Zitat von thegirlnextdoor: Für die Eltern vielleicht nicht. Aber Kinder nehmen das anders wahr!
Unbestritten.
Meine Kinder fanden auch, dass alles gut war.
Natürlich ist das schlimm, wenn die Eltern sich trennen.
Ich glaube aber eben nicht, dass es in jedem Fall richtig ist, zusammenzubleiben, um den Kindern diese Krise zu ersparen - und dass nicht allein Alc, Gewalt und Co legitime Gründe sind, solche Familienkonstrukte zu verändern.
Auch glaube und erlebe ich nicht, dass es heißt die Familie wegzuwerfen.
Wir sind getrennt, ja, aber trotzdem eine Familie und wenn es drauf ankommt, reißen Ex und ich uns gehörig am Riemen und sehen zu, dass wir die Kinder in den Fokus nehmen.
Auch ich habe mir da schon gehörig auf die Zunge gebissen und Ex zähneknirschend Kompromisse gemacht. Ist nicht leicht, aber geht, wenn der Fokus da ist.
Das ist es, was hier vorn und hinten bei beiden fehlt - und das liegt m.E. nicht an der Trennung, sondern an den Beteiligten, die vorgeben, nur Gutes für das Kind zu wollen aber vorrangig die eigenen Befindlichkeiten ausagieren.
Zitat von SchlittenEngel: lies einfach mal die ersten Seiten
Habe ich. Finde ich unlogisch und halte es für emotionale Rosafärberei des TEs in einer Phase, in der er dringend die Familie wiederhaben wollte.
Auch glaube ich, dass er sich einfach in seiner Rolle als Familienvater gefallen hat, sie aber an keiner Stelle emotional ausfüllen konnte.
Zitat von SchlittenEngel: von seinen Seitensprüngen wusste sie ja nicht
Von den ersten nicht, nein. Aber das Hin und Her danach hat sie ohne irgendeine Reflexion sofort wieder mitgemacht, mehrmals.
Ohne Aufarbeitung, ohne Pause oder Nachdenken, ohne Ursachen zu bearbeiten. Einfach weiter wie zuvor ohne Grenzen.