Zitat von Gast30:
Meinst du das heutzutage viele junge Menschen wegen Sicherheit und Versorgung heiraten
Ich glaube, die Beweggründe sind eher romantischer Natur.. oder bin ich da zu emotional..
Öhm - romantische Gründe für eine Hochzeit? Dann würde doch auch eine romantische Zeremonie am Strand mit Blumen im Haar, Ringtausch und so reichen

aber bei einer Eheschließung geht es doch natürlich um Sicherheit, für beide Parteien. Und diese Sicherheit führt ja in aller Regel auch zu negativen Veränderungen der Beziehung - wie Bina schon sagte: vor der Ehe kriegst du Rosen, in der Ehe ...
Es gibt ja einige erstaunliche Erkenntnisse, was mit Beziehungen nach der Eheschließung passiert. Die eine - der S. wird schlagartig weniger

schon klar, weil Sicherheit halt der größte Gegenspieler von Leidenschaft ist. Die andere - Frauen nehmen im ersten Jahr nach der Eheschließung zu. Bis zu 10 Kilo. Fand ich lustig irgendwie

ist wahrscheinlich das weibliche Pendant zum männlichen "ab sofort fläze ich mich jeden Abend in Jogginghose auf dem Sofa und furze beim Fernsehen, weil ich bin ja jetzt verheiratet"
Ich wollte nie heiraten, weil ich das unnötig fand. Dann hatte ich ein Baby und als mein Partner mich fragte, sagte ich dann doch Ja. Warum? Wegen der Sicherheit, da bin ich mir heute sicher. Aber das Kind war für mich der einzige Grund, zu heiraten. Ich wollte vor allem, dass wir alle den gleichen Nachnamen haben
Früher gab eine Ehe den Frauen sehr viel Sicherheit. Bis hin zu lebenslanger Versorgung im Fall eines Scheiterns (und nachdem die Schuldfrage abgeschafft wurde, ging es ja mit Scheidungsanträgen seitens der Frauen rapide in die Höhe). Ich denke, dass die Neuerungen im Unterhaltsrecht für Veränderungen sorgen werden. Wenn nun noch längst fällige Änderungen im Sorgerecht kommen, wird es noch mal Veränderungen geben - die Scheidungsanträge von Seiten der Männer werden sicherlich ansteigen im Vergleich zu heute.
Dass parallel zu all diesen Entwicklungen die Fremdgehquote bei Frauen in den letzten Jahren rapide zugenommen hat, ist in dem Zusammenhang sicherlich auch kein Zufall ..

wo früher die Arztgattin noch sagen konnte: "dann lass ich mich halt scheiden, mit Unterhalt und Kindesunterhalt lebt es sich ja auch allein ganz prima" sagt die Arztgattin heute: "öh - nö, da bleib ich lieber hier im schicken Haus, gönne mir die schönen Urlaube und alles, und für den Rest such ich mir halt einen jüngeren Lover. Dann lässt es sich besser aushalten."
Ich fand z.B. die Beobachtung erstaunlich, dass ich in den einschlägigen Fremdgehportalen bei den suchenden Frauen sehr häufig Frauen vorfand, die "gut situiert" verheiratet waren, selbst aber nicht oder nur geringfügig berufstätig waren. Die andere Variante sind wirtschaftlich selbstständige (und dabei meist gut situierte) Single-Frauen. Diese geraten ja seltsamerweise auch am häufigsten in Affären mit verheirateten Männern, das ist jedenfalls mein Eindruck, auch hier im Forum.