Khorne
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Kurz vorweg, meine Partnerin und ich sind jetzt seit fast 4 Jahren zusammen. Eigentlich läuft es soweit auch gut, nur gibt es zwei Themen, bei denen meine Partnerin keinerlei Akzeptanz mir gegenüber zeigt.
Ich fange mal beim Thema Alk. an, sie wusste von Anfang an, daß ich ab und zu mal etwas trinke. Mal zum Fußball schauen, an einem schönen Sommertag auf der Terrasse oder im Biergarten, auch im Urlaub entweder am Pool oder zum Abendessen. Wie das halt mittlerweile auch (leider) normal in der Gesellschaft ist. Manchmal habe ich auch einfach so beim zocken Lust darauf mir ein paar Bierchen zu trinken oder eben wenn ich mich mit Freunden treffe. Auch wenn sich das aufgezählt viel anhört, muss ich dazu sagen, das es nicht jeden Tag oder jede Woche so ist. Zumal man auch nicht jeden Tag Urlaub hat oder die Zeit hat sich jeden Tag mit Freunden zu treffen. Wenn es mal beim zocken vorkommt, dann auch nur wenn sie ihre Nachtschicht hat, weil ich weiß wie sie reagiert und sie damit nicht zu belasten. Zum Beispiel, sie holt Zig. am Kiosk, ich mir zwei B. zum Fußball schauen (EM), laut ihrer Meinung kaufen sich nur penner und assis B. beim Kiosk und das würde überhaupt nicht gehen. Sie kann es absolut nicht nachvollziehen und provoziert immer so lange bis es eskaliert und ich mich dann in mein "Reich" (Entertainment Room) zurückziehe. Das ist für sie natürlich die beste Vorlage um mir vorwerfen zu können, das es von mir ja sowieso schon so geplant war um mir schön ein saufen zu können.
Zum Thema Canna., ich habe, wenn die Möglichkeit bestand und jemand etwas hatte gerne einen mit geraucht. Als ich mit ihr zusammen gekommen bin, hatte ich mir schon einige Monate nichts mehr gegönnt. Vor unserem Urlaub in Holland sagte ich ihr das ich darauf mal wieder Lust hätte und das gerne mal mache wenn die Möglichkeit sich ergibt. Dort haben wir dann zusammen einen geraucht. Für sie war das nichts mehr (hatte das früher auch ab und an gemacht). Danach war auch für mich wieder mindestens 1 1/2 Pause. Vor einiger Zeit konnte ich dann wieder etwas bekommen und habe die Gelegenheit genutzt. Es auch nur getan wenn sie nicht da war. Sie hat es aber scheinbar gerochen und mich darauf angesprochen, was ich verneint habe (ja ziemlich doof im Nachhinein). Irgendwann wollte sie mir dann aber wieder einreden das ich stärker damit ich mich zum saufen zurückziehen kann. Daraufhin habe ich ihr dann gesagt das ich seit Wochen nichts mehr getrunken habe sondern Abends mal einen geraucht habe. Da war natürlich die Hölle los.
Kann ich verstehen weil ich ihr nicht die Wahrheit gesagt habe. Auch kann ich verstehen wenn jemand weder Alk. noch andere Dro. gutheißen kann. Aber sich so dermaßen aufzuregen, dem anderen etwas unterstellen was nicht wahr ist (ausgenommen die genannte Situation), herabwürdigend über den Partner sprechen nur weil er B. am Kiosk kauft. Zu behaupten ich hätte ihr verschwiegen mal einen zu rauchen, finde ich persönlich übertrieben.
Das lasse ich mir auch nicht verbieten schließlich sind wir Erwachsene und müssen doch selbst entscheiden dürfen was wir machen, sofern alles in einem "gesunden" Rahmen passiert. Auch wenn sie dadurch die Meinung hat ich wäre total süchtig.
Jetzt steht natürlich die Frage im Raum, wie geht es weiter. Sie will mit so jemandem nicht zusammen sein, ich werde mich da aber auch nicht ändern wollen. Jeder ist wie er ist und sollte sich sein Leben nicht durch jemanden einschränken lassen, auch wenn es der eigene Partner ist. Ja es gehören Kompromisse dazu und ja es mag ein Vergleich von Äpfel und Birnen sein. Aber ich kritisiere oder verbiete ihre fress Orgien vor ihren Tagen auch nicht, die sie teils vor mir verheimlicht.
Unabhängig davon ob ihr pro Alk./Dro. oder dagegen seid, wie seht ihr btw bewertet diese Situation?
Mich belastet das mittlerweile schon so sehr, das ich Angst davor habe ein B. zum Fußball zu trinken und wenn dann nur so das sie es nicht mit bekommt.
Danke fürs zuhören.
Grüße
Khorne