Zitat von Bahia84:Weißt du denn wieso du so empfindest? Weil sie schon weiter in der Zukunft ist als du? Weil du ja gerade geschrieben hast:
Ehrlich gesagt weiss ich es nicht so. Ich hab mir die letzten Monate die Hörner abgestoßen....das was im "Normalfall" in jüngeren Jahren passiert hab ich halt mit über 30 gemacht. Aber gemerkt, dass es nicht so meins ist. War zwar gut und schön mitgemacht zu haben aber ich wünsche mir schon eine Frau, mit der ich zusammen bleib bis zum Schluss.
Sie ist sehr beziehungserfahren. Hatte laaange Beziehungen, kurze, gute und schlechte. Und eben aus der letzten sehr schlechten ein Kind.
Ich hab sogesehen null Beziehungserfahrung. Hab noch nie mit einer Frau ernsthaft zusammen gewohnt . Konnte nie sagen, ich hab eine Freundin. Bei meinen Affären (die längste ging paar Monate) hat sich das alles nicht mach Beziehung angefühlt, sondern mehr nach gute Zeit mit Spaß Zweisamkeit und Sex.
Und jetzt haben wir uns unseren Familien vorgestellt, wir haben über die Zukunft geredet, wie alles so sein wird bzw. könnte.
Aber ich hab gemerkt, dass ich einfach massive Probleme mit dem Kind hab. Also das Kind ist wirklich eine süßes Kind und ich liebe Kinder. Kinder mich auch immer! Die kleine hat es mir sogar schon gesagt.
Es ist aber ein extrem anstrenges Kind, was enorm viel fordert, an Aufmerksamkeit und Zuneigung. Kenne auch viele Kinder, die da deutlich handsammer sind aber vielleicht liegt es eben an der sehr heftigen schwierigen Trennung mit dem Ex/Vater. Ausserdem ist das Kind nicht so richtig gut erzogen und es spielt recht viel nach der Pfeife des Kindes kommt mir so vor.
Das es nie einfach mit einem Kind ist, ist mir vorher schon klar gewesen. Hier ist es aber deutlich schwieriger.
Das Kind zieht so viel Aufmerksamkeit von mir (eben weil ich so kinderlieb bin), dass ich mich völlig verlier. Ausserdem fühl ich mich bei einem doch so fremden Kind bei so übertriebener Nähe sehr unwohl. Das hatte ich sonst eigentlich noch nie bei den 1000 Kindern die ich so kenne. Aber hier schon.
Sie sagt mir sie hat mich lieb, sie will mit mir kuscheln, gute Nacht Geschichten vorlesen, hat mich schonmal Papa genannt. Ich hab das auch schon meiner (ex) Freundin gesagt aber letztens kann sie die kleine ja schlecht weg zaubern.
Es liegt etwas auch an meiner psychischen Vorgeschichte, dass ich gar nicht damit klar komm für mich mehr einzutreten und Grenzen aufzuweisen und es hört sich ja auch furchtbar an wenn ich sage, dass ich es mit dem Kind nicht kann.
Hier liegt eben mein Leid begraben. Ich liebe die Frau, ich hab an sie nur gute und positive Erinnerungen und Gedanken. Wir haben nicht gestritten, sie ist nicht fremdgegangen oder wir haben uns auch nicht einfach entliebt.
Ich kann mit der Situation nicht. Ich hab ihr das ja gesagt. Halt nur sehr dezent weil ich sie und das arme Kind ja nicht verletzen will. Die Schuld soll ja nicht bei dem Kind liegen. Es ist ja nicht die Schuld des Kindes sondern es ist nur der Grund warum ich mir so schwer tu.
Mein Kopf sagt mir halt fast 100% (leider nicht ganz 100%), dass ich für diese Situation wirklich nicht gemacht bin bzw. Nicht bereit bin.
Mein Herz hängt jedoch so an dieses Frau. Ihrem Lächeln, ihren Augen, ihrer Art und ihrem Körper.
Ich fühl mich seit der Trennung ausserdem unter Druck gesetzt durch folgendes:
Eine andere Frau hat mir geschrieben ob wir was trinken wollen. Wir kennen uns flüchtig ein paar Jahre und ich hätte mir im Leben nicht erträumt, dass es dazu kommen könnte. Ich hätte vor meiner (ex) Freundin auch sofort freudestrahlend zugesagt. Das wäre mein Traum gewesen.
Jetzt fühlt es sich aber nicht so an. Ich denk nur an meine Freundin. Und würde am liebsten der ganzen Welt sagen, dass ich eine Pause brauche. Von allem.
Jetzt glaub ich irgendwie mir nur genug Zeit zu erkaufen um zu hoffen, dass meine Liebe erlischt und die Gedanken vergehen und ich dann ja wieder einfach so daten kann. Aber ich glaub auch, dass ich für immer an sie denken muss. Weil sie einfach ein perfekter Mensch ist. Schöner als sie kann man weder innen noch aussen sein.
Irgendwie komm ich dazu, dass ich dadurch, dass ich mich verliebt habe in einer Sackgasse bin, aus der ich nicht mehr raus kommen kann.
Liebe ohne Partnerschaft mit der einen Frau oder Partnerschaft ohne Liebe mit allen anderen Frauen dieser Welt. Von mir aus gar nichts davon aber beide Möglichkeiten sind so furchtbar.
Was mir so Angst macht, ist wie es ihr geht. Sie hatte die schlimme Trennung ihres Ex (Vater des Kindes) nur mit ganz schlimmen Nebenwirkungen verkraftet. Viel abgenommen, Depression etc.... ich mach mir Sorgen, dass ich das bei ihr auch auslösen.
Sie hat mich zwar beim Schluss machen immer wieder beruhigt, dass es zwar weh tut aber ihr geht es gut. Sie ist mir sehr dankbar, dass sie endlich jemand wieder gut behandelt hat und dass sie mich liebt. Ich muss so heulen wenn ich nur dran denke