder runter ins Häuschen, welches auch beheizt ist im Winter. Tja, dann starb in diesem Jahr der Katzenmann meiner Katzenomi. Die beiden halbstarken Katzen, die ich noch habe, greifen sie an und so sind die beiden nun mehr in der Wohnung und nachts oben in einem Zimmer eingesperrt. Mein Partner findet es nicht wirklich lustig, aber ich werde eine 18,5 Jahre alte Katze nicht jede Nacht der Prügelei aussetzen. Ich habe eh schon Probleme damit, dass sie da unten alleine im Häuschen wohnt und nicht in die Wohnung kann.
Die Katzen waren nun ein Grund mit, warum er sich von einer Woche von mir getrennt hat (angeblich waren sie ein Grund). Eigentlich liebt er sie und ist immer total süß mit ihnen. Mich freut es nun sehr, dass meine alte Katzendame ihren Lebensabend bei mir im oder vorm Bett verbringen kann und immer in meiner Nähe sein darf.
Muss man denn unbedingt zusammen wohnen, um zusammen zu sein?
Meiner Erfahrung nach eignet sich das Zusammenziehen insgesamt ziemlich gut, um da Feuer und das Vermissen raus zu nehmen und dafür Nerverei und Alltag rein.
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#23
Gemini Mitglied
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Mein Ex kam mit meinem Hund nicht zurecht und wollte mich zwingen ihn nach seinen altmodischen Vorstellungen umzuerziehen, so dass der Hund quasi nur noch Deko in der Ecke ist und nichts mehr darf. Sowas geht garnicht. Man hat sich ja für ein Tier entschieden und hat eine starke Bindung zu ihm und ein Mensch der mir das kaputt machen will und es nichtmal verstehen kann, der hat in meinem Leben nichts zu suchen, geschweige denn zu bestimmen. Du würdest es sicherlich bereuen die Katzen abzugeben. Dein Freund hätte vor 5 Jahren sagen können, dass Tiere nicht in sein Leben passen. Jetzt die Katzen darunter leiden zu lassen wäre ungerecht.