Phoenix69
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Gestern Nacht ist meine Beziehung zerbrochen – und seitdem fühlt sich alles irgendwie unwirklich an. Als wäre das nicht mein Leben, sondern nur ein schlechter Traum, aus dem ich gleich aufwache. Aber ich wache nicht auf.
Wir werden am Mittwoch nochmal miteinander reden. Ein letztes Gespräch. Und auch wenn ich mich irgendwo daran festhalte, fühlt es sich jetzt schon so endgültig an. Als wäre da eigentlich nichts mehr, was man noch retten kann – auch wenn ich mir so sehr wünsche, dass es anders ist.
Ich will sie einfach nur zurück. Wirklich. Ich würde gerade alles dafür geben, dass wir das irgendwie nochmal hinkriegen.
Die letzten zwei Jahre habe ich mich komplett über diese Beziehung definiert. Sie war mein Zuhause, mein Halt, mein Alltag. Und jetzt fühlt es sich an, als hätte mir jemand den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich weiß gerade gar nicht mehr, wer ich ohne sie bin.
Am schlimmsten sind die Momente, in denen ich ihr einfach schreiben will. Oder sie anrufen. Einfach ihre Stimme hören. Nicht mal, um irgendwas zu klären – sondern nur, um dieses Gefühl loszuwerden, dass sie einfach weg ist.
Gleichzeitig weiß ich auch, dass es Probleme gab. Vor allem die Situation (sie hat drei Kinder, zwei Mädchen - 19 und 17 Jahre alt und 1 Jungen - 25 Jahre alt) mit ihren Töchtern (sie haben mich gemobbt) hat dazu geführt, dass ich mich immer unwohler gefühlt habe. Es hat etwas in mir ausgelöst, das ich selbst kaum kontrollieren konnte. Und trotzdem ändert das nichts daran, dass ich sie liebe und sie zurück will.
Ich merke, wie sehr mich das alles runterzieht. Mein Alltag fällt mir schwer, meine Gedanken kreisen ununterbrochen, und ich fühle mich einfach nur leer, traurig und erschöpft.
Ich schreibe hier, weil ich mich gerade unglaublich allein fühle. Und weil ich hoffe, dass jemand versteht, wie sich das anfühlt.
Wie geht man damit um, wenn ein Mensch plötzlich fehlt, der vorher alles war?
Und wie hält man diese Zeit bis zu so einem „letzten Gespräch“ überhaupt aus?
Auf der einen Seite war ich ja auch selbst unglücklich in der Beziehung, weil mir das ,,Feuer" gefehlt hat. Auf der anderen Seite will ich sie einfach nicht verlieren.
. Macht es nicht besser, aber vielleicht einfacher, es zu relativieren?