Bazzi
Gast
Ich habe eigentlich keine Probleme mit einem/meinem Mann, deshalb bin ich nicht sicher ob ich hier richtig bin.
Es geht vielmehr um den Umgang mit meiner besten Freundin. Wir kennen uns schon seit der Grundschule und bisher habe ich IMMER zu Ihr gehalten und umgekehrt natürlich auch.
Im Moment ist mir das nicht mehr möglich, weil wir einfach auf zu verschiedenen Seiten sind.
Sie ist bzw. war die Geliebte eines Mannes. Jetzt ist Sie seine Freundin.
Dieser Mann war natürlich verheiratet samt Kind etc.
Ich bin eine Ehefrau (nicht die Ehefrau dieses Mannes). Betrogen wurde ich bisher von meinem Mann auch noch nicht. Zumindest weiß ich bisher nichts Gegenteiliges.
Nun wie es unter besten Freundinnen nunmal so ist, redet man natürlich auch über diese Situation.
Ich kann und will ihr im Bezug auf dieses Thema keine Freundin sein. Sie hat sich oft ausgeheult, ich habe sie auch getröstet und war für Sie da ABER ich stehe eigentlich ehr auf der Seite der betrogenen Ehefrau, was ich ihr auch sage.
Sie möchte natürlich, dass ich als Ihre beste Freundin, zu Ihr halte gegen die böse Ehefrau, die laut ihr "gestört" ist, keinen Stolz hat, sich ständig einmischt, nicht möchte das Ihr Kind mit ihr der neuen Freundin Kontakt hat etc.
Ich hingegen möchte nicht meine persönliche Meinung oder meine moralischen Vorstellungen verleugnen nur um Ihrer Meinung zu sein. Ich fände das sehr heuchlerisch.
Wie gesagt ich bin gerne für Sie da, tröste Sie oder gebe Ihr Ratschläge wenn sie das möchte aber Sie muss sich eben auch manchmal, wenn sie etwas über die "böse" Ehefrau erzählt bzw. sich über Sie aufregt von mir anhören, dass ich einiges genauso gemacht hätte wie die Ehefrau, wenns mein Mann wäre oder eben auch das ich ehr ihr Verhalten "gestört" finde, wie sie so schön sagt.
Nun wie löst man sowas am besten ohne das es ständig stress gibt? Einfach nicht drüber reden geht ja schlecht. Sie holt dieses Thema ständig raus, weil immer irgendwas ist worüber sie grad enttäuscht, traurig oder wütend ist