kuddel7591
Gast
Zitat von Helgehe:
Die Intensität konnte sich bei mir nicht nach so kurzer Zeit so entwickeln, wie bei meiner Frau, weil ich die Notbremse gezogen hatte, es gebeichtet hatte und reumütig zurückgekommen bin!
Die Dauer des Betrugs, dem Partner heile Welt vorzuspielen über lange Zeit, ist schon 'ne Nummer größer! Es so lange laufen zu lassen, bis es auffliegt und auch dann noch Lügen zu erfinden (was ja verständlich ist, wenn man (Frau) emotional bei einem anderen ist).
(...)
Sie hatte damals (nach meiner dummen Sache) eine Teilschuld für sich erkannt und mir gesagt, dass auch sie doof war und ich in Zukunft keinen Grund mehr haben werde, mich auf sowas Blödes einzulassen - so war es ja auch - ich immer treu danach!
Einige Wochen betrügen/belügen/beichten, nicht viel passiert in jungen Jahren, wegen 6uellem Entzug ist schon was anderes, wie über 1 Jahr, mit Lebenserfahrung gezielt zu betrügen, inclusive fremdverliebt, Emotionen und viel mehr Nähe zulassen!
Wenn du das anders siehst, okay!
Jeder hat seine Meinung. Und das ist ja auch gut so!
@ Helgehe
wo jemand aufwächst, spielt wohl keine Rolle, wenn es um ein Verhalten geht, wo andere,
einem nahestehende Menschen verletzt wurden/werden - z. B. durch eine Affäre.
Affäre ist Affäre - Betrug am EP ist und bleibt Betrug, egal wie intensiv eine Affäre war/ist.
Es spielt auch keine Rolle, wer letztendlich die Notbremse in einer Affäre gezogen hat - denn
"mildernde Umstände" können da nicht geltend gemacht werden. Selbst eine Affäre beendet
zu haben, ist NUR für´s Ego gut, um sich selbst ggf. etwas zu beschwichtigen.
Der aktive Part des "Beenden wollen", des "Beendet haben" ist von psychologischen Vorteil.
Für das Gegenüber wirkt das ganz anders, weil das Gegenüber nur reagieren kann.
Dass eine Affäre - egal wer sie beendet hat - zu Ausflüchten im "Erklärungsstatus" der/dem
Partner gegenüber führt/führen kann, ist normal. Wo ist die Grenze zur Reumütigkeit - zur
EHRLICHEN Reue? Wer kann das beurteilen, ob jemand wirklich bereut (hat)? "Zu Kreuze
kriechen" dokumentiert nicht unbedingt Reue...oder doch? Wie wertet das Gegenüber diese
Situation? Nimmt das Gegenüber diese Art von "Erklärungen/Reue" an? Was will/soll ein
"rumdrucksen" nach einer Affäre aussagen? Die Wucht des Auffliegens, bzw. des Bekennens
zu einer Affäre abfedern?
Wer wann was innerhalb einer Affäre zulässt - dem AP gegenüber - das kann nur jeder für
sich selbst einschätzen. Die Intensität eines Anderen einzuschätzen - z. B. die deiner EF -
wird dir wohl eher schwer möglich sein, um es umgekehrt deine EF dir gegenüber einschätzen
kann, wie intensiv deine Affäre verlief.
Ein "zurechtrücken" der verschiedenen Motivationen deiner Affäre und die deiner Frau, macht -
ich wiederhole mich - eine Affäre nicht besser/"sinnvoller", beschwichtigt nicht. Es war auf von
beiden Seiten Lüge und Betrug am eigenen EP.
"Teilschuld"...der Teil-Begriff "Schuld" ist da eher nicht angebracht - aus meiner Sicht. Wenn
etwas nicht mehr läuft, haben ganz sicher BEIDE Partner Verantwortung zu tragen. Daher
sehe ich eher eine Verantwortung/Mitverantwortung gegeben. Sich dazu zu bekennen...
Ja... "jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung!"

