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Frisch getrennt

Nutzerkennung

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Hallo zusammen,

bin vor einigen Tagen zufällig auf dieses Forum gestoßen und habe auch viele der Beiträge gelesen, jetzt kratze ich (m,31j) meinen ganzen Mut zusammen -oder den kümmerlichen Rest der noch da ist- und schreibe selber meine Geschichte hier rein.
Es gibt wirklich seltsame Zufälle.

Vor 4 Tagen hat sich meine Freundin von mir getrennt, wir waren 7 Jahre zusammen, sind gerade frisch vor wenigen Monaten umgezogen und außerdem auch noch verlobt gewesen. Und plötzlich höre ich, das wir uns außeinander gelebt haben, Sie keine Gefühle mehr für mich empfindet und so nicht mehr weiter machen kann. Anzeichen für eine Trennung gab es meiner Meinung nach keine, vielleicht war ich auch blind, aber wir haben viel gesprochen und gelacht, jeden Tag "süsse" SMS ausgetauscht und uns immer auf den gemeinsamen Feierabend gefreut und diesen auch genossen.

In kürze steht unser geplanter Urlaub an, auch auf den haben wir uns sehr gefreut, Tagelang darüber gesprochen wie gut uns das tun wird, denn diesen brauchten wir wirklich dringend. Der kürzliche Umzug in die neue Wohnung war sehr stressig, auch im Job wurden wir z.Zt. sehr gefordert und nicht zu vergessen, einige Schulden mußten beglichen werden, nicht viel aber es wurde schon etwas knapper mit dem Geld. Es gab gesundheitliche Probleme mit Ihrer Mutter, die auch noch in Scheidung lebte (ER war wirklich ein Ars**) und das alles kostete sehr viel Kraft, unsere gemeinsame Kraft. Insgesamt das ganze letzte Jahr war sehr hart für uns und dennoch hatten wir zusammen gehalten, wir beide waren der Meinung das wir das gemeinsam schaffen, durch reden und für einander da sein, denn schließlich muß man auch den Alltag und die Routine bewältigen können.

Im Bett lief seit einem halben Jahr nicht mehr viel aber auch hier gab es keinen Streit diesbezüglich, wir waren uns auch hier einige, das es auf unseren Stress zurückzuführen ist...wird sich schon alles wieder geben.

Und jetzt kürzlich, die größten Probleme sind abgetragen und der befreiende Urlaub steht an, zieht Sie zu Ihrer Mutter, quasi als "Auszeit"....oder doch nicht....Sie weiß es nicht genau ob es eine Auszeit sein soll. Und ich verstehe die Welt nicht mehr. Man bewältigt gemeinsam Probleme, macht dadurch in der Beziehung (und Finanziell) abstriche, schafft es gemeinsam bergauf -es kann jetzt nur noch besser werden- und steht dann plötzlich alleine da, alle gemeinsamen Pläne und Wünsche werden über Board geworfen.

Ich weiß z.Zt. gar nicht was ich fühlen soll, wo ich stehe und geschweige denn wer ich bin. Ein "anderer" ist nicht im Spiel, das hat Sie mir (und einigen Freunden) versichert....und ich glaube Ihr, also was ist los ? Ist Sie an einem Punkt, an dem es einfach ZUVIEL ist oder habe ich doch gravierende Fehler gemacht. Sie sagt nein, ich wäre sehr lieb und es täte Ihr unendlich Leid. Kann mir das jemand erklären, ich verstehe nichts mehr.

Vielleicht haben wir die Probleme und Routine doch nicht so gut bewältigt, alles was ich momentan in unserer "noch" Wohnung sehe, sehe ich "anders", ich nehme es "anders" wahr und es hat plötzlich viel mehr Bedeutung. Alle Bilder, Deko und sogar die Haustiere. Warum schmerzt das alles so ? Kinder haben wir keine, aber die waren ebenfalls in Planung, in 2 Jahren sollte es soweit sein. Ja, wir waren uns in vielen Dingen einig, das frißt mich auf, denn ich verstehe das "warum" nicht.

Kann mir das jemand erklären oder bin ich einfach nur blind ?

Danke für`s von-der-Seele-schreiben

Gruß an alle hier
Nutzerkennung

P.S.
Sollte ich unverständlich geschrieben haben, so bitte ich um Nachsicht. Ich kann meine Gedanken im Moment nur schwer ordnen


/edit
Entschuldigt, ich schrieb ich bin 34, das ist falsch. Ich bin 31, -> Tippfehler.




31.08.2003 16:37 • #1


Engel

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Hallo,

das was du da so erzählst erinnert mich ziemlich an meine Vergangenheit.....

Es ist gut, dass du alles niedergeschrieben hast. Das tut gut. Spreche aus eigener Erfahrung.

Es ist noch zu frisch denke ich, dass man vielleicht merkt, was in den sieben Jahren, die ihr zusammen gewesen seit, alles falsch gelaufen ist. Soetwas kommt immer erst nach und nach. Der Punkt ist vielleicht, dass Sie vielleicht zu sehr ins nachdenken gekommen ist und vielleicht dachte, dass das wohl doch nicht das "Leben" gewesen sein konnte. Du hast ja schon geschrieben, dass du glaubst, dass ihr alles zuviel geworden ist. Das vermute ich auch.

Gib ihr Zeit nachzudenken. Laß sie mal einige Zeit für sich. Das tut dir vielleicht mal gut und ihr bestimmt auch. Geh mal allein mit Freunden weg und laß mal so richtig alles raus....

Ignoranz macht Interessant! Laufe ihr nicht hinterher. Melde dich vielleicht ab und zu mit einer lieben SMS, aber mehr nicht!

Warte ab und versuche nicht zwanghaft, dass sie zu dir zurückkommt. Denn da erreicht man meist nur das Gegenteil. Fasse du erst mal klare Gedanken! Ordne dein Leben und versinke nicht in unzähligen Fragen, auf die man jetzt sowieso keine Antworten findet. Lasse sie auf dich wieder zukommen....nur so habt ihr eine Chance. Gib ihr die Zeit!

Gruß Engel

31.08.2003 17:27 • #2


Ehemaliger User

Hallo Nutzer,

wenn kein Anderer im Spiel ist, wie Du vermutest, dann wird jetzt bei ihr die Frage kursieren: "War das schon alles im Leben?" Die Probleme, die Ihr gemeinsam hattet, haben diesen Gedanken verdrängt, denke ich. Sie hat jetzt wahrscheinlich auch den Gedanken, daß sie etwas versäumt oder schon verpasst hat. Es könnte daraus eine Selbstverwirklichungs-Phantasie werden, in der Du keinen Platz hast.

Es geht jetzt darum, daß sie ihren Weg finden muß und sich die Frage stellen muß, ob sie diesen mit oder ohne Partner geht. Bei dieser Diskussion kannst Du wahrscheinlich nicht helfen, da Du ja ein Teil der "Problematik" bist.

Ich würde - wie von Engel vorgeschlagen - erst einmal die nötige Zeit vergehen lassen, bis sie weiß, was sie will. Das ist für Dich sicherlich schwer, da ja von Deiner Seite aus auch Gefühle da sind. Aber Dich aufzudrängen ist jetzt sicherlich der falsche Weg. Laß sie in Ruhe und halte KEINEN Kontakt. Sie muß auch merken können, ob was fehlt - und mit dem Kontaktabbruch wird sie das am ehesten feststellen können. Wenn Du Dich immer wieder anbietest, ist sie sich Deiner sicher. Und damit wirst Du unattraktiv.

Kümmere Dich jetzt mehr um Dich, suche Deine Interessen (die Du vielleicht vor der Partnerschaft hattest), fahre notfalls alleine oder mit einem guten Freund in Urlaub, lebe Dein Leben so gut es geht weiter. Signalisiere dadurch (und lebe es auch so!), daß Du gut ohne sie auskommen kannst - das ist meiner Meinung nach auch der richtige Weg; nie ganz abhängig sein. Gruß, Gerd

01.09.2003 13:01 • #3


Nutzerkennung


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Hallo zusammen,

erstmal Danke Euch beiden für die Antworten und aufmunternden Worte. Sowas ist viel Wert und um Ehrlich zu sein, sind die Worte von "fremden" Menschen, die sowas auch schon erlebt haben oder erleben, im Moment für mich genauso viel Wert (damit meine ich auch andere Themen hier im Board), wie von meinen engeren Freunden. Das hätte ich NIE gedacht. Und auch die Ratschläge decken sich zudem noch . Das schafft irgendwie Mut...oder aber ich klammer mich an die einzige Hoffnung die ich noch habe, sie in Ruhe zu lassen und zu warten, was für Optionen bleiben denn auch noch.

Auf jedenfall war heute mein erster Arbeitstag nach der Trennung oder Auszeit, das weiß ich bis jetzt immer noch nicht so genau. Was ich weiß ist, das es unbeschreiblich schlimm ist, nach Feierabend in die leere Wohnung zu kommen und sie ist nicht da bzw. kommt nicht nach Hause. Schon auf dem Heimweg hatte ich auf der Autobahn das Gefühl, mein Herz schnürrt sich zusammen, ich bekomme keine Luft und könnte nur noch schreien. Also warum reiße ich das Lenkrad an der nächsten Brücke nicht was nach rechts und donner gegen den Brückenpfeiler ? Dann wäre ich den Schmerz, diese innere Leere und vor allem auch diese, endlosen Gedanken und Fragen, los. Irgendwie scheint da aber der Selbsterhaltungstrieb zu erwachen, ich denke viele hier werden das kennen, man macht es einfach nicht und fährt brav Heim.

Wie erwartet ist die Wohnung, bis auf 2 Haustiere, leer....aber Sie war wohl kurz da (Schlüssel hat Sie noch). Es liegt ein Brief auf der Theke, indem sie mir schreibt, das Sie da war um einige Anziehsachen zu holen und um die fälligen Überweisungen auszufüllen. Des weiteren soll ich ihr nicht böse sein, sie hätte schon genug Schuldgefühle und es fällt ihr auch nicht leicht. Sie ruft mich die Tage an und soll auf mich aufpassen.

Ist das jetzt Feigheit oder wie soll ich das verstehen ? Man steht so viel durch, ist immer für den einen da und dann wird man fallen gelassen, wie eine heiße Kartoffel. Und wie ich schon geschrieben habe, zu einem Zeitpunkt, an dem es doch wieder richtig bergauf geht. Es ist doch nicht meine "Schuld", das sie Schuldgefühle hat und fällt es mir leicht ?

Mein erster Gedanke -nachdem ich den Brief las- war also, das sie sich jetzt also aus meinem Leben "schleichen" will. Bin also hoch ins Schlafzimmer aber der größte Teil ihrer Klamotten war noch da. So ziemlich alle ihre Sachen in allen Möglichen Räumen (Kosmetika usw) waren noch da. Das alles verwirrt mich immer mehr und schon wieder ist dieses Gefühl da, welches mich von innen zerfrisst. Der nächste Abend, den ich mit meinen ganzen Gedanken, Gefühlen und der leere im Herzen verbringen werde, bricht nun über mich herein.

Ich brauche Sie wirklich und hätte vielleicht noch besser auf "uns" aufpassen sollen, aber umso "länger" es jetzt dauert, desto kleiner ist meine Hoffnung....und dabei ist es nicht mal 1 Woche her. Und irgendwie war es erneut ein Stich ins Herz, als ich "ich war kurz hier um einige Anziehsachen zu holen", gelesen habe.

ich danke euch nochmal für`s "zuhören", die Ratschläge und lieben Worte.

Gruß
Nutzerkennung

01.09.2003 18:06 • #4


Ehemaliger User

Hallo Nutzer,

schau Dir doch mal Antwort Nr. 5 an auf dem Link, den ich Dir hier gebe.

http://web18.h1430.serverkompetenz.net/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?board=Neuanfang;action=display;num=1062349632;start=

Übrigens - das mit dem Kontollieren, ob sie schon ausgezogen ist, ist normal - so ein wenig Verfolgungswahn hatte ich auch in meiner ersten Krise. Auch diese Stiche sind normal, die wirst Du noch oft haben - bei den banalsten Kleinigkeiten. Aber nochmal - lies Dir das von durch, ist ´ne richtige Anleitung. Gefällt mir und passt bei Dir - so mein Gefühl.

Geh hier mal öfter in den chat, der lenkt auch ab. Gruß, Gerd

01.09.2003 18:38 • #5


Nutzerkennung


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Hallo GerdS

danke für den link !! Habe ALLES gelesen und es war wie eine Ohrfeige, als hätte mich soeben jemand durchgeschüttelt.
Dein link brachte mich erneut zum Beitrag noch Anna1976 "Tut es nicht". Den hatte ich zwar schon überflogen, aber nicht verstanden oder verstehen wollen. irgend etwas hat mir wohl grad die Augen geöffnet, zumindest für diesen Moment. Danke auch an Anna !!!!!!!
Im Grunde nichts anderes, was auch in vielen anderen Beiträgen steht, was Engel geschrieben hat und was meine Freunde sagen. Man ist wirklich blind...

Auch ich habe ihr in meiner ersten schlaflosen Nacht einen Brief geschrieben, in dem ich verbal vor ihr gekrochen bin und wie ein Hund gewinselt habe. Am nächsten Morgen gleich eine SMS hinterher, Reaktion gleich Null.

Ich will nicht sagen das ich mich jetzt gut fühle, aber ich denke ich wache ganz langsam auf, jetzt im moment gibt mein Bauch wohl ruhe und man Kopf hat endlich wieder übernommen. Ich war bis jetzt der Meinung, sie soll wissen wie schlecht es mir geht, sie soll sehen wie ich leide aber das scheint wirklich der falsche Weg zu sein.

Nur frage ich mich, wie ich mich verhalten soll, wenn sie wieder reinschneit um Sachen zu holen ? Denn schließlich ist noch fast alles hier. Hat darauf jemand einen Ratschlag ?

Gruß & Danke
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01.09.2003 21:26 • #6


mathes

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Mal ganz praktisch geantwortet: Pack all ihre Sachen ordentlich zusammen, am besten schon in Taschen und Koffer, und stell sie dort hin, wo sie sie beim reinkommen sofort sieht und mitnehmen kann. Dann gibt es für sie nämlich keinen Grund, nochmal wiederzukommen. Die Erkenntnis, dass sie damit nämlich einen endgültigen Schritt tut, gibt oftmals Anlass, nochmal nachzudenken. Und wenn all ihre Sachen dann wirklich weg sind - tu was für dich. Schrei, tu irgendwas, lass es raus (na ja, mach aber besser nichts kaputt - darüber ärgert man sich nachher nur), aber gesteh dir ein, dass es dir wirklich *schei.* geht, heul ruhig (hab ich auch schon getan), schütt dir mit Freunden richtig die Birne zu und lass dich mal durchhängen. Nichts ist schlimmer, als wenn man immer die Fassade aufrechterhält - das macht einen kaputt. Aber irgendwann kommt der Punkt,wo du merkst, dass du wirklich drüber *hinweg* bist - ehrlich! Das ist wie ein kleines Gefühl der Erlösung. Und dann wirst du sogar auch soweit sein, dass du über die Zeit bis dahin lachen kannst.

Und ehrlich gesagt - alles, was nach so einer Story kommt, ist in der Regel besser als die vorherige Beziehung, weil man sich durch sowas einfach selber besser kennenlernt und seine Bedürfnisse eher artikuliert. Sieh es als Test - als Chance für dich selber. Sie hat eine Entscheidung getroffen. Jetzt ist es an dir, eine Entscheidung für dich zu treffen und ein neues Leben anzufangen.

02.09.2003 07:49 • #7


Tutangus

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Hallo Nutzer,

dem, was Mathes geschrieben hat, kann ich mich nur anschließen. Ich habe vor kurzem das Gleiche durchgemacht.

Du hattest noch geschrieben, sie solle wissen, wie schlecht es dir geht, bist aber damit auf die "Schnauze" gefallen. Damit erreichst du nichts - im Gegenteil. Sie würde sich nur weiter von dir abwenden.

Du musst ihr demonstrieren, wie GUT es dir geht, und wie gut es dir gefällt, wieder dein eigener Herr zu sein. Zeig ihr, dass du alleine im Leben klar kommst.

Und wenn sie das weiß, lässt du nichts mehr von dir hören! Kein Anruf mehr, keine SMS, keine Mail, kein Treffen - gar nichts. Lass sie verhungern. Aber zu diesem Thema gab es ja nun zahlreiche Beiträge. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ich hatte Ähnliches erlebt. Meine Freundin hatte sich von mir getrennt. Immer wenn ich ihr anfangs erzählte, dass es mir schlecht ging, sagte sie mir, dass es ihr im Moment alleine gut ginge. Also habe ich später das Gegenteil behauptet. Ich hatte ihr auch erzählt, dass ich mich mit Leuten aus dem Internet treffen würde. Darauf hin wurde sie schon eifersüchtig, obwohl ich noch nicht mal erwähnte, ob diese Personen männlich oder weiblich sind.

Später kam dann der Kontaktabbruch. Ich ließ sie auch wissen, dass ich mittlerweile ebenfalls keine Chance mehr sähe. So langsam fühlte sie, wie der Zug endgültig abfuhr. Sie hatte Angst, mich zu verlieren und bat um ein Gespräch.

Wir sind nach 3-monatiger Trennung wieder zusammen. In dieser Zeit davor ist uns beiden klar geworden, wie wichtig wir uns sind und dass wir uns wirklich lieben. Nur waren bei ihr die Gefühle blockiert und sie war überzeugt davon, nicht mehr genügend für mich zu empfinden. Das hatte sich nun wieder geändert.

Es geht leider nicht immer so aus. Aber um es noch einmal zu betonen: Der Kontaktabbruch und ihr gegenüber zu demonstrieren, dass es dir (angeblich) gut geht, hilft dir - so oder so. Denn selbst wenn es endgültig ist, kannst du besser damit abschließen, da es auch für dich gefühlsmäßig erst einmal vorbei ist. So findest du schneller den richtigen Weg, wieder nach vorne zu schauen.

Ich weiß, was in dir vorgehen muss. Es ist ein schlimmer Zustand, den ich keinem wünschen würde. Aber das gehört nun leider mal zur Liebe dazu...

Lass deinen Schmerz raus. Ich habe es sogar noch provoziert, indem ich traurige Lieder gehört habe. Es hilft dir, den Druck abzubauen.

Konzentriere dich auf deinen Job. Nicht dass du den auch noch verlierst  >:(... Wenn du Konzentrationsschwierigkeiten hast, scheue dich nicht, Medikamente zu nehmen. Es gibt da schon sehr hilfreiche homöopatische Mittel. Das hilft dir ebenfalls gut über die nächste Zeit hinweg.

Ich wünsche dir, dass du das ganze gut durchstehst und bald wieder lachen kannst - ob mit ihr oder ohne sie. Stell dich auf das Schlimmste ein (dass es vorbei ist) - denn die Hoffnung tut am meisten weh...

Tutangus

02.09.2003 09:35 • #8


Ehemaliger User

lieber nutzer,

mich hat dein posting angespochen und ich möchte dir gerne antworten.

kurz zu mir:ich bin überwiegend stille leserin dieses forums und ich habe mich von meinem mann vor ca. 9 wochen getrennt. auch bei uns ist kein anderer mann im spiel.

du schreibst sehr klar, deine verzweiflung, dein unverständnis, aber auch die liebe und zuneigung zu deiner freundin sind deutlich zu spüren.

was in ihr vorgeht, kann ich dir nicht sagen, es wären alles nur spekulationen und vermutungen. sie hat ihre geschichte, und du deine.
für ihren weg, den sie jetzt geht wird sie ihre gründe haben. und dass er ihr  nicht leicht fällt, kannst du an ihren äußerungen. entnehmen. auch dass ihr nach wie vor an dir liegt.  

was das thema kontaltsperre anbelangt habe ich eine etwas andere meinung als die meisten hier. mir gefällt auch das posting von anna nicht. es ist der ton mit welchem ich probleme habe.

meiner meinung nach ist es der falsche weg, dem anderen partner, aus seiner eigenen verletzung heraus, zu demonstrieren, dass es einem ja soooo gut, dass man den anderen überhaupt nicht braucht und aprupt nur noch die nötigsten worte miteinander wechselt.
ich finde man/du sollte gut überlegen, ob dieser weg sich für einen selbst/dich gut anfühlt. als pauschaltratschlag halte ich ihn für problematisch.
wichtig ist, dass du bei deinem verhalten ihr gegenüber ein gutes gefühl für dich selbst hast.

vielleicht ist es dir möglich, ich schrieb so etwas an anderer stelle schon mal, ihr zu sagen, dass du sie liebst, dir die gemeinsam verbrachten jahre sehr kostbar sind. Dass du ihr aber auch die zeit geben möchtest sich über ihre gefühle klar zu werden.
ich weiß wie schwer das ist und vielleicht hört es sich in deinen ohren geradzu unmenschlich an, da ja der wahnsinns schmerz da ist und vermutlich auch wut und eventuell sogar hass.
aber ich denke, dass es die einzige möglichkeit ist um eventuell nochmal eine beziehung entstehen zu lassen.

sie braucht zeit. und wenn du ihr diese zeit läßt, ihr das auch sagst, hat sie die möglichkeit ihre gefühle ehrlich zu überdenken.
das geht nur, wenn man abstand hat.
und der abstand, da bin ich mir sicher tut auch dir gut. aber ich finde es fair, ihr das auch zu sagen, und nicht einfach hops den kontakt abzubrechen. du kannst sie bitten, auch dir den nötigen abstand zu geben, den du brauchst um mit deinen gefühlen und der jetzigen situation klar zu kommen.
wenn du ihr deine gefülhle ehrlich (damit meine ich nicht flehen, oder sie in irgendeiner art beeinflussen zu möchten) mitteilst und ihr dann sagst, dass du abstand möchtest, bewirklt das 1000 mal mehr als alles andere.

sie wird wissen was sie an dir hat. aber das weiß sie auch jetzt schon. es ist in deinen erzählungen von ihr spürbar.

mir fällt da ein schöner weiser spruch ein. er lautet:

lieben heißt loslassen ...

vielleicht kannst du die botschaft fühlen.

lieber nutzer, ich wünsche dir herzlich alles gute und viel kraft für die nächste zeit.

Sorge gut für dich, in dem du deinen ganzen schmerz, dein unverständis, deinen zorn und deine wut mit jemanden besprichst bei dem es gut aufgehoben ist.

lieber gruß,

lillith

02.09.2003 13:10 • #9


mathes

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Nur kurz dazu: Gefühle kann man nicht überdenken oder versuchen, sich darüber klar zu werden. Sobald man das tut, sind es keine authentischen Gefühle mehr - man landet dann in einer konstruierten "eigentlich wollen wir ja, aber können doch nicht, aber irgendwie schafft man ja alles, was man will, obwohl wir beide wissen, dass das nicht geht"-Beziehung. Ehrliche Entscheidungen für oder gegen eine Beziehung trifft man *nur* in dem Moment, in dem man diese Entscheidung trifft (und danach auch versucht, dazu zu stehen, auch wenn's schwerfällt.

Es gibt auch keine "Beziehungspausen". Das sind in der Regel nur die Phasen, in denen man/frau noch nicht den Mut hat, ehrlich zu sich selber und zum anderen zu sein.

02.09.2003 13:22 • #10


Nutzerkennung


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Hallo Ihr lieben Leidensgenossen,

erstmal Danke für die Antworten, dieses Board -und damit meine ich EUCH- hilft mir wirklich sehr.


@mathes
Die Fassade aufrecht zu erhalten reicht nur für den Job, da MUSS es sein und das funktioniert, bis auf einige Momente, ganz gut. Äusserlich hinterläßt es aber, aufgrund von mangelndem oder schlechtem Schlaf und Appetitlosigkeit, spuren. Für den Feierabend reicht es dann nicht mehr ganz und das von Dir beschriebene schreien, rauslassen (heute im Auto bei lauter Musik) und heulen, läßt sich nicht vermeiden. Aber ich merke das es hilft....für den Moment zumindest. Alle ihre Sachen in Koffer packen, das kann (will?) ich nicht, vielleicht noch nicht.

@Tutangus
Auf den Job konzentrieren hilft mir ebenfalls sehr. Ich habe mir heute sogar arbeit mit nach Hause genommen, 2 Workstations in den kofferraum, da habe ich heute Abend was zu tun. Mit Freunden weggehen, danach ist mir gar nicht. Des weiteren habe ich das Glück, das ich meine 2 Chef`s (beide weibl.) gut und lange kenne, wurde auch heute angesprochen warum ich seit gestern so geknickt rumlaufe. Ich habe es in Kurzform erzählt und ich kann auf beide in Form von Urlaub oder vorzeitigem Feierabend zählen. Genau das will ich aber nicht, habe daher auch meinen Urlaub storniert. Aber ich freue mich für Dich, das ihr nach 3-monatiger Trennung wieder zusammen seit, das gibt etwas Hoffnung.

Und ich finde Lillith und Anna haben beide recht. Kontaktsperre -das habe ich jetzt begriffen- ist wichtig und ich will auch nicht mehr "kriechen" und ihr auch signalisieren, das es mit "gut" geht. Nur fehlt mir noch der richtige Weg, die richtige Art der Kontaksperre. Ich kann es nicht beschreiben was genau ich "suche" oder ob ich mich irgendie selber belüge. Versteht jemand was ich meine ?
Und kann ich das alles halten wenn ich z.Zt. beim klingeln des Telefons zusammen zucke ? Wenn ich heute schon dabei war eine SMS zu schreiben und mich im letzten Moment zurückhalten konnte. Was wenn sie wirklich anruft ? Und Lillith, Du schreibst "sie wird wissen was sie an dir hat. aber das weiß sie auch jetzt schon. es ist in deinen erzählungen von ihr spürbar". Genau das macht mir Angst und nährt mein "Warum?", Auszeit oder doch für immer ? Sucht sie wirklich nur selber die Kraft einen endgültigen Schlusstrich zu ziehen ? Es scheint ein ewiges gedankliches hin und her, Hoffnung und Unverständnis, das kostet kraft, macht so Unsicher und schmerzt zudem noch. Gestern Abend ging es mir "gut", jetzt falle ich wieder durch dieses Loch und alles ist so unwirklich.

Gruß an alle hier
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02.09.2003 18:42 • #11


Ehemaliger User

Hallo  nutzer,

das ganze ist ein Prozess. Es geht nichts von heute auf morgen.
Gib dir diesbezüglich Zeit!

Es wird Stunden geben, in denen es dir gut geht, du wirst auch mal wieder einen ganzen Tag genießen können, aber es wird dir auch schlecht gehen, ganze Tage lang.
Alles braucht seine Zeit.
Es ist doch logisch, dass du beim klingeln des Telefons zusammenzuckst, vielleicht auch hoffst, dass sie sich meldet, du dich beherrschen musst, sie nicht anzurufen etc. Du liebst sie und du möchtest dich nicht von ihr trennen. Jedem in deiner Situation geht es genauso!
Aber du wirst  es allmählich handeln können. Dass du dir die SMS verkneifen konntest war gut. Viellleicht schickst du ihr aber auch doch mal eine, weil das innere Drängen so groß ist - auch kein Beinbruch. Langfristig wirst du ihren Entschluß respektieren müssen. Aber dazu brauchst du Zeit. Das geht nicht von heute auf morgen.

Was du über die Kontaktsperre geschrieben hast, kann ich nicht ganz verstehen, bzw. mir ist nicht ganz klar was du suchst und was du meinst wenn du schreibst, ob du dich irgendwie selber belügst.
wenn du magst, schreib doch noch etwas dazu.

Zum Thema: Sie weiß was sie an dir hat.

Ich kann gut nachvollziehen, dass ihr Verhalten in dir die Hoffnung nährt, dass ihr Schritt nicht endgültig ist und die Frage nach dem "Warum?" dir Kraft raubt.

Ich schreib dir jetzt mal etwas aus meiner Sicht, aus der Sicht einer Frau, die ihren Mann  verlassen hat.
Ich denke für den Partner der verlassen wurde ist es unendlich schwer es nachzuvollziehen, aus der Sicht des Verlassenden kann es wirklich ehrlich und aufrichtig gemeint sein.  

Man kann einen Mann (es geht natürlich auch umgekehrt) aus ganz individuellen Gründen (die deiner Freundin kenn ich nicht) verlassen und er kann einem trotzdem noch am Herzen liegen.

Ich kann mit meinem Mann keine Beziehung mehr leben. Es geht nicht. Ich habe für diese Erkenntnis verdammt lange gebraucht, sie ist gereift.
Und TROTZDEM liegt mir an ihm. Wir haben 11 Jahre miteinander gelebt, haben einer wundervollen Tochter das Leben geschenkt.
Er hat mir viel gegeben. Er hat mich auch sehr verletzt, tut es immer noch, aber ich habe auch viel von ihm bekommen.
Weshalb sollte ich also keine positiven Gefühle mehr für ihn haben?
Es ist eine andere Sichtweise. Ich könnte auch schreiben, dass mich mein mann  so verletzt hat wie noch nie ein anderer mensch, dass er mich gedemütigt hat, mir schaden zugefügt hat, mich verbal niedergemacht etc.
er hat das alles auch gemacht. aber er hat mir auch viel gutes gegeben.  
Also weshalb sollen dann meine Gefühle nur negativ für ihn sein?

Auf der Paarebene habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich nicht mehr mit ihm zusammenleben möchte, sie ist unwideruflich, aber mir liegt TROTZDEM an einer guten Beziehung zu ihm. Wir haben ein Kind. Und dieses Kind hat ein Recht auf Eltern die vernünftig miteinander umgehen!

Mir ist klar, dass wenn der andere Teil noch liebt man nicht mir nichts dir nichts auf Freundschaft umschwenken kann. Und natürlich ist man verletzt, wütend, in seinem ego getroffen. aber wenn einem der Mensch an sich wichtig ist, wirklich der Mensch,
dann kann man meines Erachtens nur zu dem Schluß kommen, das man die Entscheidung der Partnerin respektiert. Und dann verdammt man sie auch nicht oder schickt sie in die Wüste. Sondern man läßt sie los und in Frieden ziehen.
Und man findet Frieden mit sich selbst.
Aber: Es ist ein Prozess!

Ein guter Buchtipp ist übrigens "Wenn der Partner geht" von Doris Wolf.

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass es heilsamer ist wenn man die Realität anerkennt, sie annimmt, als gegen sie anzurennen.

Versuch mal ein Experiment:

Die Realität ist, dass deine Freundin dich verlassen hat. Sie ist ausgezogen. So und nicht anders ist es.

- Was kommen für Gefühle in dir hoch, wenn du dich darauf einlässt?  
(Ich spekuliere: "ich will nicht dass sie geht! sie soll zurückkommen! sie darf mich nicht verlassen! ich lieb sie doch!" Lasse alles hochkommen was in dir ist.)

-Und jetzt: Fühle wie es ist wenn du loslässt. wenn du die Realität annimmst. So wie sie ist. Sie hat mich verlassen ....

Kannst du für einen Moment, nur für den Bruchteil einer Sekunde  Frieden spüren?

Wenn ja, dann weißt du was ich dir sagen will.

Alles Gute für dich!

Lillith

02.09.2003 20:51 • #12


Ehemaliger User

Hallo lillith,

die plädierte und durchgezogene Kontaktsperre ist in dieser Form nicht als unendliches Instrument geplant - die Lösung kann nur irgendwann die Vergebung sein. Irgendwann wird man über den Dingen stehen und das muß man auch, da in 100 Jahren sowieso alles egal ist.

Nur - für den Zeitraum unmittelbar nach der Trennung bis zur eigenen Verarbeitung des Schmerzes ist es meiner Meinung nach DIE Regel schlechthin! Ich könnte mich in den Allerwertesten beißen, wenn ich mir überlege, wie ich angekrochen bin bei Ihr, was ich danach alles lächerliches probiert habe.

Aber: "Ich vergebe mir, denn ich wußte damals nicht, was ich jetzt weiß" - Das steht in Deinem Buchtipp, es liegt griffbereit an meiner Bettkante.

Mit Kindern ist der Vorsatz der Kontaktsperre sowieso nicht zu halten - hier muß ich alle 2 Wochen über meinen Schatten springen - und mir immer wieder anhören, wie toll es ihr geht, seit sie mich (Deppen) nicht mehr hat. Und wie schön es mit ihrem Neuen ist - einfach phantastisch, was man mit dem alles machen und erleben kann. Glaub mir - die Kontaktsperre war viel Selbstschutz und von mir wurde sie keinesfalls eingesetzt, um ihre Liebe zurückzuerobern.

Ich habe ihr einmal geschrieben (sie hatte es zu bunt mit mir getrieben) - irgendwann werde ich meinen Frieden mit der Zeit mit Dir machen und mir aber Deine verdrehte Sicht der Dinge niemals aneignen, mit der Du die Trennung rechtfertigst. Das meine ich auch so und ich bin da auch schon kurz davor, ihr zu vergeben.

Trotzdem - ich kann und konnte das nur - auch in der für mich schnellen Zeit - weil ich vehement die Kontaktsperre, soweit wie möglich gehalten habe.

Ich wurde verflucht von ihr deswegen - aber sie hat mich auch in keiner Weise geschont. Gruß, Gerd

03.09.2003 11:11 • #13


Nutzerkennung


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Hallo Lillith,

mir haben bzgl. der Kontaktsperre da wohl irgendwie die richtigen Worte gefehlt. Ich möchte diese kontaksperre aber gleichzeitig will ich sie zurück, aber ich glaube das gehört zu dem von Dir beschriebenem Prozess. Nur wird sich ein Kontakt die nächsten Tage nicht vermeiden lassen, da ja noch fast alle ihre Sachen in der Wohnung sind und ich nicht weiß wie ich mich dann verhalten soll. DAS ist der von mir gemeinte Weg, den ich suche. Letztendlich müssen, sofern ein klarer Schlußstrich ihrerseits kommen sollte, ja auch noch einige formalitäten erledigt werden. Ich hoffe ich habe mich jetzt etwas verständlicher Ausdrücken können.

Seit 2 Abenden gehts mir jetzt so "lala", ihr habt mir echt geholfen. Danke.

Gruß
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03.09.2003 20:42 • #14


capricorn

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Hallo Nutzerkennung,

ich bin jetzt seit 4 Monaten alleine. Es ist immer noch eine harte Zeit, aber ich habe schon wieder etwas Kraft gewonnen auch auf andere Problemfälle zu posten. Meine Geschichte (weiter hinten) ist ähnlich verlaufen. Auch das von der Seele schreiben hat mir etwas geholfen. Und, dass ich nicht der Einzige bin auf dieser Welt mit so einem Schmerz.
Ich will dir deine Hoffnung nicht nehmen, aber oft ist es langfristig so, dass es keine Versöhnung mehr gibt. Fälle wie bei Tutangus sind sehr selten.
Ich bin auch ein Verfechter der Kontaktsperre, auch wenn es noch so schwer fällt. Der Verlasser muss selbst drauf kommen was er will. Dass der einsam Zurückbleibende leidet, versteht sich von selbst. Das muss nicht permanent dem Verlasser mitgeteilt werden. Der wird nur unter Druck gesetzt. Und unter Druck kann eine Liebe nicht gekittet werden. Auch wenn man den Partner letzendlich überedet hat, wird dies langfristig nicht von Dauer sein. Ich versuche mich auf mich zu konzentrieren, auch wenn es mir nicht immer gelingt.
@Matthes
Genau so sollte man vorgehen.  
@Lillith
Ich denke als Verlasser/in sieht man die Situation des Verlassenden einfach anders. Du selbst trägst dich mit dem Problem ja schon eine ganze Weile und hast somit einen Vorteil. Du erwartest eine "vernünftige" Reaktion des Verlassenden, der unter Schock steht und in eine Depression (bei mir) fällt. Da ist die Kontaktsperre der einzige Schutz, den ein Verlassender aktiv aufbauen kann. Auf alles Andere hat er keinen Einfluss. Entweder der Verlasser beginnt wieder einen Kontakt zu knüpfen, oder die Sache ist gegessen.
Was ich den Verlassern (speziell meiner Ex Frau) vorwerfe ist, dass der Partner in der Phase Ichwillmichtrennen nicht ausreichend mit eingebunden wird. Frauen geben ja angeblich viele Signale wenn ihnen was nich passt, die Männer aber leider oft nicht registrieren. Frau erkennt das meisstens auch. Ich finde in der heutigen Zeit machen sich die Verlasser es oft zu einfach. Schöpfen einfach nicht alle Möglichkeiten wie z.B. Paartherapie usw. aus. Vielleicht bin ich zu konservativ, aber die Verlasser sollten mehr kämfpen, nicht die Verlassenden. Ich glaube immer noch, dass meiner Ehe eine Paartherapie zur rechten Zeit geholfen hätte.
@GerdS
Deine Beiträge sind klasse!

Vielleicht schreibe ich meiner Ex mal einen Brief, wenn ich über die Sache hinweg bin, bis dahin versuche ich die Kontaktsperre aufrecht zu halten, auch wenn ich mir manches anders erträume.

Capricorn


05.09.2003 09:37 • #15




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