Zitat von Binaneu:Ein Langzeitbetrüger, der schon während des Betruges sieht, was er anrichtet, bei zwei Menschen, der die Zweitbeziehung gar nicht aufgeben will.
Wo der Ap sie beendet...
Der soll dann zukünftig treu sein, weil er das Leid gesehen hat?
Dann wäre es doch gar nicht so lange, obwohl die LG es schon wusste, gegangen...
Auch hier, bleibt ein Fremdgeher danach treu.?. Gibt sicher beides.
Eigentlich kann im ganzen Thema nichts pauschal beantwortet werden, hängt alles vom Einzelfall ab.
Oooch man, ihr seid zu schnell mit Themenwechsel (oder ich zu selten im Forum, was ja auch gut ist!).
Diese Langzeitbetrüger sehen nicht während der Affäre, was sie vielleicht anrichten.
Sie geben sich zuhause (fast) wie immer, lieben das Doppelleben, weil es ihnen gut tut.
Warum sollten sie vorher schon erkennen, dass es die Beziehung extrem belastet?
Das tut es - aber das spielt ihnen doch nur in die Karten - ein Grund mehr sich das woanders weiterhin zu holen, was zuhause logischerweise immer weniger wird!
Viele erkennen es nicht und denken: wenn er/sie nicht's merkt, was ich mir Gutes tue, dann tue ich dem EP ja auch nicht weh!
Wahres Leid erfährt der Fremdgeher (Affäre) erst, wenn er sich entscheidet zu bleiben!
Erst dann muss er mit all der Wut, der massiven Enttäuschung, dem langen Leiden seines Ehepartners klarkommen!
Erst dann erkennt er, was er angerichtet hat - ausserhalb der rosaroten Wolke.
Ehepartner, Familie, Kinder - alle sind am Boden zerstört und erst dann wird ihm die Tragweite bewusst!
Wenn er sich für die alte Ehe entschieden hat, erst dann kann er diesen Schmerz fühlen, nimmt ihn bewusst war, muss viel Geduld aufbringen - nicht nur mit dem Ehepartner, da sind viel mehr Personen enttäuscht worden!
Und ich glaube, wer sich diesem Weg stellt und das durchzieht, der macht sowas nicht nochmal!
Der ist dann so geschockt von sich selbst, was er angerichtet hat, dass er sowas parallel nicht nochmal startet!
Wenn der Neuanfang dann nicht klappt, er wieder die Beziehung als belastend empfindet (wobei da die Grenzen sicher sehr hoch gesteckt sind weil ja er erkannt hat, dass es woanders auf Dauer vermutlich auch Probleme gibt), wird er nicht nochmal 2gleisig fahren mit der Gefahr, es kommt raus! Denke schon, dass sie die Erkenntnis haben, dass dann alle, die sie damals verletzt hatten, ihnen den Rücken kehren! Partner, Kinder, Eltern, Freunde!
Wenn nochmal neu, dann wohl erst Trennung vom Ehepartner, weil es eben kein Neuanfang war, ..... , damit könnte wohl auch der Rest der Betroffenen leben - notfalls!
Aber dann muss sich alles wirklich so negativ entwickelt haben, sonst glauben alle wohl eher dem Betrogenen!
Und wenn sich vor der offiziellen Trennung wieder schon was angebahnt hatte, was später rauskommt, .......
Meine Frau sagte zu mir als 'Entschuldigung' (klar war es nicht DER Grund): Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er auf's Eis tanzen! - mit dieser Begründung kann sie nicht nochmal sowas machen!
Und auch sie hatte ja Trennungsschmerzen von dem, die sie nicht nochmal erleben will!
Ich denke schon, wenn man sich für die Ehe entscheidet, tut man sowas sich und dem Partner nicht nochmal an - dann trennt man sich vorher, wenn man sooooo unglücklich ist - sind die meisten ja dann doch nicht gewesen, wenn sie erkennen, dass ein Strohfeuer, lange vermisste Gefühle, ..... sie um den Verstand brachten!
Wenn es normal lief, die Liebe nur eingeschlafen war, durch Alltag ersetzt, kann sowas passieren. An Wiederholung im gleichen Stil glaube ich da nicht nach all der Erfahrung!
Aber sicher gibt es noch egoistischere Naturen als meine Frau - dann ist alles möglich.
Ich vertraue meiner Frau wieder, wenn sie mal zum Sport geht, männliche Arbeitskollegen hat sie auch, wie damals, andere heute. Sie hatte früher nie Probleme angesprochen, ging Diskussionen/Streitereien aus dem Weg. Sie weiss, dass auch sie ihren Anteil daran hatte!
Ich traue ihr sowas nicht nochmal zu (war in der langen Schockphase anders)!