wolfsherz
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denn ich glaube ausser uns liest hier niemand mehr mit!
Wollte mich auf diesem Weg noch verabschieden. Auch bei mir war es was Krümel geschrieben hat, was mich brennend "interessiert" hat.
Ich bin in einer anderen Situation.
Meinen langjährigen Partner habe ich selbst verlassen und kann heute sagen, es war die richtige Entscheidung. (Weswegen ich auf Krümels Beitrag ursprünglich antwortete.)
Meinen "neuen" Freund habe ich durch einen "Nichtanruf" an seinem Geburtstag (nach "Unstimmigkeiten") signalisiert, dass er mir nichts bedeutet. Dabei ist das gar nicht so. Ich denke an ihn. Trotzdem werde ich mich nicht bei ihm melden. Der Gedanke an eine Beziehung, in der ich nach Zuneigung/Mitgefühl "kämpfen" soll/muss, hält mich davon ab. Es ist irgendwie so: Lieber springe ich selbst ins Wasser und schwimme durch den See, als reinzufallen und zum Schwimmen gezwungen sein. Damit behalte ich zumindest immer mein eigenes Gleichgewicht selbst in der Hand.
Bei Euch beiden glaube ich, käme dieses Verhalten nicht in Frage, oder? Ich kann mich nicht erinnern, dass mich ein Mann hat "Sitzenlassen". Und auch die Statistik sagt, dass meistens die Frauen gehen. Eigentlich sind die Männer statistisch "träger" und "feiger".
Könnte es sein, dass es auch am Verhalten des Verlassenen liegt, dass der andere sich gehen "traut"?
Diese angedachte Möglichkeit, ist der Grund, weswegen ich mich zu meinen "Ratschlägen" habe hinreissen lassen. Denn ich weiß eigentlich, dass ungefragte Ratschläge nicht wirklich gut ankommen. Geht mir ja selbst so. Trotzdem habe ich es wirklich einfach nur "gut gemeint", denn ich "liebe" meine Spezies Mensch, und feminin denkt in gewisser Weise oft anders. "Härte" als Einsatzmittel ist in der femininen Welt oft verpönt. Obwohl die Männer eben das aus der Arbeitswelt kennen und "beachten".
Falls mein "neuer Freund" sich von sich aus doch wieder meldet, bin ich auch bereit weiter an der Beziehung zu arbeiten (und mich für den fehlenden Geburtstagsanruf zu entschuldigen). Ansonsten, glaube ich, hat es gar keinen Sinn, auf ihn zu zugehen. Ich sehe da sonst kein Potential bei einem Mann, das er sich über Dinge unterhält, über die er sich nicht unterhalten möchte (Weil er dazu einfach vielleicht keine Notwendigkeit erkennen kann.) Ausser er muss es eben, damit es weitergeht. Wenn nicht er in erster Linie möchte, dass es weitergeht, dann bringt die Beziehung mir persönlich nichts.
LG wolfsherz