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Ehemaliger User
Gast
Hallo ihr alle!
@mathes:
Ich denke solche Fälle von denen du geschrieben hast gibt es bestimmt auch.
Aber ich bin dennoch der Auffassung, dass es auch Beziehungen gibt wo eine Pause, bzw. eine Trennung auf Probe sinvoll ist um sich seiner gefühle klar zu werden. Und ich finde schon das man das tun kann. Ich würd nur das Wort denken nicht verwenden, sondern in sich heineinhören, sein Gefühl kennenlernen und diesem dann vertrauen.
Und wenn man erkennt, bzw. fühlt dass man den Partner noch liebt, dann ist das für mich der richtige Zeitpunkt um sich Hilfe zu holen und beispielsweise eine Paartherapie zu machen.
Eine Garantie ist das natürlich nicht, aber ein Versuch. Und wenn die Basis noch da ist, die Liebe, und auf beiden Seiten der Wunsch, dass man weiter gemeinsam gehen möchte, aber auch die Probleme sieht und dass man es alleine vermutlich nicht schafft, dann ist das meiner Meinung nach ein sinvoller Weg, und hat weniger damit zu tun, dass man seinen Trennungswunsch sich und dem anderen nicht eingestehen möchte.
@Gerds
Ich kann nachempfinden, dass aus der Sicht des verlassenen Partners es wichtig ist den Kontakt mit seinem Partner einzustellen, bzw. so gering wie möglich zu halten.
Wie wenn nicht so, sollte man Abstand bekommen. Und wenn der verlassende Partner auch noch zu Ausbrüchen und groben Kränkungen neigt, dann ist es natürlich umso wichtiger.
Mir gefällt halt nur der Ton nicht, mit dem hier oft über die Kontaktsperre geschrieben wird und mir ist der Rat auch einfach zu allgemein.
Wenn man z.b, so wie bei uns noch zusammen in einer Wohnung wohnt, dies auch länger noch so bleiben wird und dann auch noch ein gemeinsames Kind da ist, dann ist so eine Kontaktsperre mit Vorsicht zu genießen.
Mein Mann hat es versucht, aber ich denke er hat es gänzlich mißverstanden. Es kommen furchtbare Szenen zustande.
Da ja mein Mann auch hier schreibt und ich sein erstes Posting und einige folgende Antworten gelesen habe, weiß ich wie unendlich verschieden die Perspektiven der beiden Menschen sind die sich trennen, und wie schwer es ist wirklich einen guten Rat zu geben, da die Darstellungen natürlich einseitig und höchst subjektiv sind.Und ich hab halt erfahren erfahren, dass ein verdammt großer Mist dabei raus kommen kann, wenn man die Kontaktsperre so versteht wie mein Mann es getan hat.
Und damit mein ich jetzt nicht sowas in der Art dass ich beleidigt bin weil er ab und an nicht mehr mit mir redet oder ich überhaupt nicht verstehen kann, weshalb für ihn das alles so schwierig ist. Bei uns gehts um ganz andre Dinge.
Es gibt übrigens auch den umgekehrten Fall: Die Notwendigkeit der Kontaktsperre für denjenigen Partner der verlässt. Ebenfalls zum eigenen Schutz.
Ich wünsche dir für deinen Weg alles Gute!
@Nutzer
Jetzt ists mir klarer. Ich denke, dass ist die ganz normale Ambivalenz.
Gruß!
@capricorn
Ich sehe das mit der Kontaktsperre und dem Selbstschutz schon ein. Hab ich auch zu Gerd schon geschrieben.
Wenn du schreibst, dass man als verlassender Partner eine "vernünftige" Reaktion erwartet, dann erwarte ich das tatsächlich. Jetzt ist die Frage, was man unter vernünftig versteht. Bezogen auf meine Situation (ich habs schon geschrieben, Kind und gemeinsame Wohnung) erwarte ich als vernünftig, dass man u.a."hallo" und "tuschüss" sagt, wenn man kommt, bzw geht, und noch so andere ganz normale sachen, was den menschlichen Umgang betrifft, für den man sorge tragen sollte wenn ein Kind mit im Haushalt lebt.
Ich denke man kann natürlich nicht erwarten, dass der verlassene Partner sich sofort mit einem hinsetzt und sachlich über die noch zu regelnden dinge spricht, sagt jaja, ich seh das auch so dass wir uns trennen sollten, etc.
Verstehst du was ich meine? Ich bin heut ein bißl unsortiert.
Thema: Partner wird zu wenig eingebunden, die Verlasser sollten mehr kämpfen
Ich geb dir recht, die Leute gibt es auch. Ich persönlich habe schon immer wenig vom Konzept der sogg. Lebensabschnittspartner gehalten.
Es kommt halt immer auf den Einzellfall an.
Du schreibst "Was ich den Verlassern (speziell meiner Exfrau) vorwerfe ..."
Ich finds nett, dass du in Klammer noch deine Exfrau ergänzt hast, aber das ist doch an sich eine Verallgemeinereung, wenn du von DEN Verlassern schreibst. Sie gibt es nicht. Jeder hat seine Version der Geschichte.
Vielleicht ist deine ehemalige Frau der Meinung sie HAT sehr oft versucht mit dir darüber zu sprechen.
Ich bin wirklich sehr vorsichtig geworden seitdem ich das Posting von meinem Mann gelesen habe. Ich sass vor Wut fast an der Decke, weil ich natürlich eine ganz andere Geschichte habe.
Nur soviel: Wir sassen 2mal bei einer psychoanalytischen Paartherapeutin und ich war ca. 4 mal zu Ehegesprächen bei seiner Psychologin mit dabei und Sonntags beim Spazieren gehen haben wir sehr oft über unsere Situation gesprochen.
Alles letztes Jahr. Und ich hab auch und höre noch immer das Argument, "mir war es nicht so klar, dass es so ernst ist".
Tut mir leid, aber da kann ich nichts mehr dazu sagen.
Aber es ist meine Sicht der Dinge. Und sie ist genauso subjektiv wie die von meinem Mann.
Ich denke es muss wirklich einiges an Zeit vergehen bis es möglich wird Frieden mit der vergangenheit zu schließen und es zu akzeptieren, dass jeder seine Sicht der Dinge hat.
Alles Gute für dich!
Lieber Gruß,
Lillith
@mathes:
Ich denke solche Fälle von denen du geschrieben hast gibt es bestimmt auch.
Aber ich bin dennoch der Auffassung, dass es auch Beziehungen gibt wo eine Pause, bzw. eine Trennung auf Probe sinvoll ist um sich seiner gefühle klar zu werden. Und ich finde schon das man das tun kann. Ich würd nur das Wort denken nicht verwenden, sondern in sich heineinhören, sein Gefühl kennenlernen und diesem dann vertrauen.
Und wenn man erkennt, bzw. fühlt dass man den Partner noch liebt, dann ist das für mich der richtige Zeitpunkt um sich Hilfe zu holen und beispielsweise eine Paartherapie zu machen.
Eine Garantie ist das natürlich nicht, aber ein Versuch. Und wenn die Basis noch da ist, die Liebe, und auf beiden Seiten der Wunsch, dass man weiter gemeinsam gehen möchte, aber auch die Probleme sieht und dass man es alleine vermutlich nicht schafft, dann ist das meiner Meinung nach ein sinvoller Weg, und hat weniger damit zu tun, dass man seinen Trennungswunsch sich und dem anderen nicht eingestehen möchte.
@Gerds
Ich kann nachempfinden, dass aus der Sicht des verlassenen Partners es wichtig ist den Kontakt mit seinem Partner einzustellen, bzw. so gering wie möglich zu halten.
Wie wenn nicht so, sollte man Abstand bekommen. Und wenn der verlassende Partner auch noch zu Ausbrüchen und groben Kränkungen neigt, dann ist es natürlich umso wichtiger.
Mir gefällt halt nur der Ton nicht, mit dem hier oft über die Kontaktsperre geschrieben wird und mir ist der Rat auch einfach zu allgemein.
Wenn man z.b, so wie bei uns noch zusammen in einer Wohnung wohnt, dies auch länger noch so bleiben wird und dann auch noch ein gemeinsames Kind da ist, dann ist so eine Kontaktsperre mit Vorsicht zu genießen.
Mein Mann hat es versucht, aber ich denke er hat es gänzlich mißverstanden. Es kommen furchtbare Szenen zustande.
Da ja mein Mann auch hier schreibt und ich sein erstes Posting und einige folgende Antworten gelesen habe, weiß ich wie unendlich verschieden die Perspektiven der beiden Menschen sind die sich trennen, und wie schwer es ist wirklich einen guten Rat zu geben, da die Darstellungen natürlich einseitig und höchst subjektiv sind.Und ich hab halt erfahren erfahren, dass ein verdammt großer Mist dabei raus kommen kann, wenn man die Kontaktsperre so versteht wie mein Mann es getan hat.
Und damit mein ich jetzt nicht sowas in der Art dass ich beleidigt bin weil er ab und an nicht mehr mit mir redet oder ich überhaupt nicht verstehen kann, weshalb für ihn das alles so schwierig ist. Bei uns gehts um ganz andre Dinge.
Es gibt übrigens auch den umgekehrten Fall: Die Notwendigkeit der Kontaktsperre für denjenigen Partner der verlässt. Ebenfalls zum eigenen Schutz.
Ich wünsche dir für deinen Weg alles Gute!
@Nutzer
Jetzt ists mir klarer. Ich denke, dass ist die ganz normale Ambivalenz.
Gruß!
@capricorn
Ich sehe das mit der Kontaktsperre und dem Selbstschutz schon ein. Hab ich auch zu Gerd schon geschrieben.
Wenn du schreibst, dass man als verlassender Partner eine "vernünftige" Reaktion erwartet, dann erwarte ich das tatsächlich. Jetzt ist die Frage, was man unter vernünftig versteht. Bezogen auf meine Situation (ich habs schon geschrieben, Kind und gemeinsame Wohnung) erwarte ich als vernünftig, dass man u.a."hallo" und "tuschüss" sagt, wenn man kommt, bzw geht, und noch so andere ganz normale sachen, was den menschlichen Umgang betrifft, für den man sorge tragen sollte wenn ein Kind mit im Haushalt lebt.
Ich denke man kann natürlich nicht erwarten, dass der verlassene Partner sich sofort mit einem hinsetzt und sachlich über die noch zu regelnden dinge spricht, sagt jaja, ich seh das auch so dass wir uns trennen sollten, etc.
Verstehst du was ich meine? Ich bin heut ein bißl unsortiert.
Thema: Partner wird zu wenig eingebunden, die Verlasser sollten mehr kämpfen
Ich geb dir recht, die Leute gibt es auch. Ich persönlich habe schon immer wenig vom Konzept der sogg. Lebensabschnittspartner gehalten.
Es kommt halt immer auf den Einzellfall an.
Du schreibst "Was ich den Verlassern (speziell meiner Exfrau) vorwerfe ..."
Ich finds nett, dass du in Klammer noch deine Exfrau ergänzt hast, aber das ist doch an sich eine Verallgemeinereung, wenn du von DEN Verlassern schreibst. Sie gibt es nicht. Jeder hat seine Version der Geschichte.
Vielleicht ist deine ehemalige Frau der Meinung sie HAT sehr oft versucht mit dir darüber zu sprechen.
Ich bin wirklich sehr vorsichtig geworden seitdem ich das Posting von meinem Mann gelesen habe. Ich sass vor Wut fast an der Decke, weil ich natürlich eine ganz andere Geschichte habe.
Nur soviel: Wir sassen 2mal bei einer psychoanalytischen Paartherapeutin und ich war ca. 4 mal zu Ehegesprächen bei seiner Psychologin mit dabei und Sonntags beim Spazieren gehen haben wir sehr oft über unsere Situation gesprochen.
Alles letztes Jahr. Und ich hab auch und höre noch immer das Argument, "mir war es nicht so klar, dass es so ernst ist".
Tut mir leid, aber da kann ich nichts mehr dazu sagen.
Aber es ist meine Sicht der Dinge. Und sie ist genauso subjektiv wie die von meinem Mann.
Ich denke es muss wirklich einiges an Zeit vergehen bis es möglich wird Frieden mit der vergangenheit zu schließen und es zu akzeptieren, dass jeder seine Sicht der Dinge hat.
Alles Gute für dich!
Lieber Gruß,
Lillith
